Zusammenfassung
Google hat neue Materialien veröffentlicht, mit denen Webentwickler besser verstehen sollen, welche Daten von Suchrobotern verarbeitet werden können und wie diese gerendert werden. Dies wurde von Gary Illyes per Twitter verbreitet.
We published new docs on rendering and debugging. Check them out NOW! https://t.co/dVE9o0c4ij
— Gary "鯨理" Illyes (@methode) 4. August 2017
So verwendet der Googlebot heute den auf dem Chrome 41 Plattform (M41) basierenden Web-Renderingdienst (WRS), mit einigen Unterschieden zur Basisversion. Für Entwickler ist das vor allem dann wichtig, wenn Inhalte erst per JavaScript sichtbar werden. Genau an dieser Stelle entstehen in der Praxis oft die kleinen Stolpersteine, die man im Alltag leicht übersieht.
Worauf es bei Rendering und Debugging ankommt
Funktionalität und API, die beim Rendern ausgeschlossen werden, sind im Abschnitt "Rendern bei Google-Suche" aufgeführt. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die Google im Falle des Verdachts auf fehlerhaftes Rendering empfiehlt, findet man im Abschnitt Probleme beim Debug-Rendering.
- prüfen, ob wichtige Inhalte ohne zusätzliche Interaktion erreichbar sind
- JavaScript-Abhängigkeiten gezielt testen
- Fehler im Rendering nicht erst im Live-Betrieb suchen
Gerade bei dynamischen Seiten lohnt sich ein genauer Blick. Denn was im Browser sauber aussieht, muss für den Googlebot noch lange nicht genauso ankommen.