Zusammenfassung
Im vergangenen Monat ist der Anteil von AMP-Inhalten in den mobilen Google-Suchergebnissen deutlich gestiegen. Diese Änderungen haben diverse Überwachungstools vermeldet.
Gleichzeitig wird der Anstieg auf internationaler Ebene und nicht nur in den USA beobachtet. Das ist bemerkenswert, weil sich solche Verschiebungen oft erst langsam abzeichnen. Wer mobile Sichtbarkeit im Blick behält, sollte diese Entwicklung also nicht einfach als Randnotiz abtun.
Google fing im September bereits an, AMP-Seiten als Quellen für Quick Answer Boxes zu verwenden. Gleichzeitig merkte Google an, dass AMP immer noch kein Rankingfaktor ist. Die Änderung besteht nur darin, dass nun AMP-Links im Block mit der Quick Answer Box angezeigt werden können.
Für die Praxis heißt das vor allem: AMP kann die Darstellung in den mobilen SERPs beeinflussen, aber nicht automatisch die Position selbst. Experten zufolge ist die Einführung von AMP auf jeder Website derzeit nicht dringend erforderlich. Sinnvoll bleibt eher ein nüchterner Blick auf Ladezeit, mobile Nutzerführung und saubere technische Umsetzung.