Stanford-Studie über die Glaubwürdigkeit von Webseiten. Auch für SEO wichtig!

Veröffentlicht in: Suchmaschinenoptimierung, am: 1 November 2013 | 5 Comments |

An der Stanford University hat man über drei Jahre eine Studie durchgeführt, bei der es um die Vertrauenswürdigkeit von Websites ging. Dabei wurden Daten erhoben, die aus der Befragung von 4.500 Usern stammten.

Aus der Studie lässt sich ablesen, welche Faktoren darüber entscheiden, ob eine Website vom User als glaub- und vertrauenswürdig eingestuft wird. Es lassen sich außerdem Empfehlungen ableiten, die die eigene Website aus menschlicher Sicht glaubwürdiger machen.

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Vertrauenswürdig: enorm wichtig für SEO

Auf der Jagd nach Top-Positionen, vergisst man häufig den eigentlichen Zweck der Erstellung einer Website und versteht dann nicht, warum trotz vieler Besucher keine Transaktionen stattfinden oder die Absprungrate sehr hoch liegt.

Besonders Online Shops leiden nicht nur unter mangelnder Benutzerfreundlichkeit, sondern auch unter fehlender Glaubwürdigkeit seitens potentieller Käufer.

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Trusted für Mann und Maschine?

Eine „Trusted Website“ aus SEO Sicht ist nicht automatisch eine „Trusted Website“ auch aus menschlicher Sicht. Heutzutage wundert sich keiner darüber, wenn eine SEO-Agentur seine Aufmerksamkeit immer häufiger diversen Usability- oder Design Aspekten schenkt.

Es ist kein Zufall, dass dieser Beitrag der Kategorie „Suchmaschinenoptimierung“ zugeordnet wurde. Google präferiert die aus menschlicher Sicht vertrauenswürdigen Websites in seinen Suchergebnissen.

Quality Rater bei Google, genauso wie Assessoren bei Yandex, ergänzen durch einen gesunden Menschenverstand und das menschliche Urteilsvermögen sehr organisch die ausgeklügelten Suchmaschinen Algorithmen.

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10 wichtigste Fragen

10 wichtigste Fragen über Vertrauenswürdigkeit einer Website aus menschlicher Sicht

 

10 Fragen an jeden Webseitenbetreiber

Hier sind die 10 Fragen, die sich jeder Webseitenbetreiber stellen sollte. Vermuten Sie, dass Ihre Antwort bei vielen Punkten „nein“ lautet wird, kann daran die Konversionsrate ernsthaft leiden.

1. Informationen überprüfbar?
Inhalte sollten immer stichhaltig, wahrheitsgetreu und nachprüfbar sein! In Zeiten einer wahren Content-Flut und der Ansammlung immer mehr auch überflüssiger Inhalte im Internet, heißt es einmal mehr: „Setzen Sie auf gute Inhalte!“ Verwenden Sie verlässliche Quellen und Referenzen. Zitate eignen sich ebenfalls hervorragend, um Informationen das nötige Gewicht zu verleihen.

2. Wer betreibt die Website und warum?
Immer vertrauenswürdig ist, wenn der Seitenbetreiber, die Einzelperson oder das Unternehmen mit präsentiert wird. Mit einer ausführlichen Präsentation Ihres Unternehmens, vielleicht mit Bildern, schaffen Sie eine Atmosphäre des Vertrauens und Sie steigern die Glaubwürdigkeit. Dabei bietet es sich auch an, Fotos von Mitarbeitern und deren Funktion zu platzieren. Frei nach dem Motto: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“

3. Sachkompetenz
Machen Sie von Anfang an nicht den Fehler mit Ihren Qualifikationen, sprichwörtlich hinterm Berg zu halten. In der Stanford-Studie wurde ganz deutlich, dass eine Website immer dann als sehr glaubwürdig eingestuft wird, wenn Sachkompetenz erkenn- und überprüfbar war. Dabei sind Titel, Prokura, Urkunden und Dokumente ganz probate Mittel Ihr Expertenwissen und Sachkompetenz zu unterstreichen.
Arbeiten Sie mit einem bekannten Geschäftspartner? Machen Sie es sichtbar!

4. Dahinter stecken immer Menschen
Ob nun eine geschäftliche oder rein private Website, die Studie hat gezeigt, dass Persönliches die Glaubwürdigkeit fast ausnahmslos steigert. Eine Seite mit Mitarbeiterportraits oder Biographie, aber auch Hobbys und Familie schaffen Vertrauen und Glaubwürdigkeit.

5. Kontakt aufnehmen leicht gemacht
Je mehr Infos, desto besser! Eine einfache Möglichkeit die Glaubwürdigkeit einer Website zu erhöhen, ist eine gute Kontaktmöglichkeit und vollständige Kontaktangaben, wie Telefonnummer, E-Mail, genaue Adresse, Steuernummer und Weiteres. Beispielweise trägt ein Impressum, das erst nach langem Suchen auftaucht, nicht gerade zur Vertrauenswürdigkeit bei.

6. Optik
Die Studie belegt eindeutig, dass sich eine optisch gut gemachte Seite professionell wirkt und das geht eindeutig zu Gunsten der Glaubwürdigkeit. Layout, Design und Bildauswahl sollten auf den jeweiligen Zweck der Website angepasst sein.

7. Einfache Bedienbarkeit
Die Studie hat festgestellt, dass eine einfach und klar aufgebaute Website in der der man sich zurechtfindet, bei den Usern immer punktet. Webseitenbetreiber sollt auch hier Ihren Besuchern eine leicht zu bedienende Seite anbieten und nicht jede technische Spielerei vorführen. Eine einfache Bedienbarkeit erhöht die Glaubwürdigkeit einer Website. So zumindest hat es die Erhebung von Stanford festgestellt.

8. Seitenpflege / Aktualitätsprinzip
Eine Website, die aktuell ist und fortwährend mit Inhalten erweitert wird, schafft eindeutig Vertrauen. Das gilt übrigens, algorithmisch gesehen, auch für die Suchmaschinen. Content Aktualität ist ein wichtiger SEO-Ranking Faktor

9. Werbung
Werbung auf einer Website ist häufig wenig vertrauenserweckend. Niemand möchte mit kommerziellen Angeboten bombardiert werden, wenn er eine Seite im Internet besucht – ebenso Ihre Besucher! Dabei wirken sich Pop-Up-Anzeigen am negativsten auf die Glaubwürdigkeit aus. Veröffentlichen Sie Gast- oder Werbebeiträge? Dann sorgen Sie dafür, dass diese als Werbung gekennzeichnet sind und eindeutig zuordenbar sind.

10. Sachliche- oder Rechtschreibfehler
Sachliche- oder Rechtschreibfehler sind unprofessionell. Egal wie klein die Fehler auch sein mögen, Websites mit Fehlern werden als unseriös angesehen. Hier zeigt die Studie ganz eindeutig, dass Fehler zu Glaubwürdigkeitsverlusten führen. Ebenso verhält es sich mit Links, die ins Nichts führen und / oder nicht mehr aktuell sind.

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