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16-07-2018 // Yandex hat den Algorithmus aktualisiert, der die Qualität der Werbung auf Websites bestimmt

Die russische Suchmaschine Yandex hat ein Algorithmus-Update umgesetzt, das die Nutzerfreundlichkeit im Hinblick auf Werbung innerhalb einer Website beurteilt und das Ziel hat, die Benutzerfreundlichkeit für Seitenbesucher zu verbessern. Der Algorithmus soll Werbung auf Websites besser erkennen und beispielsweise störende Werbeelemente, die auf den ersten Blick wie eine Seitennavigation erscheinen, aufspüren.

Informationen über das Vorhandensein dieser und anderer Verstöße gegen die Websites werden in Yandex.Webmaster im Abschnitt „Diagnose“ – „Sicherheit und Verstöße“ angezeigt.

Yandex berücksichtigt bereits seit langer Zeit schon Nutzerverhalten und Nutzerfreundlichkeit bei der Interaktion von Usern mit Websites. Ebenso besteht seitdem eine Rankingformel, die die Benutzerfreundlichkeit berücksichtigt. Seit 2011 analysiert man Werbung daraufhin, ob Nutzer von störenden Werbeformaten beeinträchtigt werden.


13-07-2018 // Google Translate wird das NMT-System für die Offline-Übersetzung einsetzen

Vor etwa zwei Jahren startete Google Neural Machine Translation System (NMT) in Google Translate, das die Genauigkeit der Online-Übersetzung erheblich verbesserte. Mittlerweile hat sich das Übersetzungssystem zu einem Übersetzer für die Westentasche gemausert, denn sämtliche Anwendungen laufen auf Mobilgeräten. Das bedeutet, dass die Technologie in Google Übersetzer-Anwendungen direkt auf Geräten mit Android oder iOS funktioniert und Nutzern qualitativ hochwertige Übersetzungen auch ohne Internetzugang ermöglicht.

Die NMT-Technologie übersetzt gleichzeitig ganze Sätze und nicht nur jedes Wort einzeln. Es verwendet einen breiteren Kontext, um die relevanteste Übersetzung zu ermitteln, die dann neu angeordnet wird, um grammatikalisch korrekte menschliche Sprache zu imitieren. Dadurch wird der übersetzte Text flüssiger und lesbarer – der Einsatz von Neurotechnologie reduziert die Anzahl der Fehler in der maschinellen Übersetzung um 55-85%.

Offline-Übersetzungen sind nützlich für Reisende, die keinen Zugang zum Internet haben oder diesen einfach nicht nutzen wollen. Darüber hinaus überschreitet jede Offline-Sprachversion nicht mehr als 45 MB, daher nehmen sie auf dem Smartphone nicht viel Platz in Anspruch.


11-07-2018 // Google hat Such-Snippets gekürzt

Google hat bestätigt, dass die Länge der Such-Snippets reduziert wurde. Dies geschah etwa fünf Monate nach ihrer Erhöhung im Dezember. Der ehemalige Chefredakteur von Search Engine Land und jetzt ein Google-Mitarbeiter, Danny Sullivan, veröffentlichte eine Bestätigung auf Twitter:

„Jetzt sind unsere Such-Snippets im Durchschnitt kürzer als in den letzten Wochen, allerdings etwas länger als vor der Umstellung, die wir im Dezember durchgeführt haben. Eine feststehende Länge für Snippets besteht nicht. Ihre Länge hängt davon ab, was unsere Systeme für am nützlichsten halten.“

Nach dem Überwachungsinstrument SERP RankRanger, beträgt die durchschnittliche Länge der Suche auf dem Desktop jetzt über 160 Zeichen gegen etwa 300+ früher. Auf mobilen Geräten ist diese Zahl noch kleiner – etwa 130 Zeichen.

Lohnt es sich, die Meta-Descriptions sofort zu bearbeiten, um sie kürzer zu machen? Bei Google behauptet man, dass dies nicht notwendig sei, weil die meisten Descriptions dynamisch zusammengestellt werden und nicht immer von manuellen Meta-Descriptions stammen. Zum Beispiel hat eine aktuelle Studie von Yoast gezeigt, dass die Mehrheit der Snippets, die von Google angezeigt werden, von den Seiten aus dem Inhalt kommen, anstatt von Meta-Beschreibungen.

Zur gleichen Zeit, sagte Google-Mitarbeiter John Müller, dass sich – obwohl Snippets meistens dynamisch erzeugt werden – manuelle Arbeit mit den Meta-Beschreibungen für eine bessere Kontrolle über sie immer noch lohnt.


