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08-07-2018 // Google Chrome wird HTTPS-Sites nicht mehr als „geschützt“ markieren, sondern im Gegenzug dazu HTTP-Sites als ungeschützt kennzeichnen

Google hat bekanntgegeben, wie man in Zukunft im hauseigenen Browser Chrome HTTP- und HTTPS-Sites markieren wird. Ab September 2018 wird der Browser damit aufhören, HTTPS-Seiten als „sicher“ in der Adressleiste zu markieren. Der Gedanke dahinter ist: https sollte mittlerweile als „normaler“- Standard gelten und http Seiten eben nicht mehr. In einem zweiten Schritt ab Oktober 2018 werden in Chrome http-Seiten mit dem roten Label „Not secure“ als nicht sicher markiert.

Google fördert und fordert ein Mehr an sicherem HTTPS-Protokoll seit mehreren Jahren. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen seine Bemühungen intensiviert, Änderungen an der Benutzeroberfläche des Browsers Chrome vorgenommen. Chrome 56, das im Januar 2017 veröffentlicht wurde, begann, HTTP-Seiten, an denen Eingabe von Passwörtern oder Benutzerkreditkartendaten möglich war, als unzuverlässig zu kennzeichnen. Chrome 62, veröffentlicht im Oktober 2017, hat begonnen, alle HTTP-Websites im Inkognito-Modus so zu markieren.

Mit der Veröffentlichung von Chrome 68 im Juli 2018 werden alle HTTP-Sites vom Browser als nicht geschützt markiert, aber dieses Label wird vorerst weiterhin grau bleiben.

Mit der Veröffentlichung von Chrome 69 im September 2018 werden HTTPS-Sites nicht mehr als „sicher“ markiert. Das wird so sein, weil laut Google erwarten sollten, dass das Internet standardmäßig sicher ist und Warnungen werden nur angezeigt bekommen sollen, wenn es Probleme gibt, wie das dann bei non-https Sites wäre.

Mit der Veröffentlichung von Chrome 70 im Oktober 2018 auf allen HTTP-Sites werden jedem Nutzer bei der Eingabe von Daten eine rote Warnung „Nicht geschützt“ angezeigt. Es ist bemerkenswert, dass die Seite zunächst als ungeschützt aber in grau markiert wird. Wenn der Benutzer dann beginnt, Daten einzugeben, wird diese Warnung rot angezeigt. Das soll als Warnung einmal mehr das Bewusstsein in Sachen Sicherheit beim Internetuser erzeugen.

Langfristiges Ziel von Google ist es, die Sicherheit des gesamten Internets zu verbessern, indem alle Websites auf das HTTPS-Protokoll umgestellt werden.


04-07-2018 // Google wird mehr Suchvorschläge (Suggests, Autocomplete) aus dem Suchfeld verbannen

Google sagte, dass es in den kommenden Wochen beginnen wird, mehr Arten von Suchvorschlägen zu löschen. Diese neue Herangehensweise soll Benutzer vor unangemessenen Inhalten schützen.

Die Autocomplete-Funktion in der Google-Suche wurde wiederholt kritisiert. Insbesondere beklagten sich die Nutzer über rassistische und politisierte Einblendungen. Die Ergebnisse dieser Funktion wurden auch in Gerichtsfällen verwendet.

Trotzdem besteht Google weiterhin darauf, dass diese Ergebnisse nur ein Spiegelbild des Nutzerverhaltens sind. Zur gleichen Zeit weigert sich das Unternehmen nicht, sie zu regulieren, Regeln zu setzen und auch falsche Hinweise manuell zu entfernen. Google erklärte, dass die Autovervollständigung auf der Analyse von realen Suchanfragen basiere und einen allgemeinen Trend widerspiegelt. Außerdem spielen Ort und der Suchverlauf dabei eine erhebliche Rolle.

