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Elf Arten von Links, die Google nicht mag

Veröffentlicht in: Suchmaschinenoptimierung, am: 11 September 2013 | No Comments |

In regelmäßigen Abständen bringt Google neue Updates heraus. Links spielen aber seit jeher eine wichtige Rolle im Googles Bewertungssystem und daran wird sich auch nichts sehr grundlegendes ändern. Nur der Fokus verändert sich immer wieder.

Google hat die Unterseite in seinen (erneut) aktualisiert, auf welcher Linkarten und Beispiele von Backlinks aufgelistet sind, die Suchmaschine als Spam ansieht. Neu in der Liste: Artikel-Marketing oder Gastblogging mit Links voller Moneykeywords, Werbeartikel mit bezahlten Links und Links in den Pressemeldungen.

Es gibt viele Möglichkeiten, beim sich selbst einen Schaden zuzufügen. Aufgelistet sind hier 11 Linkarten zu denen sich Google von offizieller Seite geäußert hat und diese als eindeutig negativ wertet. Die Information ist aktuell und besonders wichtig, angesichts der jüngsten Entwicklungen in Googles Suchalgorithmen.

Backlinkaufbau Strategien

Verschiedene Backlinkaufbau Strategien

 

1. Google mag keine bezahlten Links

Kauf oder Verkauf von Links, die übertragen, kann Auswirkungen auf das Ranking Ihrer Website in den Suchmaschinen-Ergebnissen nach sich ziehen.

Dies beinhaltet Links oder Beiträge für die Geldzahlungen erfolgten oder für diesen Link in irgendeiner Art und Weise eine Vergütung durch Waren und Dienstleistungen erfolgte. Ebenso kritisch werden Links gesehen, bei denen ein stattfand.

Websitebetreiber sollten daher vermeiden Links zu verkaufen oder zu kaufen und lieber auf einen langsamen und organischen Backlinkaufbau setzen.

Bezahlte Backlinks

Bezahlte Backlinks

 

2. Google mag keine „unnatürlichen Links“

Verwenden Sie Ihren gesunden Menschenverstand beim Austausch von Links mit anderen Websites. Solange dieser Austausch Sinn für die Besucher der Website macht, spricht nichts dagegen.

Natürlich stattfindender Linktausch mit anderen Websites ist ganz normal und dagegen ist nichts einzuwenden, auch nicht von Seiten der Suchmaschine. Beispielsweise können Websites, die ein bestimmtes Thema haben durchaus auf eine Website verweisen, die thematisch verwandt ist und dem Besucher einen Zusatznutzen zum Thema bringt.

Aber wenn ein Linktausch offensichtlich unnatürlich aussieht, es beispielsweise bei einem Linktausch von Sites, die thematisch keinen Bezug haben, Verlinkungen gibt, wertet das Google zunehmend als unnatürliche Links und wertet Websites ab.

3. Google mag kein massives Artikel-Marketing oder Gastblogging

Gastbeiträge in Blogs sind vielfach eine Möglichkeit eine Site interessant zu gestalten. Ganz nebenbei entsteht bei dieser Art der Veröffentlichung auf der eigenen Website nützlicher Content, der sich aus SEO Sicht positiv auswirken kann. Jedoch sollte es nicht zu einer massenhaften Ansammlung solcher Gastbeiträge kommen und die Gastbeiträge nach und nach wachsen. Ansonsten könnte es sich in der Suchmaschine negativ auswirken.

Spammer

Spammer?

 

4. Google mag keine Automatisierung um Backlinks zu erhalten

Sollten Sie Angebote unseriöser Anbieter erhalten, die Ihnen versprechen in einem automatisierten Verfahren massenhaft Links zu erhalten, gehen Sie keinesfalls darauf ein, da diese Verfahren höchstens von kurzer Dauer Erfolg versprechen aber dauerhaft sich immer negativ auswirken.

5. Google mag keine Textanzeigen, die PageRank vererben

Wenn Sie auf einer Website Werbung platzieren, vergewissern Sie sich, dass der Backlink durch das rel= Attribut gekennzeichnet ist. Ansonsten kann Google denken, dass Textanzeige oder Banner alleine zum Zwecke der Manipulation erworben wurde.

6. Google mag keine Werbebeiträge mit follow-Backlinks

Befolgen Sie die goldene Regel: immer rel=nofollow zu verwenden, wenn für die Werbung bezahlt wurde. Werbung jeder Art, die Pagerank vererbt, führt zu Sanktionen.

7. Google mag keine Pressemitteilungen oder Artikel, die deutlich optimierte Links enthalten

Google hat in der Vergangenheit häufig angekündigt in Zukunft vermehrt auf solche Art von Links zu achten, die im Anchortext viele optimierte Moneykeywords enthalten.

„Möchten Sie in den Suchmaschinen gut ranken, wenden Sie sich an unsere SEO-Agentur aus Köln“ ist eindeutig Spam.

