EKP SEO. Funktionsweise. Ein SEO Vergütungsmodell für (berechtigt) misstrauische Kunden. Erfolgsabhängiges Keyword Paying - Seite 2

Veröffentlicht in: Suchmaschinenoptimierung, am: 16 August 2010 | 8 Comments |

Ein neues

Für den Kunden haben wir das erfolgsabhängige Keyword Paying erfunden. Es könnte ungefähr so aussehen:

Bezahlt werden ausschließlich einzelne Suchbegriffe, mit denen sich die Kundendomain in der von Google.de befindet.
Dabei wird jedes vereinbarte Keyword durch ein Tool täglich überprüft und ermittelt, ob sich die Domain des Kunden in der TopTen befindet. Befindet sich die Domain des Kunden mit einem vereinbarten in der TopTen, wird der berechnete Tagessatz fällig. Die Tagessätze werden für jedes Keyword individuell vereinbart.

  • – Es werden entsprechende Einzelkeywords festgelegt
  • – Für jedes einzelne Keyword wird ein täglicher Betrag bei Platzierung in der Google TopTen vereinbart
  • – Diese erfolgsabhängige Vereinbarung basiert auf einem täglichen Keyword Tracking. Ein Tool überprüft also täglich die Suchergebnisse. Ist das Keyword in der TopTen, wird abgerechnet
SEO Monitoring

SEO Monitoring

 

Das Ganze muss natürlich mit einem fixen Betrag kombiniert werden, der jeden Monat fällig wird. Ein rein erfolgsabhängiges Vergütungsmodell funktioniert schon lange nicht mehr, aus unterschiedlichen Gründen. Diese monatliche Zahlung muss aber bei dem erfolgsabhängigen Keyword Paying nicht so hoch sein.

Vor- und Nachteile des erfolgsabhängigen Keyword Paying

Die Vorteile vom erfolgsabhängigen Keyword Paying liegen auf der Hand – die SEO Agentur muss sich anstrengen, der Kunde ist einigermaßen abgesichert, zumindest vor dem gar Nichtstun seitens der Agentur.

Die Nachteile von diesem Vergütungsmodell liegen darin, dass das Ganze aus verständlichen Gründen nur mit den umkämpften, teuren Suchbegriffen vernünftig funktioniert. Außerdem braucht man ein sicheres Monitoring Tool zum täglichen Überwachen der Suchergebnisse, was in sich zusätzliche Risiken birgt.

Also wie immer, Pro und Contra, was sagt Ihr dazu?

Gute Beiträge sind es wert geteilt zu werden!

8 Kommentare zum Beitrag : Ein SEO Vergütungsmodell für (berechtigt) misstrauische Kunden. Erfolgsabhängiges Keyword Paying

  1. Martin Schweitzer sagt:

    ich kann den genannten Ausführungen nur zustimmen. Und ich ahne schon welche namhafte Kölner SEO-Agentur nicht zur Zufriedenheit des Kunden gearbeitet hat 🙂

    Bedauerlicherweise hinterlassen diese Leute viel verbrannte Erde. Und das Kundenvertrauen bei einem Erstgespräch zu gewinnen wird noch schwieriger.

  2. Hallo Martin, ich denke mal dass du bzgl. der „namhaften Kölner Agentur“ falsch liegst! Das ist keine der zwei Agenturen an die du denkst, sondern eine andere 🙂

  3. Markus sagt:

    „Die Nachteile von diesem Vergütungsmodell liegen darin, dass das Ganze aus verständlichen Gründen nur mit den umkämpften, teuren Suchbegriffen vernünftig funktioniert.“

    Bei der Auswahl der keywords müssen dem Kunden also auch so manche Zähne gezogen werden, denn es gibt keywords, bei denen man kaum Chancen hat unter die ersten 10 zu gelangen. Gerade bei keywords die in aktuellen News-Themen vorkommen, dürften Nachrichtenportale in der Regel immer die Nase vorn haben. Ob hier eine Bezahlung nach „in Top 10“ -> Top und „nicht in Top 10“ -> Flop sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Hier würde ich eher ein System anwenden, das die Platzierungen 1 – 30 beinhaltet. Bei der ersten gibt’s die volle Prämie, bei schlechteren Plätzen jeweils immer ein 30stel weniger. So käme es für die Agentur auch dann zu einer Entlohnung, wenn die Top10 ums Verr… nicht erreicht werden können und der Kunde immer „nur“ auf Platz 11 landet.

  4. Hallo Markus,

    ich kann dir nur teilweise zustimmen. Die Keywords wo man kaum Chancen für die TopTen hat, gibt es tatsächlich.
    Für diese Keywords ist das vorgestellte Vergütungsmodell ungeeignet. Aber wenn man schon ständig die Keywords aus den News-Themen anstrebt, ist man meistens groß und stark genug, um sich eine eigene SEO-Abteilung, einen Inhouse SEO oder / und eine entsprechend professionelle SEO-Beratung zu leisten. Solche Kunden sind eine Ausnahme, die werden aber sowieso nicht pro Wort bezahlen. Diese Keywords waren, sind und bleiben für immer eine Ausnahme, die Vorgehensweise dabei ist ganz anders. Da kann kein einzelnes KW „gepuscht“ werden.

    Es geht in dem konkreten Fall um einen Online Shop, mit sehr umkämpften Keywords (Produkten). Aber wir mussten keinem bei der KW-Wahl „Zähne ziehen“ 😉 Unsere SEO Agentur ist selbstbewusst genug, um auch stark umkämpfte Suchbegriffe anzgreifen. So haben wir diesen Auftrag angenommen.
    Die Platzierungen von 20 bis 30 bringen unserer Meinung nach dem Kunden beim besten Willen nichts. Wir bleiben also immer bei der TopTen.

    Grundsätzlich hat dieses Vergütungsmodell sowohl Stärken als auch Schwächen. Auch für den Kunden.
    Die SEO Agentur will „schnell“ das Geld und „nur einzelne Suchbegriffe puschen“. Der Kunde braucht wiederum eine anständige On- und Offpage Suchmaschinenoptimierung, für die ganze Website. Und so weiter. Konflikte kann es also reichlich geben, übrigens wie bei jedem Vergütungsmodell.

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