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09-02-2018 // Eric Schmidt ist als Vorsitzender des Verwaltungsrates Alphabet zurückgetreten

Die Alphabet Holding gab bekannt, dass Eric Schmidt das Amt des Executive Chairman des Board of Directors des Unternehmens verlässt, aber weiterhin eine Beraterfunktion ausübt.

„Seit 2001 hat Eric im Bereich Business und Engineering eine klare Vision der Zukunft der Technologie in das Unternehmen gebracht. Nach 17 Jahren im Dienste des Unternehmens hilft er uns nun als Berater für Wissenschaft und Technologie. Ich bin unglaublich erfreut über den Fortschritt unseres Unternehmens und die starken Führungskräfte, die diese Innovationen vorantreiben“, sagte Larry Page, CEO von Alphabet.

Eric Schmidt sagte seinerseits:
„Larry, Sergey, Sundar und ich – wir alle glauben, dass für Alphabet eine wichtige neue Zeit gekommen ist. Die Struktur von Alphabet funktioniert gut, und Google und andere Unternehmensbereiche wachsen. In den letzten Jahren habe ich mich intensiv mit den Problemen der Wissenschaft und Technologie sowie der Philanthropie beschäftigt und plane, diese Aktivitäten auszuweiten.“

Wer nach Schmidt den Vorstand von Alphabet leiten wird, wurde nicht bekanntgegeben.

Bereits vor zwei Jahren hat Mitgründer Google Larry Page die Schaffung von Alphabet angekündigt. Die Umstrukturierung sollte das nicht suchbezogene Geschäft von Google von der Suche trennen.

Larry Page wurde der Generaldirektor von Alphabet, Sergey Brin der Präsident und Eric Schmidt der Exekutivpräsident des Verwaltungsrates. Im Juni dieses Jahres trat der Chef von Google Sundar Pichai in den Verwaltungsrat der Holding ein.


07-02-2018 // John Müller empfiehlt, alle Links in Gastposts mit dem Attribut nofollow zu versehen

Während eines der letzten Videohangouts für Webmaster hat der Google-Mitarbeiter John Müller empfohlen, alle Links in Gastpostings mithilfe des nofollow-Attributs zu entschärfen.

Selbst wenn es sich um einen Spezialisten handelt, der regelmäßig seine Inhalte mit Links veröffentlicht und Inhalte von sehr hoher Qualität erstellt, sollte laut Müller das nofollow-Attribut für alle Links zu seiner Website verwendet werden.

Müller merkte an, dass die Vorteile dieser Backlinks auf andere Weise erhalten werden können, und deshalb sei es nicht wichtig, sich darüber Gedanken zu machen. Insbesondere wenn es um wirklich hochwertige Inhalte geht, werden die Benutzer auf die Seite des Autors oder seines Unternehmens gehen.

Google sagt Webmastern ständig, dass es sich nicht lohnt, Gastbeiträge zu schreiben, nur um Links zu erhalten. Im Mai meldete die Suchmaschine einen Anstieg der Anzahl von Spam-Links in Gast- und Partnerposts.

Google erhebt keine Einwände gegen Gastbeiträge, wenn diese nützliche Informationen für Nutzer enthalten oder zur Steigerung der Bekanntheit des Unternehmens beitragen. Aber wenn ihr Hauptziel darin besteht, Benutzer auf die Website des Autors umzuleiten, wird dies als Verstoß gegen die Regeln der Suchmaschine angesehen. Und zwar wie Backlinks Manipulation.


05-02-2018 // Europäische Verlage: Google und Facebook müssen für News bezahlen

Ein Konsortium von neun Nachrichtenagenturen in Europa beklagt, dass Google und Facebook Nachrichteninhalte sammeln und daran verdienen, aber gleichzeitig nichts oder fast nichts an die Medien gezahlt wird. Mitglieder des Verbandes betrachten diese Situation als grundlegend falsch und drängen darauf, dass auch von behördlicher Seite etwas an dieser Schieflage geändert wird.

Wir erinnern uns, dass Google zuvor mit den Forderungen deutscher und spanischer Publisher konfrontiert worden war, wonach das Unternehmen für die Indexierung der News-Inhalte zur Zahlung aufgefordert wurde. Die Medien konnten in dieser Sache jedoch keinen Erfolg erzielen. Trotzdem beabsichtigen sie nicht aufzugeben.

Google vertritt die Auffassung, dass die Einbeziehung von Nachrichten in die Suchergebnisse es den Publishern ermöglicht, den Traffic an sich zu ziehen, und das demzufolge Vorteile bringt. Das hat sich in der Praxis bereits bestätigt: als deutsche Verlage im Rahmen des Streits ihre Links in den Google-Suchergebnissen verloren haben, konnten sie einen deutlichen Traffic-Rückgang verzeichnen. Am Ende haben sie gebeten, die Snippets zurückzugeben und den Google’s Sieg somit anzuerkennen.

