Zusammenfassung
Google Ads hat angekündigt, dass ab Dezember 2021 alle Verstöße gegen die Regeln für sexuelle Inhalte als schwerwiegend behandelt werden. Das bedeutet, dass die Konten ohne Vorwarnung gesperrt werden, wenn sie derlei Inhalte aufweisen.
Diese Änderung tritt am 1. Dezember in Kraft und wird etwa vier Wochen nach diesem Datum ihre volle Wirkung entfalten. Den Werbetreibenden wird empfohlen, den Wortlaut der Vorschriften sorgfältig zu lesen und die Anzeigen, die nicht den Vorschriften entsprechen, bis zum 1. Dezember zu entfernen.
Für viele Konten ist das mehr als eine Formalität. Wer mit sensiblen Themen arbeitet, sollte Kampagnen, Anzeigentexte und Zielseiten jetzt noch einmal mit kühlem Kopf prüfen. Schon kleine Formulierungen können im Zweifel reichen, damit eine Anzeige ins Visier gerät.
- bestehende Anzeigen auf problematische Begriffe prüfen
- Landingpages und Bildsprache mitdenken
- bei Unsicherheit lieber vorab anpassen statt später sperren lassen
Zur Erinnerung: Google Ads testet seit Juli ein neues System, das bei wiederholten Verstößen gegen die Regeln des Dienstes zum Einsatz kommt. Nach drei Verstößen wird das Werbekonto gesperrt.
Unterm Strich zeigt sich damit erneut, wie strikt Google bei Richtlinien durchgreift. Wer sauber arbeitet, ist auf der sicheren Seite. Wer dagegen auf Grauzonen setzt, riskiert im schlimmsten Fall den kompletten Verlust des Kontos.