8. Google wertet qualitativ minderwertige Links ab

Wie bereits mehrfach angekündigt, wird Google in Zukunft immer stärker auf die Qualität von Links achten. In der Vergangenheit war das nicht immer so und da galt vereinfacht das Prinzip: „Je mehr Links, desto besser“.

Das hat sich grundlegend geändert. Als Betreiber einer Webpräsenz sollte man lieber auf einige Links von Seiten setzen, die Ihnen auch Besucher bringen, als auf eine Masse von Links von schwachen Seiten. Gemeint sind dabei Backlinks von Webverzeichnissen geringer Qualität. Sie lohnen sich nicht.

9. Google mag keine Footerlinks-Sammlungen

Einige Websites setzen (Money)-Links zu anderen Seiten im Footer-Bereich der Seite. Diese Links werden immer bezahlt und sollten nicht verwendet werden, um für eine Website zu werben.

Dies gilt nicht, für interne Links wie „Über uns“, „Impressum“ oder „Lieferung“, gemeint werden ausgehende Links wie „SEO Agentur„, „SEO Köln“ etc.

10. Google mag keine Widget-Backlinks, die auf vielen Websites verteilt sind

Einige Entwickler bieten kostenlose Widgets mit Link zu anderen Websites in Form von: „Die Website verzeichnete: 1234 Besucher heute – Beste SEO-Agentur Köln

Sollten Entwickler solcher Widgets Ihnen anbieten, in diesen Widgets eben Werbung zu kaufen, vergewissern Sie sich, dass die Links das nofollow-Attribut beinhalten oder nehmen Sie grundsätzlich Abstand davon.

11. Google mag keine automatisierten Kommentareinträge mittels Tools

Es gibt Tools, die automatisch Kommentare an Foren schicken. Diese sehen dann häufig so aus und überschwemmen Foren mit sinnlosen Kommentaren: „Das ist wirklich eine coole Information! Thank you very much! SEO Agentur, SEO Köln, Suchmaschinenoptimierung

Eine Nutzung solcher Tools hat zur Folge, dass, wenn einmal von Google entdeckt, eine Abwertung der Website erfolgt. Es ist sehr einfach: Google mag keine massiven und künstliche Links und wiederholt es immer wieder.

SEO Backlinks

SEO Backlinks

 

Fazit

Schlüsse zieht jeder für sich. Dass es grundsätzlich schwieriger wird, Websites so wie früher zu optimieren und Backlinkaufbau zu betreiben ist wohl jedem klar. Teurer und zeitaufwändiger wird es auch.

Aber inwieweit Google beispielsweise zwischen den bezahlten und unbezahlten Backlinks unterscheiden kann, wie gut und anhand welcher Kriterien Google in mindestens der Hälfte der hier beschriebenen Fälle entscheidet.

Ob Google beim Reposting in den Pressemeldungen und News nicht gegen einer obligatorischen Quellenangabe hat und wie genau diese durch Google erkannt und von einem gekauften Link unterschieden wird?

Ob neue Regeln nur für neue Backlinks, oder auch für alte gelten?

Ob Google es versuchen wird, diese Fragen erneut an Rücken anderer (Webmaster) auszutragen, was bereits mehrmals passiert ist. (Hiermit ist eindeutig das gemeint).

Ob Google sein mehrfach gemachtes Versprechen, dass Webseitenbetreiber, die sich Gedanken ausschließlich um einzigartige und interessante Inhalte machen (und evtl. grobe Fehler vermeiden), gut ranken und genug Besucher über organische SERPs von Google erhalten werden und inwieweit das überhaupt theoretisch möglich ist.

Ob diese Äußerungen kein ein Widerspruch in sich sind, da es bekannt ist, dass Google mit dem Empfehlungsprinzip groß geworden ist und immer wieder bekräftigt, dass Backlinks das wichtigste Kriterium für das Ranking bleiben. Ob Google uns allen nur Angst macht?

Ob Konzentration auf beispielsweise langfristig ausreicht, ob die von Google noch nicht verfolgten Backlink-Aufbau Methoden alleine ausreichen und wie lange es noch dauern wird, bis Google diese auch verbietet.

Ob sich ein kleines Unternehmen mit einer kleinen Website all die redaktionellen Maßnahmen leisten kann und ob es überhaupt von so einer Website verlangt werden kann, dass sie es macht. Sie will schließlich nur Männersocken im Internet günstig verkaufen.

Soll sie 20 Beiträge je 1000 Worte zum Thema „Männersocken Unterschiede“, „Beste Männersocken“ etc. bringen? Ob ich als ein potentieller Käufer Lust habe, sich das einzulesen, anstatt einfach Socken zu kaufen?

Ob Google genug Server zur Verfügung hat, wenn das jeder anfängt zu machen?
Ob das alles noch Sinn ergibt…

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