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Alles richtig gemacht und trotzdem schlechte Rankings? Heiße Tipps für eine bessere SEO-Performance!

Veröffentlicht in: Suchmaschinenoptimierung, am: 8 Mai 2015 | No Comments |

Das CMS ist richtig konfiguriert und es wird regelmäßig veröffentlicht. Das Unternehmen ist in den sozialen Netzwerken vertreten. Backlinkaufbau kommt langsam, aber sicher voran, neue Links kommen hinzu. Dennoch verbessert sich die Website nicht in den Suchmaschinen, die Bounce-Rate (Absprungsrate) ist hoch und die Konversionsrate dementsprechend niedrig. Alles in allem: SEO-Maßnahmen greifen nicht.

Schlechter Content?

Content low? (c) Bildquelle: flickr / Sean MacEntee / CC BY 2.0

 

Womöglich liegt das Problem in der Informationskomponente Ihrer Website, sprich im Content. Nutzer und Suchmaschinen mögen Ihre Inhalte nicht. Nachfolgend finden Sie eine Beschreibung der Gründe sowie auch eine Reihe von Lösungsvorschlägen für dieses Problem.

Womöglich liegt das Problem in der Informationskomponente Ihrer Website

1. Zu hohe Erfolgserwartungen

Wenn Sie eine Website vor weniger als sechs Monaten erstellt haben, sollten Sie sich keine Sorgen machen, denn Ihre Webpräsenz braucht Zeit, um Effekte in den Suchmaschinen zu erzeugen. Wenn Sie jedoch über eine Website verfügen, die bereits länger als ein Jahr online ist und trotz anfänglicher Maßnahmen gar nicht aufzugehen scheint, dann sollte Sie das Nachfolgende interessieren.

Lesen Sie dazu: Schlechte Karten für junge Websites? 20 SEO-Maßnahmen für neue Projekte

Stellen Sie sicher, dass die Website den technischen Anforderungen grundsätzlich entspricht, damit Suchmaschinen Seiten korrekt indexieren können. Lesen Sie dazu den Beitrag „Perfekte Onpage Optimierung. Die Schlüsselfaktoren„. Manche Probleme können sehr einfach über Google Webmaster Tool erkannt und analysiert werden.

Da die Zahl der User zunimmt, die über mobile Endgeräte ins Internet gehen, wird es von Google seit Kurzem als ein Rankingfaktor besonders präferiert. Es sollte auch hier gewährleistet sein, dass die Website auch richtig dargestellt wird. Das erfolgt durch Responsive Design.

Lesen Sie dazu: Google „mobile-friendly“ Update

Dem gesamten Bereich der sozialen Netzwerke kommt eine wichtige Bedeutung zu. Fordern Sie Ihre Präsenzen bei Sozialen Netzwerken, veranstalten Sie Gewinnspiele, posten Sie Annoncen interessanter Beiträge, die von Ihnen in Kürze veröffentlicht werden, damit Ihre Abonnenten über Neuigkeiten im Unternehmen informiert werden können.

Branchenkenner, Experten und Influencer sind die Personen, die für Ihre Website sprechen können. Ein Repost bzw. Erwähnung kann Ihnen Hunderte neue Besucher bringen. Ganz nebenbei lassen sich so auch positive Effekte in Sachen Glaubwürdigkeit erzielen. Vielfach werden von Webseitenbetreibern diese Punkte zu sehr vernachlässigt und zu sehr wird auf schnelle Ergebnisse gesetzt.

2. Ihre Branche ist webaffin und wettbewerbsintensiv

Ein Grund für fehlende Konversionen könnte auch daran liegen, dass Sie nicht das Publikum in dem Maße für sich gewinnen können, um den Traffic richtig umzumünzen. Sind Sie in einer richtig webaffinen und hart umkämfpten Branche, ist das sehr wahrscheinlich der Fall. Gerade bei neuen Unternehmen und ihren Webpräsenzen ist es oft noch nicht zum Verständnis durchgedrungen. kann da schon einem David helfen, gegen einen Goliat zu gewinnen, aber gerade in wettbewerbsintensiven Bereichen kämpfen Sie gegen komplette Internetredaktionen.

