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Sanktionierte Websites – wenn Google und Yandex Filter Websites ausbremsen. Diagnose und Checkliste

Veröffentlicht in: Suchmaschinenoptimierung, am: 31 August 2015 | No Comments |
Inhaltsverzeichnis:
    1. Woher wissen Sie, dass Ihre Website in einen Filter gelangt ist?
    2. Eine Bestätigung dafür, dass es sich um Filter handelt?
    3. Wie arbeiten Filter von Suchmaschinen?
    4. Anwendung. Algorithmisch oder manuell.
    5. Gründe für Sanktionen:
    6. Google Filter
      1. 1. Google Panda
        1. Qualität der Inhalte
        2. Duplicate Content
        3. "Schlechte Behandlung" der Seitenbesucher
        4. Wie Sie feststellen können, dass die Website unter den Filter von Google Panda genommen wurde?
        5. Wie man aus dem Filter Google Panda wieder heraus kommen kann?
        6. Beachten Sie die folgenden Punkte:
        7. Ersetzen Sie minderwertige Inhalte durch qualitativ gute Inhalte.
      2. 2. Google Penguin
        1. Anzeichen, dass man unter den Google Penguin Filter geraten ist:
        2. "Penguin" oder "Panda"
        3. Raus aus dem Google Penguin Filter
      3. 3. Sandbox und Domain-Alter Filter
      4. 4. Google - 5 - 30- 950
      5. 5. "Supplemental Index"
        1. Wie Sie sich weiter vor dem Filter schützen können?
      6. 6. Massenhaft nicht relevante Links
        1. Wie man sich vor dem "Massenhaft nicht relevanter Links " – Filter schützen kann
      7. 7. Zu viele Links und zu viele Seiten
        1. Wie Sie sich vor dem Filter "Zu viele Links und Seiten" schützen
      8. 8. Filter für defekte Links
      9. 9. Duplicate Content
        1. Wie kann man sich gegen den Duplicate Content-Filter schützen?
      10. 10. Überoptimierung (Panda hoch zwei)
        1. Sich gegen den Überoptimierung Filter schützen
      11. 11. Der Filter für langsame Ladezeiten der Seite
      12. 12. Der Filter für das Fehlen der responsive Version der Website
    7. Yandex Filter
      1. 1. AGS
        1. Folgende Symptome können einen Hinweis auf AGS geben:
        2. Eine Website nach der AGS wieder herstellen
      2. 2. Filter, der bei Überoptimierung greift
        1. Wie kann man sich gegen den Überoptimierungs-Filter schützen?
      3. 3. Filter, der bei Manipulation des Nutzerverhaltens greift
        1. Möglichen Strafen für Manipulation der Nutzerverhaltens Metriken kann folgendermaßen aussehen:
        2. Hier kann man mit folgenden Anpassungen Abhilfe schaffen:
      4. 4. Minusinsk
        1. Wirkung:
        2. Wie Sie sich vor Minusinsk schützen?
      5. 5. Filter für zu viele Tochter-Websites
      6. 6. Nepos Filter
        1. Wie man sich gegen den Nepos Filter schützen kann
      7. 7. Strafen für nicht jugendfreie Inhalte
      8. 8. Fehlerhafte Mobil-Weiterleitungen und Doorways
    8. Checkliste für die Filter von Suchmaschinen
    9. Warum Sie keine Angst vor dem Filter haben sollten?

Bei Suchmaschinen in den Filter zu geraten, bedeutet in der Regel nichts Gutes für eine Website. Google und auch andere Suchmaschinen, wie das russische Pendant Yandex, sind immer auf der Suche nach Sites, die nicht sauber arbeiten. Das kann hier und da schon einmal wie eine Art Internet-Polizei anmuten.

So kommt es auch, dass Seitenbetreiber einen Horror vor neuen Updates und Filtern haben, die sich mit Regelmäßigkeit bei den Suchmaschinen abzeichnen und viele Websites wieder an das Ende der „Warteschlange“ begleiten.

Aber diese Filter haben auch etwas Gutes, denn sie zeigen Seitenbetreibern auch, wer für was abgestraft wurde. Das kann man so oder so sehen. Wagen Sie aber auch mal einen Perspektivwechsel. Dass selbst in der Sanktion eine Chance liegen kann, scheinen immer mehr Betreiber zu verstehen.

Nicht missverstehen! Natürlich kann man Erkenntnisse aus Sanktionen der Suchmaschinen ziehen – es darauf anzulegen, das sollte man aber tunlichst lassen. So groß kann dann der Erkenntnisgewinn auch nicht sein. Ist aber das Kind schon mal in den Brunnen gefallen, dann gilt sich nicht lange die Wunden zu lecken, es gilt genau hinzuschauen und die Lage zu analysieren. Hier erfahren Sie, wie es geht:

Suchmaschinen Filter

Suchmaschinen Filter. Wall of dead (c) Bildquelle: flickr / Andrea Costa / CC BY 2.0

 

Filter haben auch etwas Gutes, denn sie zeigen Seitenbetreibern auch, für was abgestraft wurde

Woher wissen Sie, dass Ihre Website in einen Filter gelangt ist?

