Zusammenfassung
Google plant in den kommenden Wochen, mehr Websites in den Mobil First Index zu übertragen. Das teilte Gary Illyes auf der PubCon Konferenz mit.
Announcement – In the next month and a half or so, Google is moving a LOT of sites to mobile first.@methode #Pubcon
— Marie Haynes (@Marie_Haynes) 21. Februar 2018
In the coming weeks, several sites should start seeing a switch to the mobile-first index. @methode #Pubcon
— Jesse McDonald (@jesseseogeek) 21. Februar 2018
Dieser Vorstoß wird bei vielen Besuchern der Konferenz als Fortschritt in die richtige Richtung angesehen, um mobile Anwendungen noch besser zu fördern. Dementsprechend war die Resonanz durchweg positiv. Ein Besucher schätzte das Vorhaben von Google so ein:
„In den kommenden Wochen wird man bei einigen Webseite einen Sprung in den Mobile First Index zuerst sehen und Verbesserungen feststellen.“
Für Website-Betreiber ist das vor allem ein Hinweis, die mobile Darstellung nicht als Nebensache zu behandeln. Wer Inhalte, Navigation und Ladezeiten auf dem Smartphone sauber im Griff hat, ist bei solchen Umstellungen meist auf der sicheren Seite. Gerade bei größeren Seiten kann das den Unterschied machen.
Was die Umstellung praktisch bedeutet
In der Vergangenheit gab Gary Illyes an, dass es in der Anfangsphase zu einer Verlangsamung kommen kann, man sich aber dennoch nicht sorgen müsse. Die Umstellung werde langsam durchgeführt. Wann dieser Prozess abgeschlossen sein wird, konnte Illyes nicht genau angeben.
Darauf sollten Betreiber jetzt achten
- mobile Inhalte vollständig ausspielen
- strukturierte Navigation auch auf kleinen Displays sauber halten
- Seitenladezeit und technische Stabilität prüfen
- Desktop- und Mobilversion inhaltlich möglichst gleichwertig halten
| Bereich | Worauf es ankommt |
|---|---|
| Inhalte | Auf Mobilgeräten vollständig und gut lesbar |
| Technik | Saubere Auslieferung ohne unnötige Hürden |
| Nutzerführung | Klare Wege, kurze Ladezeiten, einfache Bedienung |
Am Ende ist der Schritt logisch: Google bewertet zunehmend aus Sicht der mobilen Nutzung. Wer das früh mitdenkt, erspart sich später oft hektische Nacharbeiten.