Zusammenfassung
John Mueller von Google erklärte die Trennung von Inhalten nach Nutzerabsicht. Er wies darauf hin, dass dieser Ansatz es der Suchmaschine ermöglicht, den Nutzern relevante Seiten zu zeigen, die ihrer Absicht entsprechen – ob es sich um Informationen oder Kaufabsicht handelt.
Gerade im Alltag von Websites ist das oft der Punkt, an dem es knifflig wird: Nicht jeder Besucher kommt mit derselben Erwartung auf eine Seite. Wer sich erst orientieren will, braucht andere Inhalte als jemand, der schon kurz vor dem Kauf steht. Genau deshalb lohnt sich ein sauberer Zuschnitt.
Die Frage an Mueller bezog sich auf eine E-Commerce-Website. Der Experte auf diesem Gebiet fragte, ob der Informationsinhalt in einen separaten Bereich ausgegliedert werden oder ob er ganz von der Website entfernt werden sollte.
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Trennung unterschiedlicher Content Arten
Auf die Frage, ob Inhalte auf Seiten- oder auf Site-Ebene getrennt werden sollten, antwortete Mueller, dass dies eher auf Seitenebene der Fall sein sollte.
Seiner Meinung nach sei es in Ordnung, wenn eine Website Inhalte für verschiedene Zielgruppen enthalten würde. Die Hauptsache ist, dass verschiedene Arten von Inhalten nicht auf derselben Seite stehen sollten.
.Das ist in der Praxis ein ziemlich hilfreicher Gedanke. Eine Produktseite darf kurz erklären, worum es geht, aber sie sollte nicht gleichzeitig zur Ratgeberseite, News-Seite und Verkaufsseite werden. Je klarer die Funktion einer Seite, desto leichter kann Google sie einordnen.
Als Beispiel wies Mueller auf eine Website hin, die auf Nachrichteninhalte spezialisiert ist, aber auch einen Bereich hat, der sich auf wichtige Ereignisse in der Geschichte konzentriert. Da diese Inhalte getrennt sind, weiß Google, dass diese Seiten denjenigen, die nach aktuellen Nachrichten suchen, nicht angezeigt werden müssen.
Der gleiche Ansatz könnte auf eine E-Commerce-Website angewandt werden: ein separater Bereich für Informationen über die verkauften Produkte. Eine kleine Menge solcher Inhalte auf einer Produktseite kann nicht schaden, aber wenn es sich um eine große Menge an Informationen handelt, wird es für Google schwieriger zu erkennen, um welche Art von Seite es sich handelt.
Worauf es am Ende hinausläuft
- eine Seite, eine klare Hauptabsicht
- ergänzende Informationen nur dort, wo sie wirklich helfen
- größere Themen besser in eigene Bereiche oder Unterseiten auslagern
So bleibt die Website verständlich – für Nutzer und für Suchmaschinen. Und genau das ist oft der stille Unterschied zwischen einer Seite, die nur vorhanden ist, und einer Seite, die wirklich sauber funktioniert.