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Ein SEO Vergütungsmodell für (berechtigt) misstrauische Kunden. Erfolgsabhängiges Keyword Paying

Veröffentlicht in: Suchmaschinenoptimierung, am: 16 August 2010 | 8 Comments |

Aus gegebenem Anlass möchten wir erneut auf das Thema „das passende SEO Vergütungsmodell“ eingehen und eine weitere Möglichkeit für die Zusammenarbeit mit einer SEO Agentur vorstellen.

Vorgeschichte

In der Medienstadt Köln gibt es traditionell ganz viele SEO’s und SEO Agenturen. Unsere Webdesign und SEO Agetnur Design4u ist auch eine, in einer ganz großen Reihe von kleinen, großen, bekannten, unbekannten, guten oder schlechten Unternehmen, die sich berechtigt oder unberechtigt mit ganz großen Buchstaben „SEO“ auf die Fahnen geschrieben haben.

Betrug unter SEO Agenturen

Betrug unter SEO Agenturen

 

Schwarze Schafe und Betrug unter SEO Agenturen

Bedauerlicherweise ist Köln, wie keine andere Stadt, für schwarze Schafe unter SEO-Agenturen, Skandale, Anzeigen und Betrug in der SEO-Szene sehr gut bekannt. Betrug ist leider kein seltener Gast in der SEO Branche. Vorsicht ist angesagt! Der Betrug unter SEO-Agenturen hinterlässt aber mit Sicherheit eins: verbrannte Erde – Kunden, die monatelang das Geld für nichts ausgegeben haben und jetzt berechtigt kein Vertrauen in die Branche haben.

Da traditionelle Suchmaschinenoptimierung bekannterweise ein gewisses Maß an Vertrauen erfordert, funktionieren häufig keine gewöhnlichen Vergütungsmodelle mehr bei diesen Kunden. Vor einigen Wochen durften wir uns mit so einem Kunden unterhalten, der vor Kurzem die Zusammenarbeit mit einer sehr bekannten Kölner SEO-Agentur beendet hat.

Gleich nachdem wir uns die angeblich „optimierte“ Website angeschaut haben, war uns klar: auf der Seite wurde SEO-technisch rein gar nichts gemacht! Weder On- noch Offpage Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung, geschweige denn etwas mehr. Dem Auftraggeber war es in erster Linie nicht um das Geld, sondern um die verlorene Zeit (Opportunitätskosten, entgangene Umsätze und Gewinne) schade. Wie viel mehr hätte man in den letzten Monaten mit seinem Online Shop umgesetzt, hätte man SEO-Maßnahmen tatsächlich gewissenhaft durchgeführt?

SEO Keywort Paying

SEO Keywort Paying

 

Gibt es Garantien bei SEO?

Man stellte uns dann eine berechtigte Frage, ob es Garantien gibt, dass man mit einer Unterzeichnung von einem 6-Monate Vertrag nicht wieder sechs Monate Zeit einfach so verliert? Wie erwähnt, war unser Kunde vorher mit einer sehr bekannten und namhaften Kölner SEO-Agentur zusammen gearbeitet. Die Strategie „Referenzen zeigen + versprechen“ hat hier völlig zu Recht nicht funktioniert.

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Sehr gut bekannt ist es, dass man in Suchmaschinenoptimierung keine Erfolgsgarantien geben darf. Die Frage bleibt aber bestehen: „unter welchen Bedingungen kann man mit dermaßen misstrauischen Kunden arbeiten, dass beide Seiten zufrieden sind?“

Über das passende Vergütungsmodell lesen Sie bitte auf der 2. Seite

Gute Beiträge sind es wert geteilt zu werden!

8 Kommentare zum Beitrag : Ein SEO Vergütungsmodell für (berechtigt) misstrauische Kunden. Erfolgsabhängiges Keyword Paying

  1. Martin Schweitzer sagt:

    ich kann den genannten Ausführungen nur zustimmen. Und ich ahne schon welche namhafte Kölner SEO-Agentur nicht zur Zufriedenheit des Kunden gearbeitet hat 🙂

    Bedauerlicherweise hinterlassen diese Leute viel verbrannte Erde. Und das Kundenvertrauen bei einem Erstgespräch zu gewinnen wird noch schwieriger.

  2. Hallo Martin, ich denke mal dass du bzgl. der „namhaften Kölner Agentur“ falsch liegst! Das ist keine der zwei Agenturen an die du denkst, sondern eine andere 🙂

  3. Markus sagt:

    „Die Nachteile von diesem Vergütungsmodell liegen darin, dass das Ganze aus verständlichen Gründen nur mit den umkämpften, teuren Suchbegriffen vernünftig funktioniert.“

    Bei der Auswahl der keywords müssen dem Kunden also auch so manche Zähne gezogen werden, denn es gibt keywords, bei denen man kaum Chancen hat unter die ersten 10 zu gelangen. Gerade bei keywords die in aktuellen News-Themen vorkommen, dürften Nachrichtenportale in der Regel immer die Nase vorn haben. Ob hier eine Bezahlung nach „in Top 10“ -> Top und „nicht in Top 10“ -> Flop sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Hier würde ich eher ein System anwenden, das die Platzierungen 1 – 30 beinhaltet. Bei der ersten gibt’s die volle Prämie, bei schlechteren Plätzen jeweils immer ein 30stel weniger. So käme es für die Agentur auch dann zu einer Entlohnung, wenn die Top10 ums Verr… nicht erreicht werden können und der Kunde immer „nur“ auf Platz 11 landet.

  4. Hallo Markus,

    ich kann dir nur teilweise zustimmen. Die Keywords wo man kaum Chancen für die TopTen hat, gibt es tatsächlich.
    Für diese Keywords ist das vorgestellte Vergütungsmodell ungeeignet. Aber wenn man schon ständig die Keywords aus den News-Themen anstrebt, ist man meistens groß und stark genug, um sich eine eigene SEO-Abteilung, einen Inhouse SEO oder / und eine entsprechend professionelle SEO-Beratung zu leisten. Solche Kunden sind eine Ausnahme, die werden aber sowieso nicht pro Wort bezahlen. Diese Keywords waren, sind und bleiben für immer eine Ausnahme, die Vorgehensweise dabei ist ganz anders. Da kann kein einzelnes KW „gepuscht“ werden.

    Es geht in dem konkreten Fall um einen Online Shop, mit sehr umkämpften Keywords (Produkten). Aber wir mussten keinem bei der KW-Wahl „Zähne ziehen“ 😉 Unsere SEO Agentur ist selbstbewusst genug, um auch stark umkämpfte Suchbegriffe anzgreifen. So haben wir diesen Auftrag angenommen.
    Die Platzierungen von 20 bis 30 bringen unserer Meinung nach dem Kunden beim besten Willen nichts. Wir bleiben also immer bei der TopTen.

    Grundsätzlich hat dieses Vergütungsmodell sowohl Stärken als auch Schwächen. Auch für den Kunden.
    Die SEO Agentur will „schnell“ das Geld und „nur einzelne Suchbegriffe puschen“. Der Kunde braucht wiederum eine anständige On- und Offpage Suchmaschinenoptimierung, für die ganze Website. Und so weiter. Konflikte kann es also reichlich geben, übrigens wie bei jedem Vergütungsmodell.

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