Zusammenfassung
Im Mai sagte Google, dass es bis zum Ende des zweiten Quartals 2018 aufhören wird, das AJAX Scan-Schema zu verwenden, das im Jahr 2009 initiiert wurde.
Hierzu gab es eine Frage an Webmaster auf Twitter, ob Google sich weigere, das veraltete Schema zu verwenden:
„Das zweite Quartal ist bereits hinter mir und ich frage mich, ob Google escaped_fragment unterstützt, weil ich immer noch sehe, dass es unterstützt wird? Gibt es Neuigkeiten zu diesem Thema? „.
Was daran auffällt: Solche Übergänge verschwinden selten von heute auf morgen. Gerade bei älteren Websites, die noch auf historische Crawling-Muster setzen, bleiben einzelne Signale oft länger sichtbar, als man es erwarten würde.
John Müller von Google antwortete: „Zum größten Teil haben wir bereits mit # zum Rendern gewechselt anstelle von? _escaped_fragment_=versions (aber einige von ihnen haben direkte Links, so dass wir nicht sofort aufhören können, sie zu scannen).
Für Betreiber heißt das vor allem eines: Wer noch alte AJAX-Mechaniken im Einsatz hat, sollte nicht darauf vertrauen, dass sie dauerhaft mitgezogen werden. Besser ist es, die eigene Seitenstruktur sauber und ohne Umwege zugänglich zu halten.
Genau an dieser Stelle setzen unsere Leistungen rund um SEO an: Sie helfen dabei, technische Altlasten einzuordnen und die Sichtbarkeit einer Website nicht dem Zufall zu überlassen. Denn was nützt die schönste Seite, wenn Suchmaschinen an unnötigen Hürden hängen bleiben?
For the most part, we've switched to rendering pages with #! instead of using the ?_escaped_fragment_= versions (some have direct links too, so crawling them won't immediately stop).
— 🧀 John 🧀 (@JohnMu) July 6, 2018
Google empfiehlt Webmastern und Entwicklern nicht mehr, sich an die im AJAX Scan Guide von 2009 im Oktober 2015 festgelegten Regeln zu halten. Google veröffentlichte neue Empfehlungen zum Scannen von AJAX, einschließlich einer Liste häufig gestellter Fragen.
Unterm Strich ist die Botschaft ziemlich klar: Alte Sonderwege werden immer weniger relevant. Wer heute auf eine stabile Indexierung setzt, sollte lieber auf verständliche URLs, sauberes Rendering und eine möglichst einfache technische Basis achten. Das spart später oft mehr Arbeit, als man im ersten Moment denkt.