Betrachtet man seine Leistungsmetriken, dann können die spezifischen Merkmale sein:

  • Ein signifikanter Rückgang des natürlichen Suchtraffics
  • Der starke Rückgang der Suchpositionen einzelner Begriffe in SEPR’s
  • Verlagerung mehrerer Unterseiten oder (fast) der gesamten Website in Googles „Supplemental Index“
  • Komplette Unauffindbarkeit der Website oder einzelner Unterseiten im Suchindex
  • Neue Seiten werden nicht indexiert
  • Schlechtes Ranking bzw. kein erster Platz für den einzigartigen Firmennamen im Suchindex

Eine Bestätigung dafür, dass es sich um Filter handelt?

In Google Webmaster Tools können Sie die Anzahl der indexierten Seiten überprüfen. Dafür rufen Sie über Dashboard -> Google Index -> Indexierungsstatus die Grafik. Sehen Sie unnatürliche Bewegungen nach oben oder nach unten, könnte das ein Hinweis sein, dass mit Ihrer Website etwas nicht ganz in Ordnung ist.

Google Webmaster Tools. Indexierungsstatus

Google Webmaster Tools. Indexierungsstatus

 

Außerdem können Sie über Dashboard -> Suchanfragen -> Manuelle Maßnahmen sehen, falls manuelle Maßnahmen gegen die Website vorliegen.

Googles Manuelle Maßnahmen

Googles Manuelle Maßnahmen

 

Wenn Sie einen wirklich plötzlichen, unerwarteten -Rückgang feststellen, sollten Sie überprüfen, ob es in diesen Tagen womöglich ein Update ausgerollt wurde. Eine Liste aller Google und Yandex Updates finden Sie bald auf Design4u.

Wie arbeiten Filter von Suchmaschinen?

Sie können die Sanktionen nach unterschiedlichen Gründen klassifizieren:

Anwendung. Algorithmisch oder manuell.

Eine algorithmische Strafe kann von der Suchmaschine automatisch verhängt werden, wenn ein klarer Verstoß gegen die Anforderungen von Suchmaschinen bzw. Qualitätsrichtlinien für Webmaster von der Website ausgeht.

Sanktion können aber auch manuell über Mitarbeiter der Suchmaschinen verhängt werden. Das kann immer dann passieren, wenn der Algorithmus verdächtige Anzeichen erkennt, diese aber nicht weiter zuordnen kann. In diesem Fall wird ein Mitarbeiter informiert, der eingreift.

Gründe für Sanktionen:

Ein Filter wird immer dann verhängt, wenn von einer Website Regelverstöße gegen die Anforderungen der Suchmaschinen ausgehen. Die Strafe für Manipulation tangiert vielfach die folgenden Bereiche:

  • SPAM
  • Betrügerische Absichten
  • Black Hat SEO (Dorways, Cloaking)
  • Unnatürliche eingehende Backlinks
  • Duplicate Content
  • Das Fehlen nützlicher und einzigartiger Inhalte (Unique Content mit Mehrwert)
  • Design- und Usability Fehler
  • Mangelnde Anpassung an den mobilen Datentraffic
  • Zu lange Ladezeiten

Beachten sollte man, dass der größte Teil der Sanktionen bei Google, aber auch bei Yandex ein Teil des Suchmaschinenalgorithmus sind. Suchmaschinen wollen dadurch die Qualität der Suchergebnisse verbessern und nicht Ihren Online Shop für Männersocken abstrafen.

Daher sollten Website-Betreiber und Vermarkter ständig zwei Dinge im Hinterkopf behalten. Die meisten Websites bekommen Sanktionen von den Suchmaschinen wegen unprofessioneller oder betrügerischer Absichten oder Handlungen. Das kann leicht in der Planungsphase der Online Marketing Maßnahmen vermieden werden. Und zweitens, wenn Ihre Website bereits Sanktion erhalten hat, ist es besser und preiswerter, den Ansatz zur Vermarktung zu ändern, als mit den Folgen ungeeigneter SEO-Methoden zu kämpfen.