09-07-2018 // Google hat ein aktualisiertes Patent für PageRank erhalten

Google hat ein aktualisiertes Patent für PageRank (Producing a ranking for pages using distances in a web-link graph) erhalten. Dies berichtete der bekannte SEO-Spezialist Bill Slawski, der die Suchpatente des IT-Unternehmens aufspürt.

Im PageRank Patent wird beschrieben wie „ein System, welches die Seiten im Internet bewertet, auf der Grundlage der Entfernung zwischen ihnen, wenn diese Seiten durch Verlinkungen verbunden sind und eine Referenzkurve bilden, arbeitet.“ Das Patent bewertet auch die Bedeutung der Vielzahl von Themen, die von Seed-Websites abgedeckt werden, und den Wert einer großen Anzahl von Seed-Websites.

Welche Bedeutung hat die Erteilung eines neuen Patents für SEO’s und wird sich dies auf das Ranking ihrer Website auswirken? Laut Aussagen vieler Suchmaschinenoptimierer sollte man sich keine Sorgen um dieses Patent (wie auch um jedes andere) machen. Obwohl Google immer noch PageRank für das Ranking verwendet, wurde die Pagerank-Anzeige in der Toolbar bereits 2016 deaktiviert, sodass sich die SEO’s nicht umsonst auf diese Zahlen konzentrieren.

Gegenwärtig ist es wichtig, die Bemühungen darauf zu konzentrieren, Inhalte und Seiten zu erstellen, die für die Menschen von Interesse sind, damit sie sie teilen und auf sie verweisen können. Google hat wiederholt gesagt, dass das Vorhandensein eines Patents nicht bedeutet, dass das Unternehmen es verwendet – wie es beschrieben wird.


08-07-2018 // Google Chrome wird HTTPS-Sites nicht mehr als „geschützt“ markieren, sondern im Gegenzug dazu HTTP-Sites als ungeschützt kennzeichnen

Google hat bekanntgegeben, wie man in Zukunft im hauseigenen Browser Chrome HTTP- und HTTPS-Sites markieren wird. Ab September 2018 wird der Browser damit aufhören, HTTPS-Seiten als „sicher“ in der Adressleiste zu markieren. Der Gedanke dahinter ist: https sollte mittlerweile als „normaler“- Standard gelten und http Seiten eben nicht mehr. In einem zweiten Schritt ab Oktober 2018 werden in Chrome http-Seiten mit dem roten Label „Not secure“ als nicht sicher markiert.

Google fördert und fordert ein Mehr an sicherem HTTPS-Protokoll seit mehreren Jahren. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen seine Bemühungen intensiviert, Änderungen an der Benutzeroberfläche des Browsers Chrome vorgenommen. Chrome 56, das im Januar 2017 veröffentlicht wurde, begann, HTTP-Seiten, an denen Eingabe von Passwörtern oder Benutzerkreditkartendaten möglich war, als unzuverlässig zu kennzeichnen. Chrome 62, veröffentlicht im Oktober 2017, hat begonnen, alle HTTP-Websites im Inkognito-Modus so zu markieren.

Mit der Veröffentlichung von Chrome 68 im Juli 2018 werden alle HTTP-Sites vom Browser als nicht geschützt markiert, aber dieses Label wird vorerst weiterhin grau bleiben.

Mit der Veröffentlichung von Chrome 69 im September 2018 werden HTTPS-Sites nicht mehr als „sicher“ markiert. Das wird so sein, weil laut Google erwarten sollten, dass das Internet standardmäßig sicher ist und Warnungen werden nur angezeigt bekommen sollen, wenn es Probleme gibt, wie das dann bei non-https Sites wäre.

Mit der Veröffentlichung von Chrome 70 im Oktober 2018 auf allen HTTP-Sites werden jedem Nutzer bei der Eingabe von Daten eine rote Warnung „Nicht geschützt“ angezeigt. Es ist bemerkenswert, dass die Seite zunächst als ungeschützt aber in grau markiert wird. Wenn der Benutzer dann beginnt, Daten einzugeben, wird diese Warnung rot angezeigt. Das soll als Warnung einmal mehr das Bewusstsein in Sachen Sicherheit beim Internetuser erzeugen.

Langfristiges Ziel von Google ist es, die Sicherheit des gesamten Internets zu verbessern, indem alle Websites auf das HTTPS-Protokoll umgestellt werden.