Zusammenfassung

Google hat einen neuen Algorithmus eingeführt, der speziell für die mobile Suche entwickelt wurde – Speed Update. Dies wird im Twitter-Account Google Webmaster berichtet.

Für viele Seitenbetreiber ist das erst einmal eine kleine, aber wichtige Verschiebung: Nicht mehr nur der Inhalt zählt, sondern auch, wie zügig er auf dem Smartphone ankommt. Wer schon einmal auf einer zähen Seite gewartet hat, weiß, wie schnell ein Nutzer wieder abspringt. Genau an dieser Stelle setzt das Update an.

Nach dem Start von Speed Update wird die Download-Geschwindigkeit der mobilen Seite zu einem Ranking-Faktor bei der mobilen Suche. Laut dem Blog des Unternehmens ist das Update für alle Nutzer weltweit verfügbar. Weitere Details werden seitens Google nicht genannt.

Zum Speed Update:

  • Betrifft nur die langsamsten Sites
  • Sogar kleine Verbesserungen der Download-Geschwindigkeit werden berücksichtigt
  • Schnelle Seiten, die noch schneller geworden sind, werden keine Verbesserungen im Ranking bemerken

Für die Praxis heißt das: Erst messen, dann gezielt nachschärfen. Oft reichen schon komprimierte Bilder, ein schlankeres Theme oder weniger unnötige Skripte, um spürbar Tempo herauszuholen.

Um die Ladegeschwindigkeit von Seiten zu messen und zu optimieren, empfiehlt Google die Verwendung der Tools PageSpeed Insights und Lighthouse sowie des neuen Chrome User Experience-Berichts.

ToolWofür es hilft
PageSpeed InsightsSchneller Überblick über Schwachstellen und konkrete Hinweise
LighthouseTechnische Analyse direkt im Browser
Chrome User Experience-BerichtEinblick in reale Nutzerdaten

Unterm Strich ist das Speed Update kein Grund zur Panik, aber ein klarer Hinweis: Mobile Performance ist kein Nebenthema mehr. Wer hier sauber arbeitet, macht es nicht nur Google leichter, sondern vor allem den eigenen Besuchern.

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