Zusammenfassung
Es wurde festgestellt, dass:
- Im vergangenen Jahr das Google Web-Spam Team mehr gehackte Websites als je zuvor registriert hat. Das sind 32% im Vergleich zum Jahr 2015.
- Das Wachstum im mobilen Segment führte zu einem Anstieg von Spam „für“ mobile Nutzer.
- Viele Seiten verfügen über Social Engineering für unerwünschte Software. Google-Nutzer haben daraufhin die Möglichkeiten der Safe Browsing-Technologie zum Schutz, die in Chrome, Firefox und Safari verwendet wird.
Gerade der letzte Punkt zeigt, wie breit das Problem inzwischen geworden ist: Spam ist längst nicht mehr nur eine Frage nerviger Links oder überladener Kommentarbereiche. Oft geht es um Vertrauen, um Sicherheit und um die Frage, wie schnell eine manipulierte Seite erkannt wird. Für Betreiber heißt das auch, Inhalte und technische Pflege enger zusammenzudenken.
Einige Zahlen:
- 10.000 Seiten wurden für Spam in Rich Snippets Sanktionen ausgesetzt
- 180.000 Nachrichten waren das, die Google von Nutzern über Spam erhalten hat
- 9.000.000 Nachrichten haben Spezialisten vom Web-Spam Team an die Webmaster geschickt, um vor Problemen mit Spam zu warnen
Die Größenordnung macht deutlich, wie viel automatisierte und manuelle Arbeit nötig ist, um das Web halbwegs sauber zu halten. Wer eine Website betreibt, sollte solche Hinweise nicht als Randnotiz sehen, sondern als Erinnerung: Regelmäßige Kontrolle bleibt Pflicht.