Websites bekommen Sanktionen von den Suchmaschinen wegen unprofessioneller Absichten oder Handlungen

Nachfolgend finden Sie eine Beschreibung der speziellen Filter beider Suchmaschinen

Lesen Sie auch: Google Updates. Diplomarbeit SEO Strategie

Google Filter

Google Filter. Stop the torture (c) Bildquelle: flickr / Andrea Costa / CC BY 2.0

 

Google Filter

Die weltweit größte Suchmaschine sieht sich zunehmend gezwungen, gegen manipulative Eingriffe von Webseitenbetreibern vorzugehen. Heute sehr viel verstärkter, als je zuvor, denn das Internet wird von einer wahren Flut neuer, täglich entstehender Sites überschwemmt und dementsprechend ist es für sie schwerer sich durch konventionelle Optimierung durchzusetzen.

Lesen Sie auch: Google’s SPAM WAR

Suchmaschinen Filter

Suchmaschinen Filter

 

1. Google Panda

„Panda“ ist Teil eines Suchalgorithmus von Google, der insbesondere auf die Website als Ganzes eingeht und Contentqualität prüft. Der Filter bewirkt eine Umverteilung des Suchmaschinentraffics von qualitativ minderwertigen Websites auf qualitativ hochwertige Ressourcen. Google Panda bewertet folgende Kriterien:

Qualität der Inhalte

Roboter können Faktoren, wie die Qualität von Inhalten noch nicht einwandfrei einschätzen, jedoch gibt es auch hier Parameter auf die Algorithmen gehen. Ebenso verfügt Google über Personal, das eine manuelle Bewertung vornimmt. Indirekt werden auch UX-Faktoren bzw. Nutzerzufriedenheit bewertet.

Duplicate Content

Hier greift natürlich auch das . Haben Sie beispielsweise ähnlich aufgebaute Unterseiten mit fast identischen Inhalten, die für „Fahrschule Köln“ und „Fahrschule Köln Nippes“ optimiert sind, greift Panda, früher oder später.

Interner Duplicate Content – erkennen und vermeiden

„Schlechte Behandlung“ der Seitenbesucher

Dieser Punkt beinhaltet Probleme mit Usability, Webdesign oder übermäßiger Einsatz von Werbung. Beispielweise kann Panda dazu führen, dass eine Website in den Filter kommt, die auf der Startseite die eigentlichen Inhalte versteckt, um Platz für Anzeigenwerbung zu schaffen. Der Inhalt verschwindet unten auf der Seite und Sanktionen können verhängt werden, da die Site durch nicht lesbare Inhalte, keinen Mehrwert für Besucher darstellt.

Wie Sie feststellen können, dass die Website unter den Filter von Google Panda genommen wurde?

Achten Sie auf die folgende Dinge:

  • Rückgang der Rankings unmittelbar nach einem der Panda-Updates für alle Seiten oder nur einzelne Bereiche der Website
  • Sie haben stark sinkenden Traffic
  • Neue Seiten werden nur schwerlich indexiert

Wie man aus dem Filter Google Panda wieder heraus kommen kann?

Sie müssen Ihre (Content)-Marketingstrategie überdenken. Sie sollten innerhalb kürzester Zeit Ihren Content stark verbessern. Außerdem sollten Sie jegliche Manipulationsversuche mit Seiteninhalten lassen.

Beachten Sie die folgenden Punkte:

Überprüfen Sie Ihre Website auch von der technischen Seite. Stellen Sie sicher, dass Funktionalität und Seitenaufbau den Bedürfnissen Ihrer Besucher gerecht wird. Entfernen Sie ggf. Duplicate Content von der Website. Verwenden Sie canonical URLs. Wenn Ihre Website mit dem CMS WordPress arbeitet, verbieten Sie die Indexierung von Kategorien- und Tag-Unterseiten.

Ersetzen Sie minderwertige Inhalte durch qualitativ gute Inhalte.

Vorsicht ist auch bei Produktbeschreibungen geboten, die vielfach zu Duplicate Content führen können.
Haben Sie in Ihrem Online-Shop Produktseiten ohne Beschreibungen oder Seiten mit nur wenig Content, ändern Sie das.
Veröffentlichen Sie regelmäßig spannende und qualitativ hochwertige Inhalte.

2. Google Penguin

„Penguin“, der fester Bestandteil des Google-Suchalgorithmus ist, bekämpft vorwiegend das manipulative Linkbuilding. Es ist auf alle Bereiche des künstlichen Linkbuildings ausgerichtet. Dazu zählen Kauf von Backlinks, Spamlinks in Foren und Blogs, Linktausch, Links von schlechten Websites und die übermäßige Verwendung von SEO-Ankern und Money-Keywords in Links.

