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2.3.5.4 Googles Kritik. Diplomarbeit SEO Strategien

Veröffentlicht in: Suchmaschinenoptimierung, am: 5 Dezember 2012 | No Comments |

Die meisten Google Kritiker und Konkurrenten sind mit folgenden drei Punkten unzufrieden:

  • 1. Datenschutz
  • 2. Googles monopolistische Stellung auf dem Suchmaschinenmarkt und deren Folgen…
  • 3. …wie u. A. Abhängigkeit mehrerer Unternehmen von Google und z.B. dessen unerwarteter Updates

Google Octopus

Google Octopus

 

„Diplomarbeit SEO Strategien“ Inhaltsverzeichnis

1. Datenschutz

Datenschutz ist Googles und Datenschützer ewiges Leid. Googlemail, Google Konto, personenbezogene , Cookies, – was weiß Google alles über uns? Welche Informationen dürfen gespeichert werden und welche werden tatsächlich gespeichert?

Ein bekanntes Beispiel:
Im April 2010 ist bekannt geworden, dass Googles Streetview Autos auch den Datenverkehr privater WLAN-Netzwerke aufzeichneten76
Im Verlauf der Jahre 2008 bis 2010 hat Google Städte und Gemeinden im gesamten Land mit speziell ausgerüsteten Fahrzeugen befahren und dabei fotografische Aufnahmen der Straßen, Gebäude und der öffentlichen Plätze für sein Dienst „Google Street View“ gefertigt.

Googles Fahrzeuge waren aber auch mit technischen Geräten zur Aufzeichnung von WLAN-Netzen ausgerüstet. Dabei wurden auch Inhaltsdaten aufgefangen, die über die erfassten Funknetze übertragen worden sind77.
Laut Google handelte es sich dabei um ein „Versehen“. Google hat den Fehler umgehend eingestanden und sich bereit erklärt hat, mit den Datenschutzbehörden zu kooperieren.

Ein anderes Bespiel:
Häufig gibt es Kritik an scheinbar „ungefährlichen“ Googles Produkten, wie z.B. . Die Kritik, die unter Anderem in der Online Marketing Branche Ratlosigkeit und Wut auslöst, die „haarsträubend und eigentlich nicht diskutabel“ ist. Die gibt es aber trotzdem, darunter leidet Google, Webseitenbetreiber sowie auch einfache Nutzer78.

Google ändert permanent seine Datenschutzbestimmunen, zuletzt war das im März 2012 der Fall79. In das Archiv der Änderungen80 von Googles Datenschutzbestimmungen kann eingesehen werden.

Auf der einen Seite fragt man sich, warum Google sich anpassen und nicht einfach nach eigenen Regeln spielen sollte. Google ist ein zu nichts verpflichtendes Angebot, eine , will man es nicht – sollte man aufhören zu googeln. Dabei muss man aber berücksichtigen, welche große Rolle Google und seine Netzwerk Partnerseiten () im öffentlichen Leben jedes Staates spielt.

Es muss eine Möglichkeit gegeben sein, es falls nötig zur Kommunikation und Zusammenarbeit zu zwingen. Google akzeptiert das scheinbar doch und versucht sich den Datenschutzbestimmungen anzupassen.

2. Google’s Monopol

Ein weiterer Kritikpunkt an Google ist seine Monopolstellung, womit automatisch eine existenzielle Abhängigkeit mehrerer Unternehmen und sogar Branchen an Google gebunden ist. Missbrauch seitens Google, das nicht mehr ganz „don’t be evil“ sondern eine AG ist, kann auch nicht ausgeschlossen werden.

Zum Beispiel eröffnete Ende 2010 die EU-Kommission ein Kartellverfahren gegen81. Google könnte seine marktbeherrschende Stellung missbraucht haben – dem Verdacht geht die EU-Kommission in Brüssel nach. Anbieter anderer Online-Dienste haben sich beschwert, sie seien in den Google’s SERPs benachteiligt worden.

Zum einen gab es einen Verdacht, dass Google die, organischen Suchergebnisse zu Gunsten zahlender Kunden manuell anpasst. Benjamin Endelmann bewies 2 Tage vor dieser Meldung dass Google nicht objektiv sein sollte und dauerhaft Links zu eigenen Seiten einblendet, die Auslieferung der Ergebnisse also entgegen früherer Aussagen teilweise manuell82.

Zum anderen beschwerten sich einige Betreiber der Branchenverzeichnisse wie „Gelbe Seiten“, „Branchenbuch“, dass Google sein Monopol ausnutzt, indem es auf der ersten Seite bei der lokalen Suche, also „Suchbegriff + Stadt“ fast ausschließlich Googles eigene Ergebnisse aus Google Places angezeigt werden. So kommt man überhaupt nicht dazu, woanders zu suchen!

Von einer Seite kann man alle Vorwürfe als absolut absurd bezeichnen. Wer hat schon zu sagen, was ein Privatunternehmen namens Google auf seinen Seiten macht. Von der anderen Seite erscheint das Ganze unter der Berücksichtigung der großen Rolle Googles im öffentlichen Leben nicht so eindeutig.

Grundsätzlich sind die Vorwürfe sehr schwer nachweisbar, da Googles Algorithmen das meist gehütete Geheimnis überhaupt sind. Die Prüfungen im Verfahren dauern an.

3. Existenzielle Bedrohung durch Google Updates

Existenzielle Bedrohung für mehrere Internetprojekte durch unerwartete Google Updates und dadurch entstehende Kollateralschäden.

Google führt fast täglich kleine Anpassungen seiner Algorithmen durch, aber manchmal werden sehr große, bedeutende Algorithmenupdates eingespielt, die Rankings einzelner Webseiten und die Suchergebnisse einzelner Branchen komplett umkrempeln.

Die bekanntesten Updates bekommen eigene Namen, wie zum Beispiel (2003), (2011) und (2012) auf welche im folgenden Kapitel ausführlicher eingegangen wird.

Gute Beiträge sind es wert geteilt zu werden!

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