Gleichzeitig vertreten die Mitglieder des Europäischen Parlaments eine distanzierte Haltung hinsichtlich der Versuche, Google und Facebook eine Steuer aufzuerlegen, um sie dazu zu bringen, europäische Verlage zu finanzieren.

Branchenexperten wiederum sind der Ansicht, dass die neueste Publisher-Initiative der Grund für eine weitere Untersuchung von Google sein könnte.

Das News-Konsortium umfasst Presseagenturen aus Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Spanien, Italien, Schweden, Belgien, Österreich und den Niederlanden.


02-02-2018 // Wie findet man heraus, dass ein Website jetzt im Mobile-First-Index ist?

Während eines der letzten Videohangouts für Webmaster erzählte der Google-Mitarbeiter John Müller, wie man herausfinden kann, dass die Website in das Mobile-First-Indexing übertragen wurde.

Laut Müller reicht dazu die Durchsicht der Server-Logdateien aus. Für die meisten Websites ergibt sich jetzt ungefähr folgende Situation: etwa 80% der Scans werden von einem Desktop-Crawler und 20% von einem mobilen Crawler ausgeführt. Wenn die Website in den Mobile-first-Index übertragen wird, kehrt sich die Situation um.

„Ich denke, Sie können es durch Protokolldateien definieren. Wenn Sie jetzt nachsehen, werden Sie feststellen, dass 80% der Überprüfung vom Desktop-Crawler und etwa 20% vom mobilen Crawler durchgeführt wird – so Müller. Im Laufe der Zeit wird sich die Situation jedoch umkehren: Die meisten Scans werden vom Suchroboter für Smartphones und die wenigsten vom Crawler für Desktops durchgeführt. Wenn Sie sich also die Server-Logs ansehen, dann wird es für Sie offensichtlich, erklärte Müller.“

Er fügte hinzu, dass das Suchteam bis Ende des Jahres einen Post über den Mobile-First-Index veröffentlichen wird. Darin wird stehen, was alle erwartet und wie man sich darauf vorbereiten soll.

Das Testen von Mobile-First-Index wurde bereits im November 2016 gestartet. Im Oktober dieses Jahres bestätigte der Google-Mitarbeiter Gary Illyes, dass die Suchmaschine langsam einen neuen Index gestartet hat. Der Zweck der begrenzten Einführung ist, dass weitere Tests durchgeführt werden. Wenn die Tests erfolgreich verlaufen, wird sich die Indexierung auf andere Bereiche ausweiten.

Zuvor gab Illyes an, dass die Markteinführung des Mobile-First-Index wahrscheinlich erst 2018 beginnen wird.


31-01-2018 // In den Vereinigten Staaten wurde das Prinzip der Netzneutralität abgeschafft

Die Federal Communications Commission (FCC) hat beschlossen, das unter Barack Obama eingeführte Prinzip der Netzneutralität abzuschaffen. Diese Lösung ermöglicht es Internetanbietern, zusätzliche Gebühren für die Erhöhung der Zugriffsgeschwindigkeit auf einzelne Websites zu erheben.

Die Netzneutralität setzte eine gleichberechtigte Haltung der Internetprovider gegenüber Inhalten im Internet voraus, unabhängig von ihrer Art und Quelle. Drei Mitglieder der Kommission stimmten gegen den Erhalt des Prinzips, zwei für.

„Das Gesetz zur Netzneutralität“ wurde 2015 in den USA verabschiedet. Der Entwurf des Dokuments wurde von der FCC entwickelt. Die neuen Regeln sahen Sanktionen für das Blockieren, Beschleunigen oder Verzögern einzelner Sites von Internetanbietern vor. Der Initiator der Einführung dieser Regeln war der damalige Präsident Barack Obama, der die Meinung vertrat, dass die Prioritäten die Bedingungen für die Entwicklung des Internets untergraben würden.

Der neue Chef von der FCC Ajit Pai, ernannt von US-Präsident Donald Trump nach seinem Amtsantritt, behauptete das Gegenteil. Die Netzwerkneutralität würde seiner Meinung nach die Entwicklung der amerikanischen Internetwirtschaft behindert. Die Aufhebung des Prinzips wurde auch von den US-amerikanischen Telekom-Gesellschaften aktiv gefordert.

Im Mai 2017 hat die FCC einen Plan zur Abschaffung dieser Regeln angenommen. Zu dieser Zeit war die Entscheidung der Kommission jedoch nicht endgültig.

Im Juli dieses Jahres wurde in den USA eine groß angelegte Kampagne zur Erhaltung der Netzneutralität durchgeführt. Es wurde von großen Technologieunternehmen wie Google, Facebook, Amazon und anderen unterstützt. Die Aktion wurde „The Day of Action“ und „The Battle for the Network“ genannt.

Trotz Proteste entschied sich die FCC für die Abschaffung der Netzneutralität.