Zusammenfassung

Google hat das Problem des Spam in Rich Snippets Markup noch nicht gelöst, trotz aller Bemühungen, die in diese Richtung angestrengt wurden. In der letzten Woche gab John Mueller ein Beispiel für einen gemeinsamen Fehler bei der Strukturierung von Daten:

„Von so einem Fall sprechen wir immer dann, wenn Listen von Elementen als ein Element markiert sind. Manchmal geschieht dies durch Unwissenheit und manchmal ganz bewusst.“

Murat Yatagan, ein ehemaliger Mitarbeiter des Google Web Anti-Spam-Teams, kommentierte in einem Kommentar zu Muellers Tweet, dass er enttäuscht war, wie die Suchmaschine solche Verstöße behandelt. Seiner Meinung nach ist die Suchmaschine nicht aktiv genug bei der Bekämpfung dieser Art von Spam.

Das Problem ist dabei nicht nur technischer Natur. Wer strukturierte Daten einsetzt, sollte sehr genau hinschauen, ob die Auszeichnung wirklich zum sichtbaren Inhalt passt. Sonst wird aus einer kleinen Ungenauigkeit schnell ein klarer Verstoß. Und genau dort beginnt für Google die heikle Zone: zwischen sauberer Optimierung und bewusstem Missbrauch.

John Mueller antwortete nicht auf Yatagans Kommentar.

Erinnern Sie sich, dass Google zum ersten Mal im Februar 2014 manuelle Sanktionen für Spam im Mikro-Markup angewendet hat. Anfang 2016 verhängte die Suchmaschine massive Sanktionen. Wie sich herausstellte, war der Grund der Gebrauch von einigen WordPress Plugins, um kulinarische Rezepte auf Webseiten zu veröffentlichen.

Für Betreiber von Websites bleibt damit vor allem eine einfache Regel wichtig: Rich Snippets nur dort einsetzen, wo sie inhaltlich wirklich passen. Wer sauber arbeitet, spart sich später Ärger mit Sichtbarkeit, Vertrauen und möglichen Maßnahmen von Google.

Typischer FehlerFolge
Mehrere Elemente werden als ein einzelnes markiertUnsaubere Auszeichnung und potenzieller Spam-Verdacht
Strukturierte Daten passen nicht zum InhaltRisiko manueller Maßnahmen
Plugins werden ohne Prüfung eingesetztFehler schleichen sich unbemerkt ein

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