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27-11-2017 // Bundesstaat Missouri treibt Kartelluntersuchung gegen Google an

Der Generalstaatsanwalt von Missouri, Josh Hawley, leitete eine Untersuchung gegen Google ein. Nach seinem Dafürhalten, steht das Unternehmen in Verdacht, die Antimonopolgesetzgebung und den Verbraucherschutz zu verletzen.

Derzeit untersucht der Bundesstaatsanwalt die Geschäftspraktiken von Google. Insbesondere, wie die Sammlung von Benutzerdaten und Informationen verarbeitet werden und inwiefern diese Daten andere Wettbewerber bei der Angebotsauswahl von Konsumenten benachteiligen.

Aus einer Pressemitteilung: „Zu diesen Missständen bei den Geschäftspraktiken zählen die Sammlung, Nutzung und Offenlegung von Informationen über Google-Nutzer und deren Onlineaktivitäten; die angebliche Nutzung von Google Online-Inhalten von Websites von Mitbewerbern; die angebliche Manipulation von Suchergebnissen, um eigene Dienste zu fördern und andere Websites, die mit Google konkurrieren, herunterzustufen.“

Search Engine Land behauptet, dass diese Untersuchung politischer Natur sein könnte und Hawley, der für einen Senatssitz antritt, die nötige Aufmerksamkeit bei seiner Kandidatur bringen könnte.

Dass dieses Problem von Google auf seinem heimischen Markt der USA kein neues Phänomen ist, zeigt der Umstand, dass bereits im Januar 2016 der Generalstaatsanwalt von Utah und Washington, die US Federal Trade Commission (FTC) aufgefordert hat, die Kartelluntersuchung gegen Google in diesem Bereich fortzusetzen.

2013 hat Google bereits eine Vergleichsvereinbarung mit dem FTC unterzeichnet. Zu dieser Zeit sagte die Regulierungsbehörde aus, dass es keine ausreichenden Beweise für die eindeutige Schuld des Unternehmens gebe.


24-11-2017 // Die Europäische Kommission hat vor Google für AdSense Verstöße zu bestrafen

Die Europäische Kommission bereitet eine neue Kartellstrafe gegen Google vor. Dieses Mal geht es um Google AdSense. Man rechnet damit, dass die Regulierungsbehörde ihre Entscheidung über die Höhe der Geldbuße in den kommenden Wochen bekanntgeben wird.

Die Kommission behauptet, dass Googles Verträge gegen Kartellgesetze verstoßen, weil es anderen Partner verbieten würde andere Werbenetzwerke zu verwenden.

In welcher Höhe die Geldstrafe sich bewegen wird, ist noch nicht bekannt. Es wird jedoch angenommen, dass dieser Betrag sich im Euro Millionen-, wenn nicht sogar Milliardenbereich bewegen könnte.

Ein Vertreter von Google lehnte es ab, sich zu äußern. Früher sagte das Unternehmen, dass es einen starken Wettbewerb auf dem Werbemarkt gab. Auch der Pressedienst der Europäischen Kommission reagierte nicht auf die Bitte um Stellungnahme.

Die Vorwürfe gegen Google AdSense wurden im Juli 2016 gegen das Unternehmen erhoben.


22-11-2017 // Google: Die Links in JavaScript leiten den PageRank vollständig weiter

Letzte Woche beantwortete Google-Mitarbeiter John Mueller eine Frage, die in Zusammenhang mit den von Google in JavaScript gefundenen Links beim Rendern einer Seite aufgekommen sind.

Mueller zufolge wird, wenn ein JavaScript-Link gefunden wird, dieser wie jeder andere Link behandelt und überträgt den PageRank vollständig.

„Der Link ist ein Link, egal wie er auf die Seite gekommen ist“, so Mueller.

Nach Einschätzung von GitHub, ist JavaScript eine der populärsten Programmiersprachen.


17-11-2017 // Gary Illyes teilte seine Meinung über die Bedeutung von Link-Audit

Auf einer SEO-Veranstaltung teilte Google-Mitarbeiter Gary Illyes seine Meinung mit, wie wichtig es ist, das Link-Profil der Website zu prüfen.

