Zusammenfassung
Letzte Woche beantwortete Google-Mitarbeiter John Mueller eine Frage, die in Zusammenhang mit den von Google in JavaScript gefundenen Links beim Rendern einer Seite aufgekommen sind.
Mueller zufolge wird, wenn ein JavaScript-Link gefunden wird, dieser wie jeder andere Link behandelt und überträgt den PageRank vollständig.
„Der Link ist ein Link, egal wie er auf die Seite gekommen ist“, so Mueller.
We’ve talked about this often :). Yes, a link is a link, regardless of how it comes to the page. It wouldn’t really work otherwise :).
— John ☆.o(≧▽≦)o.☆ (@JohnMu) 31. Oktober 2017
Für die Praxis ist das eine kleine, aber wichtige Entwarnung. Wer Navigation oder interne Verlinkung per JavaScript ausliefert, muss also nicht automatisch befürchten, dass diese Signale verloren gehen. Entscheidend bleibt trotzdem, dass Google den Inhalt sauber rendern kann.
Nach Einschätzung von GitHub, ist JavaScript eine der populärsten Programmiersprachen.
Was das für Webseitenbetreiber bedeutet
- Interne Links sollten für Nutzer und Suchmaschine nachvollziehbar bleiben.
- Wichtige Verlinkungen nicht unnötig verstecken oder verschachteln.
- JavaScript sauber einsetzen, damit Inhalte zuverlässig gerendert werden.