Anzeichen, dass man unter den Google Penguin Filter geraten ist:

  • Sinkender Traffic. In der Regel führt das bei Penguin zu einem sehr viel stärkeren Verlust an Traffic, vergleicht man ihn mit Panda. Wobei anzumerken ist, dass Panda und Penguin häufig gleichzeitig greifen!
  • Es entstehen Anomalien mit den Rankings, in der Zeit direkt nachdem das ausgerollt wurde.
  • Ranking-Verluste
  • Nur langsame Indizierung neuer Seiten
  • Meldung über „Manuelle Maßnahmen“ in den „Webmaster Tools“
  • Verlagerung mehrerer Unterseiten in Googles „Supplemental Index“

„Penguin“ oder „Panda“

Das müssen Sie selbst wissen. Analysieren Sie Ihre Website und Ihre Content-Marketing und SEO-Strategien, um dann Schlussfolgerungen ziehen zu können. Wenn Sie beispielsweise qualitativ immer hochwertige Inhalte veröffentlicht haben, dann aber abgestraft wurden und über eine Vielzahl von Links auf der Website verfügen, dann kann könnte das Problem über die Links kommen, und umgekehrt.

Wie führt man den Link-Audit durch?

Raus aus dem Google Penguin Filter

Um den Google Penguin Filter loszuwerden, sollten möglichst viele Links schlechter Qualität, die auf Ihre Website führen, entfernt werden. Folgende Schritte sind notwendig:

  • Versuchen Sie Spam Links zu Ihrer Website zu entfernen
  • Verwenden Sie das Disavow Tool für die Links, die sich nicht entfernen lassen
  • Veröffentlichen Sie nur qualitativ hochwertige und nützliche Inhalte, damit gute Links von vertrauenswürdigen Websites kommen

Nach der Umsetzung der Empfehlungen muss man jedoch warten, bis das nächste Penguin-Update ausgerollt wird.

Raus aus dem Penguin. Erkannt und behoben, eine Fallstudie

3. Sandbox und Domain-Alter Filter

Das sind diverse Filter, die der Teil des Suchalgorithmus sind und eine begrenzende Wirkung auf die Platzierung und Ranking für neue Websites haben. Damit versucht Google Spam unter jungen Websites effektiv zu bekämpfen. Die Notwendigkeit dieser Maßnahmen ergibt sich aus der Tatsache heraus, dass es heutzutage wesentlich preiswerter geworden ist, auch eine hochwertig gestaltete Spam-Website ins Netz zu setzen.

Die Symptome dieser Filter zeichnen sich in schlechten Rankings und einer langsameren Indexierung der Website aus. Wie man gegen „Sandbox“ und „Domain-Alter“ Filter vorgeht? Gar nicht. Achten Sie nicht auf sie. Es ist besser, Sie konzentrieren sich auf die Entwicklung der Website, erstellen Inhalte Features und achten auf Usability und Marketing. Dann wird die Website ohne zusätzlichen Aufwand aus diesem Filter rauskommen.

Lesen Sie dazu unseren Beitrag über Schwierigkeiten besonders junger Websites

4. Google – 5 – 30- 950

Google hat offiziell die Existenz dieser Filter nie bestätigt, aber Website-Betreiber und SEOs haben deren Existenz nie angezweifelt. Die Strafe zeichnet sich aus im unerklärlichen Rückgang des Rankings einer Website für fünf oder 30 Positionen nach unten, sowie Ranking nach der 900. Position in den Suchergebnissen.

Google bestraft somit Websites für die manipulative SEO-Taktiken und den Verstoß gegen die technischen Anforderungen, einschließlich der Folgenden:

  • Die Verwendung von Cloaking und Doorway Pages
  • Link Spam in Foren und der Blogosphäre
  • Verwendung von JavaScript Weiterleitungen
  • Falsche Wahl der Entwicklungsstrategie: Erstellung von Websites für Roboter, nicht für Menschen

Hier Sanktionen wieder aufzuheben, erscheint vergleichsweise einfach. Mängel beseitigen und warten bis Crawler wieder vorbei schaut. Möglicherweise Malware oder Viren von der Webiste entfernen.

Manul, das kostenlose Antivirusprogramm von Yandex

5. „Supplemental Index“

Google verschiebt in sein „Supplemental Index“ Seiten, die nicht genug qualitativ, hochwertig und wertvoll für die Benutzer sind. Mit anderen Worten, Suchmaschine „denkt“, Ihre Website ist sehr ähnlich Hunderten von anderen Ressourcen.

Außerdem kommen fehlerhafte oder manipulative Seiten, sowie auch junge Websites in Supplementary Results. Das Symptom dieses Filters sind folglich das Vorhandensein Ihrer Seiten in den zusätzlichen Suchergebnissen und nicht im Hauptindex (siehe Bild).

Google Supplemental Results

Google Supplemental Results

 

Wie Sie sich weiter vor dem Filter schützen können?