Da Google nun Penguin als Echtzeit-Updates, also ständig laufen lässt, werden Spam-Links ignoriert, anstatt Sanktionen auf Websites zu verhängen. Das führt dazu, dass der Wert des Link-Audits deutlich gesunken ist.

Laut Gary Illyes ist die Überprüfung von Backlinks derzeit nicht für alle Websites erforderlich.

„Ich habe mit vielen SEO-Spezialisten aus großen Unternehmen zu dem Thema gesprochen, was genau und wie sie das tun, und ihre Antworten unterschieden sich. Diese Unternehmen haben unterschiedliche Meinungen darüber, warum sie Links ablehnen. Ich persönlich halte die sehr häufige Durchführung von Audits nicht für sinnvoll, da wir die Links sehr erfolgreich ignorieren und wenn wir feststellen, dass die Links organischer Natur sind, ist es höchst unwahrscheinlich, dass wir in diesem Fall die Website mit manuellen Sanktionen behandeln.

Wenn Ihre Links von „Penguin“ ignoriert werden, sollten Sie sich darüber keine Gedanken mehr machen. Ich pflege meine eigene Website, die etwa 100.000 Besuche pro Woche erhält. Sie existiert seit circa 4 Jahren und ich habe nicht mal eine Disavow Datei. Ich weiß nicht einmal, wer so alles auf mich verlinkt.“

Wenn der Websitebesitzer in der Vergangenheit mit Kauf von Links beschäftigt war oder andere verbotene Methoden des Linkbuildings verwendet wurden, ist es daher notwendig, eine Überprüfung des Backlink Profils durchzuführen und unnatürliche Links abzulehnen, um zukünftige manuelle Sanktionen zu vermeiden. Es ist wichtig daran zu denken, dass das Ablehnen von Links zu einer Verringerung der guten Rankings in den Suchergebnissen führen kann, da viele Webmaster oft Links ablehnen, die der Website tatsächlich helfen, anstatt sie zu schädigen.

Daher sind Link-Audits erforderlich, wenn in der Website-Historie bereits Verstöße vorliegen. Aber für viele Website-Besitzer sind sie nicht notwendig, und es ist besser, diese Zeit für die Verbesserung der Website selbst aufzuwenden.


15-11-2017 // Google hat nicht vor, HTTP-Websites in Suchergebnissen als „nicht sicher“ zu kennzeichnen

Trotz der Tatsache, dass Google HTTPS unterstützt, plant die Suchmaschine derzeit nicht, HTTP-Websites als „nicht sicher“ in den Suchergebnissen zu markieren. Dies wurde von Gary Illyes auf einer SEO-Veranstaltung mitgeteilt.

Wie bereits berichtet, arbeitet Google daran, das entsprechende Label für alle HTTP-Websites in Chrome hinzuzufügen. Der Name „nicht sicher“ wird in der Adressleiste des Browsers angezeigt. Das Unternehmen beabsichtigt jedoch nicht, diese Innovation auf die Suchergebnisse auszudehnen.

Google wendet bereits Labels für Suchergebnisse an, z. B. „mobil-freundlich“ und „AMP“. Daher wäre es logisch anzunehmen, dass die Suchmaschine beginnen kann, auch HTTP-Sites entsprechend zu markieren. Darüber hinaus ist es in Chrome getan. Trotzdem hat das Unternehmen solche Pläne nicht.

Dass Google Chrome in Zukunft alle HTTP-Sites als unsicher markiert, wurde im September 2016 bekannt. Im Januar 2017 begann der Browser, HTTP-Seiten mit Feldern zur Eingabe von Passwörtern und Kreditkartendaten entsprechend zu kennzeichnen.

Ab Oktober markiert Chrome auch HTTP-Seiten in den folgenden zwei Situationen als nicht sicher: wenn die Seite Dateneingabefelder enthält, und alle HTTP-Seiten, die im Inkognito-Modus besucht werden.

Letztendlich wird der Browser alle HTTP-Ressourcen als unzuverlässig bezeichnen und diese Warnungen deutlicher machen. Das langfristige Ziel von Google besteht darin, die Sicherheit des Internets zu erhöhen, indem alle Websites auf das HTTPS-Protokoll umgestellt werden.