Zusammenfassung

Google hat für AdSense bekanntgegeben, dass es seinen Ansatz für die Abrechnung von Impressionen ändert. Der Dienst wechselt insbesondere von den sogenannten „served impressions“ zu „downloaded impressions“.

Eine served Impression wird gezählt, wenn AdSense eine Anzeige für eine Anfrage auf dem Server findet.
Eine downloaded Impression werden für jede Anzeigenanfrage registriert, sobald mindestens eine der übereinstimmenden Anzeigen beginnt, sich auf dem Gerät des Nutzers zu laden.

Google verkündet in diesem Zusammenhang, dass der Übergang zu einem neuen System zur Erfassung von Impressionen die Sichtbarkeit verbessern und die Datenkonsistenz auf verschiedenen Messplattformen in Einklang bringen soll.

Für Betreiber von Websites ist das vor allem eines: ein kleiner, aber spürbarer Wechsel in der Messlogik. Wer seine Werte regelmäßig prüft, sollte die Entwicklung in den nächsten Tagen im Blick behalten. Denn wenn sich die Zählweise ändert, verschieben sich oft nicht nur die Impressionen selbst, sondern auch die daraus abgeleiteten Kennzahlen.

  • Impressionen können künftig niedriger oder anders verteilt ausfallen.
  • CTR, RPM und ähnliche Werte reagieren entsprechend mit.
  • Vergleiche mit älteren Zeiträumen sollten vorsichtig interpretiert werden.

Wenn die Anzeige nicht heruntergeladen werden konnte oder der Nutzer die Registerkarte vor dem Senden geschlossen hat, wird die Anzeige nicht mehr gezählt. Daher können einzelne AdSense-Nutzer die Anzahl der Impressionen und die entsprechenden Änderungen der CTR, des RPM und anderer auf dieser Kennzahl beruhender Messwerte merken.

Unterm Strich geht es also weniger um neue Werbung als um eine präzisere Erfassung. Wer AdSense als festen Baustein im eigenen Reporting nutzt, sollte diese Umstellung sauber einordnen, statt sie vorschnell als Leistungsabfall zu lesen.

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