Zusammenfassung
Bei Google ist ein Mann maßgeblich für die Qualitätssicherungs-Standards zuständig – John Mueller. Von ihm stammt die Aussage, dass das Ausblenden von strukturiertem Markup von Nutzern mit dem Zweck, es nur Googles Suchroboter anzuzeigen, als Cloaking angesehen wird.
That's cloaking, I'd avoid doing that. Sometimes using a sitemap file is an option.
— John ☆.o(≧▽≦)o.☆ (@JohnMu) 28. November 2017
Einer von Muellers Followern auf Twitter fragte ihn, ob er das Markup vor seinen Mitbewerbern verstecken und es nur dem Suchroboter zeigen könne. Google betont schon immer, dass sowohl Nutzer als auch GoogleBot denselben Inhalt bereitstellen müssen.
Warum das heikel ist
Strukturiertes Markup soll Inhalte verständlicher machen, nicht verstecken. Wer es nur für den Bot ausliefert, bewegt sich schnell in einer Grauzone, die Google klar als problematisch einstuft.
- gleiche Inhalte für Nutzer und Crawler
- keine versteckten Zusatzinformationen
- saubere Umsetzung statt Umwege
Muellers Hinweis auf eine Sitemap ist deshalb mehr als ein Nebensatz: Manchmal ist der direkte, transparente Weg einfach der bessere.