Um aus diesem Filter rauszukommen, folgen Sie folgenden Empfehlungen:

  • Manipulation und unzulässige Optimierungsmaßnahmen einstellen
  • Erstellen und veröffentlichen Sie wertvolle und einzigartige Inhalte, die einen Mehrwert darstellen
  • Schaffen Sie die technischen Voraussetzungen für die Indexierung der Seiten und deindexieren Sie Inhalte, die von der Suchmaschine nicht erfasst werden sollen (Duplicate Content)

6. Massenhaft nicht relevante Links

Unbedingt vermeiden sollte man massenhafte Links, die nicht relevant sind und von Websites kommen, die von zweifelhaftem Ruf sind. Stellen Sie sich einmal vor, dass Sie viele Links von Seiten haben, die nicht jugendfreie Inhalte haben oder es sich um betrügerische Inhalte handelt. Wegen dieser Nähe zu solchen Sites, kann die eigene Webpräsenz abgewertet werden und unter den Filter kommen.

Wie man sich vor dem „Massenhaft nicht relevanter Links “ – Filter schützen kann

Entfernen Sie Links fragwürdiger Herkunft oder Links, die massenhaft von schwachen Linkgebern kommen.

7. Zu viele Links und zu viele Seiten

Auch, wenn die Inhalte gut, aber sehr schnell zahlreicher werden und die Links kommen, die aber ebenso zu zahlreich sind, kann Google das sehr schnell als einen Verdacht auf Manipulation ansehen. Ein Indiz für eine solche Sanktion wäre der Positionsrückgang in den SERPs.

Wie Sie sich vor dem Filter „Zu viele Links und Seiten“ schützen

Grundsätzlich gilt hier einmal mehr das manipulatives Linkbuilding und gekaufte Links tabu sein sollten. Um sich gegen den Filter von zu vielen Seiten zu schützen, sollten neue Seiten nach und nach veröffentlicht werden und nicht auf einmal. Das steht natürlich in Abhängigkeit zur Größe der Website.

Wenn beispielsweise ein Onlineshop, der über 10.000 Unterseiten verfügt, pro Tag 100 neue Seiten bringt, dann wird das sicherlich kein Problem darstellen und auch der Filter die Site nicht betreffen.

8. Filter für defekte Links

Auch sehr schädlich sind die so genannten toten Links, das sind die Links, die nicht funktionieren. Hier gibt es aber sehr gute Tools, beispielsweise http://validator.w3.org/checklink, die dem Administrator solche Links anzeigen. Korrigieren Sie die Verlinkungen.

9. Duplicate Content

Doppelter Content in Form von geklauten oder zusammengerafften Inhalten ist „Gift“ für jede Website! Sollte man unbedingt vermeiden. Die nachfolgende Sanktion führt in der Regel zum teilweise oder auch dem vollständigen Rausschmiss der Website aus den Suchergebnissen.

Wie kann man sich gegen den Duplicate Content-Filter schützen?

Entfernen Sie Duplicate Content oder machen Sie Quellenangaben. Ersetzen Sie durch einzigartige Inhalte und warten Sie, bis die Reindexierung der Website erfolgt.

10. Überoptimierung (Panda hoch zwei)

Bei einer offensichtlichen Überoptimierung, greift der Panda Filter. Kritische Bereiche sind:

  • Keyword-Spamming
  • Übermäßige Platzierung von Keywords im Titel, Meta-Angaben, alt-Attributen in den Bildern
  • Übermäßige Verwendung von Fettmarkierungen für Keywords

Ein Indiz dafür, dass eine Site vom Filter betroffen sein könnte, ist eine signifikante Verringerung des Traffic und der Verlust von Positionen. In der Praxis kann man den Überoptimierungs-Filter vom Panda-Filter und welcher der beiden Algorithmen-Änderungen greift, nur schwer unterscheiden. Einige Webmaster glauben jedoch, dass die Strafe für Überoptimierung mehr weh tut und zu härteren Sanktionen führt, als Panda.

Sich gegen den Überoptimierung Filter schützen

Stellen Sie diese Art der Überoptimierung ein. Denken Sie an User, nicht an die Suchmaschinen.

11. Der Filter für langsame Ladezeiten der Seite

Ladezeiten bei Websites sind nach Auffassung von Suchmaschinen ein Faktor, der auch die Website qualitativ gut oder schlecht machen kann. Sind die Ladezeiten zu lange, kann ein Filter greifen. Möglicherweise ist der Filter für langsame Ladezeiten ein Teil von Panda. Zu den Symptomen zählen schlechtes Ranking als Ganzes, sowie auch schlechte Rankings nur in den mobilen Suchergebnissen.

12. Der Filter für das Fehlen der responsive Version der Website

Adaptives (responsive) Layout oder das Vorhandensein einer extra für mobile Endgeräte optimierten Version der Website gilt bei den Suchmaschinen mittlerweile als Qualitätskriterium und Websites. Die Websites, die nicht über eine Adaptives Layout oder auch Responsive Design verfügen, bleiben unter ihren Möglichkeiten.