Was tun in diesem Fall? Tricksen. Erstellen und veröffentlichen Sie Inhalte, die Ihre Mitbewerber noch nicht hatten. Sie schreiben Artikel und Rezensionen? Machen Sie Videos, Infografiken oder Whitepaper, das sind auch gute Möglichkeiten Inhalte anders zu präsentieren. Bieten Sie Ihren Kunden praktische Ratschläge und witzige Geschichten aus der Branche.

Gehen Sie offen mit Ihren Erkenntnissen und Informationen um. Erzählen Sie die Wahrheit über das Produkt und Unternehmen, über Erfolge und Misserfolge. Versuchen Sie nicht zu verkaufen „komme was wolle“, Menschen sind nicht auf der Suche nach Werbung, Sie wollen objektive Informationen erhalten, über die Vor- und Nachteile von Produkten und Dienstleistungen, die sie interessieren.

Schreiben Sie für Ihre Zielgruppe. Analysieren und segmentieren Sie den Markt und konzentrieren Sie sich auf Benutzergruppen, die Ihre Kunden werden sollen. Untersuchen und lernen Sie ihre Informationsbedürfnisse. Berücksichtigen Sie das in Ihrem Content Plan. Bringen Sie qualitativ hochwertige Inhalte.

Wählen Sie eine offenere Sprache, bei der die Vorzüge eines Produktes oder Dienstleistung gerne im Vordergrund stehen darf. Besser eignen sich praktische Beispiele über Einsatzmöglichkeiten und Anwendergruppen. Das schafft beim Kunden ein Gefühl davon besser beraten zu werden. Reine Marketingsprache eignet sich weniger dazu. Dabei können Vorzüge, aber auch Nachteile erwähnt werden.

Was tun in diesem Fall? „Tricksen“

David gegen Goliat

David gegen Goliat

 

3. Investieren Sie genug in die Erstellung von Inhalten?

Finanzielle, zeitliche und intellektuelle Faktoren spielen bei der Erstellung von Inhalten eine maßgebliche Rolle. Investieren Unternehmen zu wenig in diesem Bereich, bleiben die gewünschten Effekte aus. Insbesondere für die noch jungen Websites, kann sich dieser Bereich sich zu einem Schlüsselbereich ausweiten. Hier ein paar Tipps:

Wenn Sie selber schreiben, ist es wichtig sich mit einem Thema richtig auseinanderzusetzen und es möglichst von mehreren Seiten zu beleuchten. Wenn Sie von Dritten schreiben lassen, müssen Sie bereit sein ein gewisses Budget für Qualitätsinhalte vorzuhalten.

Je nach Branche, kann es mehr oder weniger wichtig sein, aber immer sollte Qualität im Vordergrund stehen. Zusatzcontent – professionelle Fotos, Videos oder Infografiken sind hier gute Mittel.

Investieren Sie in Technik. Schaffen Sie für User die Möglichkeit Beiträge zu kommentieren, um weiteren Content zu generieren etc.

4. Sie haben die falsche Taktik gewählt

Content-Marketing und Vermarktung gibt es erst seit ein paar Jahren. Die „richtigen“ Strategien und die Spielregeln entwickeln sich gerade jetzt. Das bedeutet, dass Siе aus den Fehlern lernen und flexibel reagieren müssen. Bei der Wahl der richtigen Strategie und der Vorgehensweise können folgende Tipps helfen:

Die Veröffentlichung von Beiträgen sollte geplant, ausgewertet und angepasst werden, um bessere Erfolge zu erzielen. Gute Ergebnisse können die erzielen, die regelmäßig testen, wie sich bestimmte Beiträge auswirken, um dann etwaige Anpassungen vorzunehmen. Der Content Plan sollte jede 2 Wochen, die Effektivität der Strategie mindestens alle sechs Monate neu bewertet werden.

