Zusammenfassung
Derzeit werden automatisch generierte Inhalte als Verstoß gegen die Regeln der Suchmaschinen betrachtet. Dies könnte sich jedoch in Zukunft ändern.
Google hatte dies bereits Anfang 2017 angekündigt, aber bisher hatte sich nichts geändert.
Während einer kürzlich abgehaltenen Videokonferenz für Webmaster äußerte sich der für die Suche zuständige Mitarbeiter John Mueller erneut zu diesem Thema. Er meint, dass es Google irgendwann egal sein werde, wer Inhalte erstellt: Mensch oder Maschine. Was im Vordergrund stünde sei der Qualitätsaspekt.
„Ich habe das Gefühl, dass sich das irgendwann ein wenig ändern wird, und zwar in dem Sinne, dass wir uns mehr auf die Qualität konzentrieren werden, als auf die Art und Weise, wie sie zustande gekommen ist“, so Mueller.
Für Betreiber von Websites ist das eine interessante Entwicklung. Denn die eigentliche Frage lautet nicht nur: Wer hat den Text geschrieben? Entscheidend ist am Ende, ob er hilfreich, sauber recherchiert und für Leser wirklich brauchbar ist. Genau dort trennt sich oft die gute von der beliebigen Seite.
Er glaubt, dass in naher Zukunft die Kombination von automatisch generierten Inhalten und von Menschen erstellten Inhalten zu einer normalen, von Google akzeptierten Praxis werden könnte.
Was das für die Praxis bedeutet
Wer Inhalte automatisiert erstellt, sollte sie also nicht einfach ungeprüft veröffentlichen. Sinnvoller ist ein klarer redaktioneller Rahmen:
- Texte prüfen und fachlich nachbearbeiten
- Mehrwert statt bloßer Wortfüllung liefern
- Quellen, Fakten und Formulierungen sorgfältig kontrollieren
So entsteht kein austauschbarer Maschinen-Text, sondern ein Beitrag, der auch langfristig bestehen kann. Und genau darum geht es Google am Ende wohl am meisten.