Zusammenfassung

Die URLs, die Google in der XML-Sitemap findet, werden häufig verwendet, um die kanonischen URLs zu ermitteln. Dies teilte John Müller während eines seiner letzten Hangouts für Webmaster mit.

Wenn die Website solche Signale wie 301-Weiterleitungen, rel-Attribute usw. enthält, kann dies für Google verwirrend sein. Daher kann es auch irreführend sein, welche URLs als kanonisch gelten. Hier helfen XML-Sitemap-Daten.

Gerade bei größeren Websites ist das praktisch: Nicht jede interne Verlinkung zeigt sauber auf die gleiche Adresse, und auch Weiterleitungen können unterschiedliche Signale senden. Die Sitemap wirkt dann wie ein klarer Hinweiszettel für Google.

„Ein weiterer Grund, warum wir die Erstellung einer XML-Sitemap empfehlen, besteht darin, dass wir die in der Sitemap angegebenen URLs verwenden, um zu verstehen, welche URLs als kanonisch betrachtet werden sollten. Die URLs, die wir in den Suchergebnissen anzeigen müssen“, erklärt Müller.

Google empfiehlt eindringlich, die endgültige URL in der Sitemap-XML-Datei anzugeben, um Verwechslungen zu vermeiden. Google und Bing haben bereits im Jahr 2016 das Limit für die Größe der Sitemap erhöht. Jetzt sind es 50 MB statt 10 MB. Die Beschränkung der Anzahl der URLs (50 Tausend) bleibt gleich.

Was das in der Praxis bedeutet

  • In der Sitemap sollten nur die bevorzugten, erreichbaren URLs stehen.
  • Weiterleitungen und Dubletten gehören nicht in die Datei.
  • Die Sitemap ersetzt keine Canonical-Tags, kann Google aber zusätzlich Orientierung geben.

Wer seine Sitemap sauber pflegt, reduziert also nicht nur technische Unklarheiten. Er macht es Suchmaschinen auch leichter, die eigene Seitenstruktur richtig einzuordnen.

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