Zusammenfassung
Google bewertet verschiedene Arten von unnatürlichen Links unterschiedlich. Dies wurde von Gary Illyes auf Twitter bekanntgegeben.
Somit wird bei der Aufdeckung von Verstößen, die als „grobe Manipulation mit Backlinks“ angesehen werden, die Website wahrscheinlich sanktioniert. Den Rest der unnatürlichen Backlinks-Schemas wird Google in den meisten Fällen ignorieren.
Wir erinnern daran, dass im September 2016 der Penguin Algorithmus die Websites nicht mehr für Spammy-Links abstraft. Stattdessen begann er, die Links (also Linkspender-Websites) abzuwerten.
Für die Praxis heißt das vor allem: Nicht jeder fragwürdige Link führt sofort zu einer harten Reaktion. Google schaut offenbar stärker auf das Gesamtbild und auf die Absicht hinter dem Linkaufbau. Wer also mit massenhaften, offensichtlich künstlichen Mustern arbeitet, bewegt sich auf dünnem Eis.
Wichtiger als einzelne Ausreißer ist deshalb ein natürlich wirkendes Profil. Dazu gehören zum Beispiel:
- Links aus thematisch passenden Umfeldern
- ein nachvollziehbares Verhältnis von Ankertexten
- ein langsamer, organischer Aufbau statt plötzlicher Sprünge
Am Ende bleibt die Botschaft recht klar: Manipulation lohnt sich nicht, aber nicht jeder alte Fehltritt wird gleich zum Problem. Genau diese Abstufung macht Googles Umgang mit Backlinks heute so relevant.
That depends on the purpose of that link really, but if it's not a egregious link manipulation scheme, we're more likely to just ignore them
— Gary Illyes ᕕ( ᐛ )ᕗ (@methode) 2. Juni 2017