Zusammenfassung

Bereits Ende September bemerkten man in der SEO-Branche, dass in Search Console indexierte Seiten nur als gecrawlt markiert waren. Das Team von Google Search Central hat sich offiziell zu dieser Situation geäußert.

Google erklärte, dass der Indexierungsbericht die Daten etwas anders und langsamer aktualisiert als das URL-Inspektionstool.

Die im URL-Inspektionstool angezeigten Ergebnisse sind die neuesten und sollten als zuverlässiger angesehen werden, wenn sie nicht mit den Daten des Indizierungsberichts übereinstimmen.

Für die Praxis heißt das vor allem: Nicht jede Abweichung ist gleich ein Problem. Wer eine neue Seite prüft oder nach einer Änderung auf schnelle Rückmeldung hofft, sollte deshalb zuerst das URL-Inspektionstool ansehen. Der Bericht in der Search Console bleibt nützlich, aber eher als verzögerte Übersicht.

Die im Indizierungsbericht enthaltenen Daten zeigen den aktuellen Status der Seite für mehrere Tage nach der Änderung an. Google fügte außerdem hinzu, dass es nach Möglichkeiten sucht, die Lücke zwischen Berichten und Tools in der Search Console zu schließen.

Was das für die tägliche SEO-Arbeit bedeutet

  • Ein einzelner Status im Bericht ist noch kein endgültiges Urteil.
  • Bei wichtigen Seiten lohnt sich der direkte Blick in die URL-Prüfung.
  • Änderungen an Inhalten oder Technik sollten immer mit etwas zeitlichem Puffer bewertet werden.

Gerade bei größeren Websites kann diese Verzögerung sonst schnell für unnötige Unruhe sorgen. Wer die Unterschiede kennt, liest die Search Console deutlich entspannter.

Weitere Search Console SEO-News