Ein Symptom für den Filter sind schlechte Rankings in den Suchergebnissen auf mobilen Geräten, während Positionen in der Desktop-Auslieferung (noch) relativ konstant bleiben.

Schlägt das brandneue Google-Update „mobile-friendly“ ein wie eine Bombe? 7 Dinge, die Sie wissen sollten

Yandex Filter

Yandex Filter. Pirate (c) Bildquelle: flickr / Andrea Costa / CC BY 2.0

 

Yandex Filter

1. AGS

AGS – einer der berühmtesten Filter der Suchmaschine, der maßgeblich darauf ausgerichtet ist, minderwertige Websites zu bekämpfen. Hier hat wohl auch der Namen ein wenig zur Bekanntheit des Filters beigetragen, denn die Abkürzung AGS steht frei übersetzt für etwas wie „Anti-Scheiße“-Websites und denen hat man den Kampf angesagt. Offizielle Bezeichnungen des Filters sind AGS-17, AGS-30 und AGS-40 und sie zeigen die jeweilige Version an.

AGS wird in seiner Ausrichtung immer auch mit Panda von Google verglichen, da sie beide ähnliche Merkmale aufweisen:

  • Viele ausgehende SEO-Links
  • Schlechte Qualität der Inhalte. Beliebige und sehr allgemeine Inhalte. Daher wenige qualitativ hochwertige Backlinks, die auf die Website verweisen
  • Probleme bei der Funktionalität, Design und bei der Benutzerfreundlichkeit
  • Auf der Site gibt es Bestandteile, die gegen die technischen Anforderungen von Yandex verstoßen, wie Duplicate Content, aggressive Werbung oder Cloaking

SEO-Experten gehen davon aus, dass es einen separaten Filter für aggressive Werbung gibt, der aber beim AGS Filter integriert ist. Um dieses Problem zu vermeiden, müssen Sie eine einzigartige Seitenbeschreibungen erstellen und eigene Inhalte veröffentlichen.

Yandex Filter AGS-40. Ursachenanalyse der betroffenen Websites

Folgende Symptome können einen Hinweis auf AGS geben:

  • Eine signifikante Anzahl von Seiten fällt aus dem Index
  • Neue Seiten werden nicht indiziert
  • Stark sinkender Traffic

Eine Website nach der AGS wieder herstellen

Kurz gefasst: Ihr Sch**** MFA-Projekt muss zu einem MFP-Projekt werden. Ist eine Website einmal von AGS betroffen, kann man folgende Maßnahmen treffen:

  • Entfernen Sie alle SEO-Links
  • Verwenden Sie kanonische URLs und schließen Sie so Duplicate Content von der Indizierung aus
  • Achten Sie auf die Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit der Website. Sie sollten hier auf einfache Menüs und Navigation setzen. Aggressive Werbung sollte entfernt werden. Stellen Sie sicher, dass der Benutzer jederzeit und ungehindert auf alle Informationen auf der Site Zugriff nehmen kann
  • Minderwertige oder nicht einzigartige (geklaute) Inhalte sollten ganz von der Website genommen werden
  • Veröffentlichung einzigartiger Inhalte, die regelmäßig und dosiert auf der Site veröffentlicht werden
  • Nachdem alle Punkte auf der Website suchmaschinenkonform korrigiert wurden, kann man die Aufhebung des Filters bei Yandex beantragen
    Heute zählt einmal mehr die Devise, dass eine Website mit Geduld und Beständigkeit aufgebaut werden sollte, um Sanktionen zu vermeiden. Hat aber einmal ein Filter gegriffen, kann es Monate dauern, bis er aufgehoben wird

2. Filter, der bei Überoptimierung greift

Der Filter, der bei überoptimierten Websites greift, arbeitet immer dann, wenn mit zu vielen Keywords manipuliert wird. Hierbei ist es nicht empfehlenswert die Money-Keywords zu inflationär einzusetzen.

Wie kann man sich gegen den Überoptimierungs-Filter schützen?

Veröffentlichte Texte sollten sich am Menschen und nicht an Suchmaschinenrobotern orientieren.

Bedeutet das jetzt, dass man vollständig auf Schlüsselwörter verzichten sollte?
Nein. Nach wie vor helfen Sie durch den gezielten Einsatz von Keyword dabei Inhalte zu finden.

Wie häufig sollen Keywords verwendet werden, was ist mit der Keyword-Dichte?
Denken Sie nicht daran, vergessen Sie Keyword-Dichte. Die Texte sollten so aufgebaut sein, dass sie durch bestimmte Auszeichnungen und Hervorhebungen lebendig und interessant auf die Leser wirken und auch so in den Augen der Suchmaschinen an Wert gewinnen. Das sind beispielsweise h3 Überschriften, Absätze, Zwischenüberschriften und Fettgedrucktes.

