Es existiert (leider) die Möglichkeit, Social Bookmarking Dienste zu missbrauchen nutzen um die Linkpopularität einer Webseite zu verbessern. Die Lesezeichen und Favoriten, die man bei den Social Bookmark Diensten ablegt kann man als „öffentlich“ markieren und für jedermann sichtbar machen. Auch für die Suchmaschinen. Das bedeutet die wertvollen Backlinks für die eigene Webseite.

Social Bookmarking Dienste & SEO
Außer URL können, Keywords und Tags angelegt werden, für die der Bookmark-Dienst dann eine HTML-Seite erzeugt bzw. das Lesezeichen auf einer vorhandenen Seite mit diesem Keyword ablegt. Seotechnisch gesehen ist es auch von Vorteil.
Diese Option ist dermaßen bekannt, dass man sogar bei Wikipedia darüber lesen kann.(2.2.1) Man kann sich mehrere Accounts erstellen und eigene Seiten mit Hilfe von Social Bookmarking Diensten puschen und mit Backlinks versorgen. Dafür gibt es auch sehr schöne Listen mit allen relevanten Social Bookmarking Diensten.(2.2.2)
Für weniger als €100 kann man auch eine Website durch die populärsten Social Bookmarking Dienste automatisiert „durchtreiben“ lassen.
Spam: Gefahr für Bookmark-Dienste
Das ist eine ernsthafte Gefahr für die Bookmark-Dienste, da das Prinzip Mensch durch Spammer gefährdet wird. Das bedeutet auch die Tatsache, dass ein populäres und häufig gespeichertes Bookmark nicht unbedingt etwas Wertvolles, sondern einen SEO oder einen Spammer am Werke bedeutet.
Einige wichtige und bekannte Bookmark-Dienste haben daher ihre internen Einstellungen auf “nofollow” umgestellt. Das bedeutet, dass die Suchmaschinen den angelegten öffentlichen Favoriten nicht mehr folgen und diese Links für eine Suchmaschinenoptimierung unbrauchbar sind. Dadurch erhoffen sich die Betreiber der Social Bookmarking Dienste, dass man nur die wirklich interessanten Links speichert, und die Dienste nicht mehr für die SEO Zwecke zuspammt.
Kommentare (3)
Bookmarx
28. August 2009 um 02:52Hallo
>> Das bedeutet, dass die Suchmaschinen den angelegten öffentlichen Favoriten nicht mehr folgen
nofollow Links *werden* von Suchmaschinen verfolgt.
Der Pagerank wird dabei aber nicht „vererbt“.
>> eine ernsthafte Gefahr für die Bookmark-Dienste
also in meinem selber gecodeten BM-Dienst (www.bookmarx.ch) sind die Links alle bewusst DOfollow, weil…
>> sondern einen SEO oder einen Spammer am Werke bedeutet.
aber hallo :o)
alle vernünftigen Links in meinem Bookmarkdienst sind herzlich willkommen. Wenn mal jemand spammt, dann lösche ich den mit meinem selber programmierten „Lösch den bösen Benutzer“-Button, klick und weg, und hier SEO und Spammer in einen Topf zu werfen zeugt nicht gerade von Erfahrung, hier ist ja eine SEO-Seite?
finde keine Infos unter „Wer sind wir?“ :o)
lieber Gruss aus der Schweiz
Roman
Webdesign & Suchmaschinenoptimierung Agentur Design4u in Köln
28. August 2009 um 11:04Ja sicher ist es eine SEO-Seite 😉
du verstehst doch, dass die Methoden sehr häufig dieselben sind, natürlich nicht immer. Was ich damit meine ist z.B. das hier – Bookmarks Spam
Bei allem Respekt zu deiner Arbeit und zu bookmarx.ch verstehst du wohl, dass die größeren Bookmark-Dienste (Mr. Wong & Co.) nicht kontrollierbar sind und voll zugespammt werden.
Fürs „Menscheln“ (siehe oben) ist das tödlich.
„wer sind wir“ kommt noch 😉
Socialler
30. Juli 2010 um 07:25Hier eine Web2.0 Online Community OHNE NoFollow, die eine umfangreiche Verbindung zwischen den Elementen Social Bookmarking, Library, Gallerie, Blogs, Community und Gruppen versucht auf [WERBUNG – https://www.design4u.org/kontakt/]