Zusammenfassung

Google hat angekündigt, in der Beta-Version der Search Console ein Tool zur URL-Überprüfung hinzuzufügen. Mit diesem könnte man Informationen über die indexierte Version einer bestimmten Seite erhalten, die kanonische URL kennenlernen und die mit AMP, Markup und Indexierung verbundenen Fehler erkennen.

Um dies zu überprüfen, muss man die vollständige URL in der Suchleiste oben auf jeder Search Console-Seite angeben. Beachten Sie, dass die letzte indizierte Version der Seite überprüft wird und der Wert „URL im Google-Index“ nicht garantiert, dass die Seite tatsächlich in den Suchergebnissen angezeigt wird.

Gerade dieser Punkt ist in der Praxis wichtig: Eine URL kann technisch im Index liegen und trotzdem nicht so erscheinen, wie man es erwartet. Wer Inhalte regelmäßig pflegt, kennt das Spiel mit Weiterleitungen, Canonicals und kleinen Markup-Fehlern nur zu gut. Das neue Tool soll hier schneller Klarheit schaffen.

Die folgenden Abschnitte und Felder werden in den Scan-Ergebnissen angezeigt:

Welche Informationen die URL-Prüfung liefert

Anzeigesicht auf Google. Hier kann man sehen, ob die Seite in den Google-Suchergebnissen angezeigt werden kann. Folgende Werte sind möglich:

  • Die URL befindet sich im Google-Index
  • Die URL befindet sich im Google-Index, die Seite weist jedoch Probleme auf
  • Die URL ist nicht im Google-Index enthalten: Indexierungsfehler
  • Die URL ist nicht im Google-Index enthalten
  • Diese URL ist eine alternative Version

Indexierung von gesendeten URLs Dieser Abschnitt enthält Informationen über den Prozess und den Status der Indizierung der Seite:

  • Indexierungsstatus
  • Sitemaps
  • Verweisende Seite
  • Der letzte Scan
  • Ist Scannen erlaubt
  • Erhalt von Daten
  • Ist die Indizierung aktiviert
  • Die kanonische Seite, die vom Benutzer ausgewählt wurde
  • Die von Google ausgewählte kanonische Seite

Verbesserungen. Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den Verbesserungen, die Google seit der letzten Indexierung auf der Seite entdeckt hat, einschließlich:

  • AMP-Seiten
  • Verschiedene Arten von erweiterten Ergebnissen
  • Kanonische URL

Warum das für die tägliche Arbeit nützlich ist

Für Redaktionen, SEOs und Entwickler ist das vor allem ein Diagnosewerkzeug. Statt lange zu rätseln, lässt sich schneller erkennen, ob eine Seite sauber verarbeitet wurde oder ob irgendwo ein Detail hakt. Genau das spart im Alltag Zeit — und oft auch unnötige Rückfragen zwischen Content, Technik und SEO.

Wer also häufiger mit Indexierungsproblemen, AMP-Hinweisen oder abweichenden Canonicals zu tun hat, dürfte an dieser Ergänzung der Search Console einiges haben.

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