Risiko vermeiden: 5 Dinge, die man beim SEO besser lassen sollte

3. Filter, der bei Manipulation des Nutzerverhaltens greift

Die Wirkung dieser Filter auf die Yandex-Suchergebnisse hat nach dem Verzicht von „Yandex“ auf die Backlinks und eine immer größer werdende Rolle der Verhaltensfaktoren auf die Rankings zugenommen. Yandex ist gezwungen worden, gegen Manipulationen härter vorzugehen und verstärkt Strafen für die Manipulation zu verteilen, nicht zuletzt wegen der Entstehung von automatischen Services zur Manipulation von Nutzerverhalten.

Möglichen Strafen für Manipulation der Nutzerverhaltens Metriken kann folgendermaßen aussehen:

  • Starker Rückgang des Traffic
  • Starker Rückgang der Website in den Suchergebnissen
  • Neue Seiten werden nur sehr langsam indexiert

Hier kann man mit folgenden Anpassungen Abhilfe schaffen:

  • Stoppen Sie die manipulativen Eingriffe
  • Schreiben Sie an den Yandex Support und klären Sie dort auf
  • Bauen Sie Ihre Website weiter auf, um sie qualitativ besser zu machen
  • Haben Sie sehr viel Geduld, denn ersten positive Effekte stellen sich nach einer Sanktion erst sehr zeitverzögert ein

4. Minusinsk

Einer der aktuelleren Filter bei Yandex ist Minusinsk, der auch immer wieder mit Google Penguin verglichen wird. Hier geht Yandex gegen manipulatives Linkbuilding vor. Wie Sie erkennen können, ob Sie davon betroffen sind oder was Sie beachten müssen, erfahren Sie hier.

„Minusinsk“. Yandex Linkpolitik Update

Hat sich ein signifikanter Trafficverlust eingestellt oder auch die Position in den Suchmaschinen verschlechtert, der auf Mai 2015 zurückgeht, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich um den Filter Minusinsk handeln könnte, denn dieser Yandex-Filter ist seit dem Zeitpunkt aktiv.

Wirkung:

Starke Rankingverluste
Ihre Website wird bei der Eingabe des Firmennamens nicht gefunden

Wie Sie sich vor Minusinsk schützen?

Sich vor Minusinsk zu schützen ist vergleichsweise schwieriger, als sich vor Penguin zu schützen, da Yandex kein zur Verfügung stellt! Auf den Einsatz manipulativer Links sollte daher gänzlich verzichtet werden, alle Links müssen soweit es geht entfernt werden.

5. Filter für zu viele Tochter-Websites

Stellen Sie sich vor sie wollen auf den russischen Markt und sind Herstellern von Kunststofffenstern. Die normale Vorgehensweise wäre sich für das Unternehmen eine Webpräsenz aufzubauen und die möglichst gut optimiert. Andere gehen hin und überfluten das Internet mit vielen Tochter-Websites, die aber alle auf ein Unternehmen zurückzuführen sind, um sich durch ein massives Auftreten anderen Konkurrenten vorzulagern.

Vielfach erscheinen bei der Eingabe eines Suchbegriffes dann gleich mehrere Anbieter ein und derselben Firma. Das sieht zumindest die Suchmaschine Yandex nicht gerne und versucht mit einem Filter gegen diese Tochter-Websites vorzugehen. Überflüssige Websites werden aus dem Index geschmissen, dabei können Sie nicht wissen, welche der Websites Yandex für überflüssig hält!

Versuchen Sie das nicht in dieser Weise. Sind Sie jedoch eine Unternehmen, das seinen Kunden auf verschiedenen Website völlig unterschiedliche Angebote machen möchte, dann kann das die einzige Ausnahme sein.

6. Nepos Filter

Yandex hat diesen Filter zur Bekämpfung von Linkhandel entwickelt. Der Filter erkennt verdächtige Websites und blockiert die Weitergabe von Link-Juice.

Wie man sich gegen den Nepos Filter schützen kann

Alles, was unter den Begriff der Linkmanipulation fällt, sollte vermieden werden.

7. Strafen für nicht jugendfreie Inhalte

Wenn nicht jugendfreie Inhalte publiziert werden, kann das Sanktionen nach sich ziehen. Es gehen Rankings zu den anderen, „jugendfreien“ Inhalten verloren

Um den Filter loszuwerden, veröffentlichen Sie keine adult-Inhalte auf nicht adult-Websites.

8. Fehlerhafte Mobil-Weiterleitungen und Doorways

Doorways können zum Ausschluss Ihrer Website führen. Vermeiden Sie deshalb diese Praxis. Wenn Ihre Website zum Beispiel falsch von den Unterseiten auf die Startseite in der mobilen Version weiterleitet, kann der Filter zuschlagen. Optimieren Sie Ihre Webiste auf die Bedürfnisse der Eigentümer der Geräte mit kleinen Bildschirmen. Denken Sie an eine responsive Version.

