Seit 2017 hat sich die Anzahl der verdächtigen Links in der Google-Suche fast halbiert. Dies folgt aus dem Jahresbericht des Unternehmens zur Bekämpfung von Web-Spam.

Was auf den ersten Blick nach einer nüchternen Statistik klingt, hat im Alltag durchaus Gewicht: Weniger Spam bedeutet für Nutzer meist weniger Umwege, weniger Risiko und insgesamt eine sauberere Suche. Gerade bei Suchergebnissen ist das ein Unterschied, den man oft erst bemerkt, wenn er fehlt.

Einer der „Trends“ im Jahr 2017 war die Zunahme der gehackten Seiten. Nach dem Hacken ersetzen Angreifer die Hauptseite, löschen Inhalte oder fügen der Site Viren und bösartige Codes hinzu. Im Laufe des Jahres gelang es dem Unternehmen, mehr als 80% solcher Websites von der Suche zu entfernen.

Um Besitzern gehackter Websites zu helfen, hat Google mit Learn Web Tech ein Angebot geschaffen, das den Schutz für Websitebetreiber stärkt soll und Schritt für Schritt Webmastern erklärt, was Webmaster tun sollten, wenn ihre Seite gehackt wurde.

  • verdächtige Änderungen früh erkennen
  • Zugänge und Passwörter absichern
  • die Seite nach einem Angriff sauber prüfen

Stolz gibt Google an, dass weniger als 1% der Nutzer 2017 auf Spam-Ergebnisse in den SERPs geklickt haben. Für Betreiber ist das eine klare Erinnerung: Sicherheit ist kein Randthema, sondern Teil der täglichen Pflege einer Website.