Zusammenfassung
Google hat kürzlich eine Liste von Wörtern, Sätzen und Zeichen veröffentlicht, die als respektlos oder beleidigend angesehen werden. Sie ist für den internen Gebrauch angelegt, kann aber bei Bedarf öffentlich eingesehen werden.
Google verhindert somit auf Basis dieser Liste, dass automatisch diese Begriffe in die Suchdokumentation aufgenommen werden. Es werden auch Alternativen in der Liste aufgeführt.
Das ist vor allem für alle interessant, die regelmäßig Texte für Hilfeseiten, Entwicklerdokumentationen oder andere öffentliche Inhalte schreiben. Denn Sprache fällt schnell stärker auf, als man im Alltag denkt. Ein Begriff, der für den einen neutral wirkt, kann für andere bereits verletzend klingen.
If you write content, it's good to make sure it's respectful & inclusive. Our word-list in the developer documentation style guide might be a good starting point for a guide of your own. (And feel free to submit feedback with the link on the bottom if things are missing!) https://t.co/mFRZiJrTCj
— 🐄 John 🐄 (@JohnMu) November 4, 2021
John Mueller rät Website-Betreibern, darauf zu achten, dass auch ihre Inhalte respektvoll und integrativ sind. Die Verwendung unangemessener Wörter wird sich nach Ansicht von Google wahrscheinlich nicht auf das Ranking auswirken. Im Moment ist es also nur ein Wunsch und mehr als eine Absicht zu verstehen, als das es sich auf das Ranking auswirken könnte.
Praktisch heißt das: Wer Inhalte erstellt, sollte nicht nur auf Suchmaschinen schauen, sondern auch auf die Wirkung der Sprache. Ein kurzer Gegencheck vor der Veröffentlichung kann schon helfen, unnötige Stolpersteine zu vermeiden.
- Begriffe prüfen, die missverständlich oder abwertend wirken könnten
- Wenn möglich, neutralere Alternativen verwenden
- Texte so formulieren, dass sie für ein breites Publikum verständlich und respektvoll bleiben
Sprache mit Blick auf Wirkung prüfen
Gerade im redaktionellen Alltag zeigt sich, wie schnell ein unbedachter Ausdruck hängen bleibt. Eine Agentur für SEO in Köln achtet deshalb nicht nur auf Sichtbarkeit, sondern auch auf Ton und Verständlichkeit. Das ist kein großer Zauber, eher saubere Handarbeit: einmal kurz lesen, Wirkung mitdenken, dann erst veröffentlichen.
| Prüffrage | Worauf achten? |
|---|---|
| Wirkt der Begriff neutral? | Abwertende oder missverständliche Formulierungen vermeiden |
| Ist die Alternative klar? | Einfache, verständliche Wörter bevorzugen |
| Passt der Ton zum Inhalt? | Respektvoll und sachlich bleiben |
Ein kleiner Check mit großer Wirkung
Besonders bei öffentlichen Texten lohnt sich dieser Blick doppelt. Denn was intern noch locker klingt, kann nach außen schnell anders ankommen. Genau deshalb ist die Liste von Google mehr als nur eine Randnotiz: Sie erinnert daran, dass gute Inhalte nicht nur gefunden, sondern auch gern gelesen werden.
Zurzeit ist die Liste nur in englischer Sprache verfügbar.