Gangnam Style

Gangnam Style

 

Checkliste für die Filter von Suchmaschinen

Ist man einmal von Sanktionen betroffen, verbringen Webseitenbetreiber viel Zeit damit, den Schaden zu begrenzen, um wieder verlorenen Traffic zurück zu erlangen und bessere Suchpositionen zu erreichen.

Diese Checkliste umfasst die Punkte, die dabei helfen können Fehler zu korrigieren:

Was habe ich getanMögliche Google FilterWas tun
Ich kaufte, tauschte, mietete, platzierte manipulative BacklinksPinguin, „Zu viele schnelle Links“Entfernen unnatürliche eingehende Backlinks, verwenden Sie das Disavow-Tool
Gestohlene Inhalte, veröffentlicht oder umgeschrieben, automatisch generierte Texte veröffentlicht, keine einzigartigen Inhalte veröffentlichtPanda, Duplicate Content Filter,   „5, 30, 950“Entfernen Sie minderwertige Inhalte, veröffentlichen Sie ihre eigenen hochwertigen Inhalte
Ich habe nicht an User gedacht, Design seit Ende 90er nicht aktualisiert, achtete nicht auf die Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität, platzierte viel Werbung und Werbung above-the-FoldPanda, Supplemental resultsMachen Sie Ihre User glücklich…
Nicht an die technischen Anforderungen und Empfehlungen der Suchmaschinen gedachtPanda, Mobillegeddon, Strafe für langsames LadenBringen Sie die Website in Übereinstimmung mit den Anforderungen von Suchmaschinen
Texte mit Kewyords vollgestopftPanda, Filter für ÜberoptimierungEntfernen von SEO-Texten, Veröffentlichung Inhalte für Menschen
Manipulation der Nutzerverhalten FaktorenAlgorithmische SanktionenHören Sie auf zu betrügen. Denken Sie über Ihr Verhalten ein paar Monate nach… 🙂
Links verkauftPandaVerkaufen Sie keine Links
Ich veröffentliche Inhalte für ErwachseneDer Filter für nicht jugendfreie InhalteKeine adult-Inhalte veröffentlichen, wenn Ihre Website sich nicht auf Adult-Content spezialisiert
Kleinigkeiten. Spam in Foren, Cloaking und DoorwaysPenguin, Panda, „5, 30, 950“Ehrlich arbeiten
Ich habe nichts falsch gemacht, aber das Problem mit GooglePinguin, „Supplemental Index“Wenn die Filter aufgrund der Aktionen von skrupellosen Konkurrenten kommt, versuchen Sie, die Auswirkungen der negativen Faktoren zu neutralisieren: Links von geringer mit Disavow-Tool zu entfernen etc. Arbeiten Sie weiter, vielleicht ist Ihre Website noch zu jung.
Ich habe mehrere ähnliche Websites und versuchte, die Suchergebnisse zu monopolisieren.Affiliate FilterArbeiten Sie an der Entwicklung einer einzigen Website. Erstellen Sie separate Sites nur, wenn Nutzer sie benötigen

 

Warum Sie keine Angst vor dem Filter haben sollten?

In einer Sache sind die Suchmaschinen einig und auch nicht müde ständig mit den gleichen Wiederholungen zu kommen: Penguin, Panda, AGS oder Minusinsk sind Filter, die dabei helfen sollen Kunden vor unlauterem Wettbewerb, andererseits aber auch vor Manipulation zu schützen und insgesamt das Internet qualitativ zu verbessern. Das Credo ist, dass man den Suchmaschinen danken sollte, dass sie manipulative Seiten abstufen.

Danken Sie nun Google oder Yandex für die kostenlosen Dienste und Marketing-Beratung

Das viele der beschriebenen Filter und Eingriffe in der Suchmaschine auch dazu dienen die eigenen Interessen zu schützen, sprich eine bessere Position bei der Vermarktung eigener Produkte, wie Anzeigen-Werbung, besser zu verkaufen. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Was, wenn Ihre Website für den einen oder anderen Grund bereits eine Strafe erhalten hat? Zunächst definieren Sie den Filter mit der Checkliste und korrigieren Sie mögliche Fehler. Und danken Sie nun Google oder Yandex, weil sie Ihnen kostenlose Dienste für Marketing-Beratung geleistet haben. Sie haben auf das Problem bei SEO oder Content Marketing hingewiesen und skizzierten den Weg der gesunden Entwicklung Ihrer Website. Wenn Sie diesen Weg wählen, werden Sie am Ende gewinnen.

Gute Beiträge sind es wert geteilt zu werden!

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