Nach den derzeitigen Regeln sollten die folgenden Ergebnisse in Zukunft gelöscht und nicht mehr angezeigt werden:

  • Suchvorschläge mit explizit sexuellem Inhalt, die sich nicht auf medizinische, wissenschaftliche oder pädagogische Fragen beziehen
  • Förderung von Intoleranz gegenüber Gruppen oder Einzelpersonen aufgrund von Rasse, Religion, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht, Alter, Nationalität und sexueller Orientierung
  • Aufforderung zu Gewalt oder Beschreiben von Gewalt
  • Ratschläge im Zusammenhang mit gefährlichen oder schädlichen Aktivitäten
  • Spam
  • Tipps im Zusammenhang mit Piraterie
  • Antworten auf rechtliche Anfragen

In naher Zukunft wird Google auch alle Hinweise entfernen, die unabhängig von ihren demografischen Merkmalen als anstößig oder voreingenommen gegenüber einer Einzelperson oder einer Gruppe wahrgenommen werden.

Die Suchmaschine wird auch jene Hinweise entfernen, die Gewalt rechtfertigen, loben oder herabsetzen, oder Opfer degradieren.

Google muss eingestehen, dass die Autocomplete-Funktion nicht ideal ist, und manchmal kann es Hinweise geben, die die festgelegten Regeln verletzen. Das Unternehmen versucht jedoch, solche Ergebnisse so schnell wie möglich zu entfernen, indem es sich auf Benutzermeldungen verlässt.

Google gab außerdem einige Statistiken zur Funktionsweise dieser Funktion bekannt. Laut den Daten des Unternehmens wird durch Autocomplete täglich mehr als 200 Jahre Zeit gespart und die Zeit für die Eingabe der Abfrage wird um 25% reduziert.


02-07-2018 // Google testet Mini-Blöcke der lokalen Suchergebnisse

Nutzer in den USA haben festgestellt, dass Google eine minimierte Version lokaler Suchblöcke testet.
Anstatt drei Ergebnisse anzuzeigen, gibt die Suchmaschine einen Block zurück, der die Gesamtzahl der verfügbaren Ergebnisse angibt. Sie können sie jedoch anzeigen, indem Sie darauf klicken.

Die Tests werden in begrenztem Umfang durchgeführt. Eine neue Version der Inhaltspräsentation wird nur für einzelne Benutzer angezeigt.
Beachten Sie auch, dass gemäß den Ergebnissen der Local SEO-Guide-Studie die Sichtbarkeit von Websites in der lokalen Suche durch organische Rankingfaktoren (Links, Keywords, Ankertext usw.) verbessert wird. In diesem Fall sind auch Bewertungen für das Ranking wichtig.


29-06-2018 // Google: Das Ändern der URL beim Aktualisieren von Inhalten ist nicht notwendig

Google empfiehlt, die URL der Seite beim Ersetzen von Inhalten nicht zu ändern. Das gab der Spezialist der Suchqualitätsabteilung John Müller in seinem Twitter-Account bekannt.

„Die Tatsache, dass Sie einer Unterseite neue Inhalte hinzufügen, bedeutet nicht, dass sich die URL ändern sollte. Wenn Sie das schon getan haben, wird nichts Maßgebliches passieren. In diesem Fall genügt jedoch ein einfacher Austausch bzw. Hinzufügen des Inhalts. Der Austausch der URL ist in den meisten Fällen nicht notwendig“, so Müller.


27-06-2018 // Google: Platzierung von veralteten Jobangeboten müssen mit Sanktionen der Website rechnen

Websitebetreiber, die Jobangebote platzieren, die nicht mehr aktuell sind, sei es auch Nachlässigkeit oder ganz bewusst, müssen in Zukunft mit Sanktionen seitens Google rechnen. Websitebetreiber müssen nicht mehr vakante Jobs aus der Website entfernen, andernfalls kann es zu manuellen Sanktionen führen.

Löschen Sie nicht mehr offene Jobangebote und Stellen auf eine von vier Arten:

  • Entfernen Sie das JobPosting-Markup von der Seite
  • Entfernen Sie die gesamte Seite (so dass beim Zugriff 404 oder 410 Fehler zurückgegeben wird)
  • Durch Hinzufügen des Noindex-Meta-Tags
  • Überprüfen des Auffüllens mit validThrough