Zusammenfassung
Google-Mitarbeiter John Muller sagte auf Twitter, dass die meisten Websites das URL-Parameter-Tool in Search Console nicht verwenden.
„Die durchschnittliche Website muss sie nicht verwenden. Die meisten Sites, auch große, haben diese Einstellungen nie genutzt „, sagte Mueller.
The average site doesn’t need to use this — most sites, even large ones, never touch those settings.
— John ☆.o(≧▽≦)o.☆ (@JohnMu) 21. November 2017
Die Frage an Müller war mit der Übertragung dieser Parameter beim Wechsel von HTTP zu HTTPS verbunden. Einer der Webmaster sagte, dass Google diese Einstellungen vereinfachen sollte, damit sie für alle klar werden. Die Wahrheit ist jedoch, dass diese Option für fortgeschrittene Benutzer gedacht ist, und da Google sie so selten verwendet, wird Google sie wahrscheinlich nicht vereinfachen.
Was das für Website-Betreiber bedeutet
Für die meisten Projekte ist das eine kleine, aber hilfreiche Einordnung: Nicht jedes Tool in der Search Console muss aktiv angefasst werden. Wer saubere Weiterleitungen, klare URL-Strukturen und eine technisch stabile Website hat, kommt oft ganz ohne das URL-Parameter-Tool aus.
- Nur bei komplexen Parametern kann das Tool überhaupt relevant werden.
- Bei einem normalen HTTPS-Umzug sind meist andere Maßnahmen wichtiger.
- Wer unsicher ist, sollte erst die Auswirkungen prüfen, bevor Einstellungen geändert werden.
Einordnung für den Alltag
Genau hier zeigt sich, wie wichtig eine ruhige Priorisierung ist. Nicht jede Einstellung bringt sofort spürbare Effekte, und gerade im technischen Bereich lohnt sich ein genauer Blick statt hektischer Klicks. Für die SEO-Unterstützung für Unternehmen heißt das: Erst die Grundlagen sauber halten, dann Spezialfunktionen anfassen, wenn sie wirklich gebraucht werden.
| Situation | Relevanz des Tools |
|---|---|
| Normale Website mit klaren URLs | meist nicht nötig |
| Komplexe Parameter-Struktur | kann hilfreich sein |
| HTTPS-Umzug | nur im Einzelfall relevant |
Am Ende bleibt der Eindruck: Das Tool ist eher ein Spezialwerkzeug als ein Standard-Helfer. Und genau so sollte man es auch behandeln.