Zusammenfassung
Mordy Oberstein von Semrush hat eine Analyse durchgeführt und festgestellt, dass die Google-Suchrankings in diesem Jahr viel unbeständiger geworden sind als noch in den Vorjahren. Laut Semrush stieg die Volatilität bei der Desktop-Suche um 68% und bei der mobilen Suche um 84% im Vergleich zu 2020.
Oberstein analysierte Daten von Januar bis Oktober 2021. Der verzeichnete prozentuale Anstieg zeigt, dass die Anzahl der Tage mit hoher Volatilität (5-8 von 10 auf der Semrush-Sensor-Skala) zugenommen hat.
Wenn sowohl die hohe als auch die sehr hohe Volatilität (8/10 bis 10/10) berücksichtigt werden, ergibt sich eine Volatilität von mehr als 50% der Tage über dem normalen Niveau in den SERPs auf den Desktops. Auf mobilen Geräten ist die Zahl sogar noch höher.
Für die Praxis ist das ein wichtiger Hinweis: Wer Rankings nur punktuell prüft, sieht schnell ein verzerrtes Bild. Ein einzelner Sprung nach oben oder unten sagt in einem bewegten Umfeld eben nicht immer viel aus. Sinnvoller ist es, Entwicklungen über mehrere Tage oder Wochen zu betrachten und Veränderungen sauber einzuordnen.
- kurzfristige Schwankungen nicht überbewerten
- mobile und Desktop-Daten getrennt beobachten
- auffällige Ausschläge mit weiteren Signalen abgleichen
Gerade in solchen Phasen zeigt sich, wie wichtig ein ruhiger Blick auf die Daten bleibt. Nicht jede Bewegung in den SERPs ist gleich ein Drama, aber sie kann ein frühes Signal sein, genauer hinzusehen.
If you're following @rustybrick's algo update coverage he's pretty tired of reporting on these all the time!
It got me thinking: Are things more volatile than they were?
Pulled some @semrush data & it seems… YES!
We see a huge increase in the % of volatile days in '21! pic.twitter.com/vmTP5vtaJh
— Mordy Oberstein (@MordyOberstein) October 19, 2021
Zusammenfassend stellte Oberstein fest, dass die Volatilität sowohl bei der Desktop, als auch bei der mobilen Google-Suche in diesem Jahr deutlich zugenommen hat.