Zusammenfassung
Während des letzten Videomeetings der Webmaster beantwortete John Mueller von Google eine Frage über die große Anzahl indexierbarer, interner Suchseiten auf einer Website. Und vor allem, was mit ihnen zu tun ist.
Wenn es „Millionen“ solcher Seiten gibt, können sie laut Mueller das Crawling der Website durch Google definitiv erschweren. Bei Online-Shops will die Suchmaschine die letzten Aktualisierungen, wie beispielsweise Preisänderungen, zeitnah aufgreifen. Die Verringerung der Anzahl nutzloser Seiten wird das Crawling erleichtern.
Praktisch heißt das: Nicht jede intern erzeugte Suchseite muss im Index landen. Entscheidend ist, ob sie echten Mehrwert bietet oder nur zusätzliche Arbeit für den Crawler erzeugt. Genau an dieser Stelle lohnt sich ein genauer Blick auf die eigene Seitenstruktur.
- noindex eignet sich für Seiten, die nicht in den Suchergebnissen auftauchen sollen.
- Ein 404-Status passt eher dann, wenn die Seite dauerhaft keine Relevanz hat.
- Wertige Seiten mit guter Nachfrage können indexierbar bleiben.
Diese Seiten können mit einem noindex-Attribut geschlossen werden oder einen 404-Serverantwortcode erhalten (je nach Situation). Wenn einige von ihnen von höherer Qualität und Rang sind, können Sie sie indexierbar lassen.
Wenn es sich jedoch um Seiten von geringer Qualität handelt, können sie sich langfristig auf die Gesamtqualitätsbewertung der Website auswirken.