Zusammenfassung

Viele Webmaster glauben, dass große Websites (mit vielen Unterseiten) in Google besser als kleine eingestuft werden. John Mueller erklärte, dass dies nicht so sei.

Ihm zufolge hängt das Ranking der Seite nicht von seiner Größe ab. Die Tatsache, dass große Seiten höhere Positionen erhalten, bedeutet nicht, dass dieser Faktor im Ranking-Algorithmus von Google enthalten sei.

Mueller fügte hinzu, dass jeder ein Skript schreiben kann, um Millionen von Seiten zu erstellen, aber das mache die Seite nicht „ausgezeichnet“.

„Sie können dieses Ziel nur erreichen, indem Sie die Aufmerksamkeit auf bereits vorhandene Seiten konzentrieren und sie besser machen“, so Mueller.

Die Sache sei vielmehr die, dass je mehr Seiten die Website enthielt, desto höher ihre Chancen seien nach verschiedenen Keywords zu ranken. Qualität ist aber wichtig für Google. Deshalb, wenn die Seiten keine eindeutigen und interessanten Informationen enthalten und auch ein schlechtes Design haben, ist es unwahrscheinlich, dass Google sie hoch eingestuft hat.

Was das für die Praxis bedeutet

Für Betreiber kleinerer Websites ist das eine gute Nachricht: Nicht die schiere Menge entscheidet, sondern die Substanz. Eine einzelne starke Seite kann mehr bewirken als zehn schwache Unterseiten, die nur Platz füllen. Genau hier liegt oft der Unterschied zwischen „viel Inhalt“ und wirklich hilfreichem Inhalt.

Darauf sollten Sie achten

  • Jede Seite braucht einen klaren Zweck und einen erkennbaren Mehrwert.
  • Inhalte sollten verständlich, aktuell und sauber strukturiert sein.
  • Technische Qualität und Gestaltung dürfen den Inhalt nicht ausbremsen.

Am Ende ist es also weniger eine Frage der Größe als der Pflege. Wer vorhandene Inhalte konsequent verbessert, schafft oft mehr als mit neu erzeugter Masse. Genau das ist der Punkt, den man bei solchen Aussagen von Google nicht übersehen sollte.

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