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20-12-2017 // Italien plant Steuer auf Google

Italien bereitet ein Gesetz vor, das die künftige Besteuerung für den Onlinebetrieb amerikanischer Unternehmen vorsieht, darunter Google und Facebook. Laut der Financial Times, soll in Kürze dieser Gesetzesentwurf diskutiert werden, um geplant bereits im Juli 2018 die „Google-Steuer“ zu erheben.

Es wird davon ausgegangen, dass das Finanzministerium Italiens gemäß dieser Maßnahme 6 Prozent am Umsatz in Italien an Steuern erheben wird. Lediglich Transaktionen, die unter 30 Euro liegen, sollen steuerfrei bleiben.

Dieser Schritt wird von der gegenwärtig regierenden Demokratischen Partei in Italien unterstützt:

„Italien will diesen politischen Impuls gebe und wir haben auch keine Angst das zu tun. Es ist ein Vorstoß gegenüber denjenigen, die Steuern umgehen“, so der Wirtschaftsminister Massimo Mucchetti gegenüber der Financial Times.

Im internationalen Vergleich kann man sehen, dass seit 2015 bereits Japan und Südkorea Steuern auf die Aktivitäten ausländischer IT-Unternehmen erheben und Russland ab 2017.


18-12-2017 // Google-Mitbegründer Larry Page glaubt nicht an manuelle Sanktionen

Einer von Googles prominentesten Sprachrohre, Gary Illyes, sagte auf der SMX-Konferenz, dass Mitbegründer Larry Page nicht an manuelle Sanktionen glaube. Man glaube daran, dass das eine grundsätzliche Aufgabe von Algorithmen sei, die intelligent genug sein müssen, um Verstöße zu erkennen.

Larry Page ist bekannt dafür, alle Prozesse möglichst zu automatisieren, um auf Personal verzichten zu können. Google zeichnet sich durch einen eher durchschnittlichen Kundenservice aus, der auf diese Personalpolitik zurückzuführen ist.

Im Jahr 2015 gab Google noch 4,3 Millionen Warnungen über manuelle Sanktionen für Spam aus. Im selben Jahr verhänge die Suchmaschine mehr als 500 manuelle Sanktionen pro Stunde.


15-12-2017 // Google verlangt die Übereinstimmung von AMP- und kanonischen (nicht-AMP) Seiten

Google hat angekündigt, dass ab dem 1. Februar 2018 der Inhalt von AMP-Seiten dem Inhalt der kanonischen Seiten entsprechen soll. Andernfalls werden die beschleunigten mobilen Seiten nicht im Block „News“ und in anderen AMP-Blöcken in den Suchergebnissen angezeigt.

Bereits früher bekräftigte man im Hause Google die Notwendigkeit der Einhaltung von Inhalten. Gleichzeitig betonte das Unternehmen erneut, dass AMP kein Ranking-Signal ist und die Seite wird nicht auf ungenauen Inhalt von beschleunigten und kanonischen Seiten eingehen.

Wenn Google nicht konforme AMP-Seiten erkennt, sendet es Nutzer an ein nicht entsprechende AMP-Seite. Gleichzeit versicherte Google, dass in so einem Fall der Webmaster in der Search Console darüber informiert wird, wenn solche Verstöße entdeckt werden.

Durch die Einführung strengerer Anforderungen für AMP-Inhalte, möchte Google Nutzer vor abgespeckten Versionen der Seite schützen, was insbesondere bei Nachrichtenbeiträgen wichtig ist. Derzeit ist es so, dass Benutzer mehrfach klicken müssen, um echte Inhalte angezeigt zu bekommen.

Neben der Verbesserung der Nutzererfahrung möchte Google auf die Glaubwürdigkeit der AMP-Initiative schützen.


13-12-2017 // Google hat die Länge der Description in den Suchergebnissen vergrößert

Google hat die Länge der Snippets (Description) in den Suchergebnissen offiziell vergrößert.

„Wir haben kürzlich eine Änderung vorgenommen, um aussagekräftigere und nützlichere Snippets bereitzustellen, damit die Leute verstehen können, wie relevant die Seiten für ihre Anfragen sind. Dies führte dazu, dass die Snippets im Durchschnitt etwas länger wurden“, erklärt der Google-Sprecher.

Diese Änderung wurde auch vom Monitoring-Tool SERP Rank Ranger bemerkt. Laut dem Dienst stieg die Description-Länge im Durchschnitt von 160 Zeichen auf fast 230.


11-12-2017 // John Mueller: Verbesserung und Entfernung von schlechten Inhalten sind beide funktionierenden SEO-Strategien

Während eines Hangouts für Webmaster äußerte sich John Mueller zu Inhalten von schlechter Qualität. Hier sagte Mueller, dass es zwei SEO-Strategien gebe, die beide funktionieren. Zum einen könne man sowohl Inhalte verbessern, als auch schlechte Inhalte komplett entfernen. Beide Möglichkeiten haben ihre Berechtigung.

Zuvor äußerte sich in der Vergangenheit auch Gary Illyes von der Google Abteilung für Suchqualität und gab eine Empfehlung für Webmaster zu diesem Thema. Er hingegen äußerte sich widersprüchlich zu dem, indem er sagte, dass man die Entfernung von Inhalten vermeiden und hier besser an der Verbesserung dieser arbeiten solle. (Wir haben berichtet)

John Mueller widerspricht ihm auf diese Weise und denkt anders. Er merkte an, dass die Verbesserung von Inhalten immer die Priorität haben solle, aber wenn das nicht möglich sei, der Inhalt auch komplett entfernt werden könne und diese Strategie auch funktioniere.