Setzen Sie sich Ziele, um Ihre Website zu fördern, wobei der Schwerpunkt auf den grundlegenden Metriken des Online-Marketings liegen sollten, beispielsweise die Anzahl der Besucher, und Konversionsrate.

Sich bei der Anzahl der Publikationen an den Mitbewerbern zu orientieren, ist nicht immer ratsam. Wenn andere vielleicht drei Artikel am Tag oder Videos und E-Books veröffentlichen, können es in Ihrem Fall vielleicht andere Contentformen sein, die besser auf Ihr Zielpublikum abzielen.

Veröffentlichen Sie Beträge mit einer Beitragslänge von mindestens 500 Wörtern oder 4000 Zeichen und das ist ein absolutes Minimum. Idealerweise sind die Texten, die aus mindestens 1000 Wörtern oder 8000 Zeichen bestehen. Dabei machen Sie nicht den Fehler, die Texte künstlich aufzublähen. Die Mindestlänge ergibt sich in erster Linie aus der Notwendigkeit, tiefer in das Thema einzutauchen.

Beiträge aus mindestens 1000 Worten. Nicht künstlich aufgebhläht, sondern sachlich und detailliert

aufgebläht

Aufgebläht. Das gilt es zu vermeiden

 

5. Sie veröffentlichen minderwertige Inhalte

Qualitativ schlechte Inhalte sind eine der häufigsten Ursachen für eine fehlgeschlagene Vermarktung. Neben der Tatsache, dass schlechte Inhalte auch von den Suchmaschinen zu schlechten Ergebnissen bis hin zu Abwertungen führen können, sorgen Sie bei den Besuchern Ihrer Website zu höheren Absprungraten und Glaubwürdigkeitsverlusten.

Gute Inhalte sollten auch immer den Informationsbedarf der Nutzer abdecken und Kundenfragen beantworten. Ein gutes Beispiel dafür: Veranstalten Sie Webinare und Hangouts, gehen Sie auf die Fragen Ihrer Kunden oder Nutzer ein und veröffentlichen Sie dann sowohl die Fragen als auch Ihre Antworten in einem FAQ-Bereich.

Gute Inhalte decken immer den Informationsbedarf der Nutzer ab und beantworten Kundenfragen

6. Die Verbreitung der Inhalte

Beschleunigen Sie Verbreitung Ihrer Inhalte. Man sollte dabei folgende Punkte berücksichtigen:

Die Auswahl der sozialen Netzwerke, über die Inhalte weiter verbreitet werden, sollte auch immer an der Zielgruppe orientiert sein. Dabei bestehen neben Facebook durchaus auch andere Netzwerke, die in die Auswahl kommen könnten.

Ganz im Sinne, dass der Ball erstmals ins Rollen kommen muss, sind sozialen Netzwerke ideal dazu geeignet, Kollegen, Freunde und Verwandte als Abonnenten einzuladen. Bitten Sie sie um Repost / Teilen Ihrer Beiträge.

Lesen Sie dazu: Vom Märchen, dass Likes & Shares keinen Einfluss aufs Ranking hätten

Machen Sie für Ihre Inhalte Werbung, auch in den Suchmaschinen.

Schreiben Sie Gastbeiträge, um neue Besucher auf die Seite zu bekommen.

Fazit

Die Website wird nicht nur durch die Inhalte per se gefördert, vielmehr ist es der Mangel an gutem Qualitätscontent der eine Webpräsenz aufwerten kann und einer sinnvollen, durchdachten Content-Strategie.

Entwickeln Sie eine effektive Content-Strategie und führen Sie regelmäßige Anpassungen durch, um die Bedürfnisse potenzieller Kunden zu befriedigen. Veröffentlichen Sie Inhalte regelmäßig, vermarkten Sie sie richtig und warten Sie geduldig auf die ersten Erfolge.

Gute Beiträge sind es wert geteilt zu werden!

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