Zusammenfassung

Streitigkeiten darüber, was besser ist – Subdomains oder Unterverzeichnisse – bleiben für viele Optimierer ein heißes Thema. Aus der Sicht von SEO bevorzugen viele Leute Unterverzeichnisse. In diesem Fall besteht die offizielle Position von Google darin, dass beide Optionen über eine Daseinsberechtigung verfügen, auch wenn sie nicht gleichrangig sind.

Während des letzten Videoanrufs für Webmaster erklärte der Google-Mitarbeiter John Müller ausführlich, wann es besser ist, Unterverzeichnisse zu verwenden und wann Subdomains.

Die praktische Faustregel dahinter ist recht einfach: Wenn Inhalte eng zusammengehören, wirkt ein Unterverzeichnis meist aufgeräumter. Geht es dagegen um klar getrennte Bereiche mit eigener Struktur, kann eine Subdomain sinnvoll sein. Genau an dieser Stelle entscheidet also weniger die Theorie als die Frage: Was hilft Nutzern und Suchmaschinen im Alltag wirklich weiter?

Für die Einordnung hilft oft ein kurzer Blick auf die Unterschiede:

VarianteTypischer Einsatz
UnterverzeichnisÄhnliche Inhalte, enger thematischer Zusammenhang
SubdomainStärker getrennte Bereiche oder eigenständige Projekte

Am Ende bleibt die wichtigste Frage nicht, was „besser“ klingt, sondern was die Struktur des Projekts sauber abbildet. Genau das meinte Müller auch mit seiner Empfehlung, ähnliche Inhalte möglichst zusammenzuhalten.

„Im Allgemeinen sehen wir diese Optionen als identisch an. Ich versuche persönlich, alle Dinge zusammen zu halten. Wenn es also ähnliche Inhalte sind, versuche sie auf eine Seite zu stellen, also in Unterverzeichnisse. Und benutzen Subdomains, nur dann, wenn sich Dinge wirklich voneinander unterscheiden.

Es gibt viele Meinungen zu diesem Thema, aber aus meiner Sicht werden in diesem Fall beide Optionen funktionieren „, sagte Müller.

Weitere Onpage SEO-News