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3.3.1 Onpage Optimierung. Bereitstellung redaktioneller Inhalte. Diplomarbeit SEO Strategien

Veröffentlicht in: Suchmaschinenoptimierung, am: 24 Dezember 2012 | 2 Comments |

Wie bereits beschrieben, „sieht“ der Suchmaschinen Crawler eine Website mit „ganz“ anderen Augen, als ein Mensch. Grundsätzlich versucht man im Rahmen einer Onpage Optimierung eine Website zugänglicher für Suchmaschinen zu machen und Bereiche der Website so umzuprogrammieren und umzugestalten, dass Suchmaschinen diese besser indexieren können.

Dabei muss eine Website optisch nicht unbedingt abgeändert werden. Es gibt mehrere wichtige Punkte, die dabei zu berücksichtigen sind. Des Weiteren wird auf die wichtigsten kurz eingegangen.

„Diplomarbeit SEO Strategien“ Inhaltsverzeichnis

Meta-Angaben

Zu den Meta-Angaben zählen Elemente im-Bereich eines HTML-Dokumentes. Das Title-Tag ist dabei eindeutig die wichtigste Position für die Keyword(s)-Platzierung. Description wird von den Suchmaschinen auch stark bewertet, außerdem ist es das Element, welches in Google-SERPs angezeigt wird. Das Title-Tag und Description sollten immer sorgfältig gewählt werden.

Zwei weitere Elemente sollten auch unbedingt richtig eingestellt werden – Language und Robots. Language verrät die Sprache des Dokumentes, Robots – ob und wie das Dokument zu indexieren ist.

Weitere Meta-Tags sind nicht so wichtig. „Keyword“, im Gegensatz zu der stark verbreiteten Meinung, wird von Google absolut nicht berücksichtigt.

Content

„Content is King”, ist einer der beliebtesten Googles-Sprüche. Damit wird gemeint, dass die Inhalte einer Website einzigartig und für den Besucher, nicht für die Suchmaschinen interessant sein müssen.

Die Bereitstellung einzigartiger redaktioneller Inhalte für jeden Bereich der Website gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Suchmaschinenoptimierung. Zu jedem der zu optimierenden Keywords sollten mindestens ein paar Seiten mit entsprechenden Inhalten angelegt werden.

Die ideale Länge des Textes liegt erfahrungsgemäß bei 350-700 Worten. Der ausreichende Gebrauch von Keywords (Keyword-Dichte) ergibt sich häufig bei den gut recherchierten redaktionellen Texten von allein. Statt die Keywords übermäßig zu wiederholen, sollten Synonyme und inhaltlich verwandte Begriffe verwendet werden.

Keyword-Location

Für alle Elemente eines HTML-Dokumentes gilt im Bezug auf Keywords folgende Behauptung: je weiter vorn desto wichtiger.

Keyword-Dichte

Als Keyworddichte bezeichnet man das Verhältnis eines Wortes zur Gesamtzahl der Worte auf einer Seite. Die Keyword-Dichte kann mit Hilfe spezieller Tools überprüft werden und sollte bei Erstellung von Texten unbedingt beachtet werden.

Man spricht von einer normalen Keyword-Dichte bei 1 bis 5 Prozent. Übertreibt man damit – kann die Seite schnell als spamverdächtig bezeichnet werden.

Überschriften

Für die Volltextsuchmaschinen, darunter auch Google, sind die Überschriften ein sehr wichtiger Bestandteil jedes Dokumentes. Suchmaschinen bewerten die Keywords in den Überschriften höher, als die Keywords im gesamten Text. Eine korrekte Verwendung von Überschriften trägt beträchtlich zu der semantischen Optimierung sowie auch zur richtigen Indexierung und Zuordnung des Dokumentes bei.

Grundsätzlich sollte es nur eine h1-Überschrift innerhalb einer Webseite geben, die die Kernaussage oder das wichtigste Keyword beinhaltet. Für Teilthemen oder Synonyme sollten h2-Überschriften verwendet werden.

Das letzte Googles Update, das „Penguin-Update“ ging sehr hart gegen eine übermäßige Verwendung von Überschriften vor, da diese häufig für die Optimierungszwecke missbraucht wurden.

Duplicate Content

Duplicate Content oder doppelte Inhalte, sind gegeben, wenn dieselben Texte oder Inhalte sonst irgendwo im Internet auftauchen. Doppelte Inhalte kann es sowohl in Bezug auf externe Quellen geben, als auch innerhalb von ein und derselben Website. Gegen Duplicate Content, als ursprünglich eine Art von Datenklau, geht Google entschieden vor.

Dabei werden Optimierer manchmal mit ernsthaften Problemen konfrontiert, wenn z.B. ein Online Shop aus verständlichen Gründen nicht in der Lage ist, die Herstellerangaben für einen Fernseher oder Handy zu „individualisieren“. Eine ähnliche Situation entsteht z.B. im Fall von Songtext- oder Gedichtsammlungen.

Manchmal gehört viel Programmiergeschick und Erfahrung dazu, trotz teilweise doppelter Inhalte die SEO Maßnahmen erfolgreich durch zu führen, oder Duplicate Content mit dem unique Content in richtigen Proportionen zu „mischen“, so dass Google die Seite nicht abwertet.

URLs

Heutzutage stecken in ganz vielen Websites verschiedene CMS (Content Management Systeme) oder automatisierte Shop Systeme unter der Haube. In den von diesen CMS erstellten URLs werden häufig dynamische Parameter übergeben.

Das wohl bekannteste Beispiel ist das „oscid“ in den älteren Versionen vom Shopsystem osCommerce, das ungefähr so aussieht: „&osCsid=9312345601cb12“.

Obwohl Google mittlerweile ganz gut mit den dynamischen URLs umgehen kann, birgt z.B. das o.g. osCommerce Beispiel in sich eine Gefahr der bereits erwähnten doppelten Inhalte innerhalb einer Website.

Im Idealfall müssen solche Parameter aus dem URL entfernt werden und die URLs möglichst suchmaschinenfreundlich gestaltet werden. Das geht entweder mit dem richtig eingestellten CMS oder mit dem Einsatz von einem Apache Modul namens mod_rewrite.

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