Zusammenfassung
Google Mitarbeiter Gary Illyes sagte, dass in der neuesten Version der Search Console, die sich derzeit noch im Betastadium befindet, Statistiken eines ganzen Jahres dargestellt werden. Im Moment beläuft sich der Zeitraum auf 90 Tage.
Das klingt nach einer kleinen Änderung, hat in der Praxis aber Gewicht: Wer Entwicklungen über längere Zeiträume prüfen will, bekommt damit endlich mehr Luft nach oben. Gerade bei saisonalen Schwankungen oder langsamen Trends ist ein Quartal oft einfach zu kurz.
Wann die neueste Version aus dem Betastadium in die Vollversion übergehen wird, konnte Illyes nicht genau angeben.
Die Tatsache, dass Google an der neuen Version von Search Console arbeitet, wurde im Juli bekannt. Im August hat das Unternehmen offiziell diese Informationen und Einzelheiten dazu bestätigt. Im September wurden die Testreihen erweitert.
In Bezug auf die Statistiken hat das Unternehmen versprochen, die Aufbewahrungsfrist für Daten in der Search Console ausweiten zu wollen. Im August deutete John Mueller an, dass in der neuesten Version mehr Daten aufgenommen würden. Kurze Zeit später wurde das auch von Gary Ilsh bekräftigt.
Was das für die Arbeit mit der Search Console bedeutet
Für viele Nutzer dürfte vor allem eines spannend sein: weniger Lücken im Blick auf die Entwicklung. Wer regelmäßig prüft, wie sich Klicks, Impressionen oder Positionen verändern, kann mit einem längeren Zeitraum Muster besser erkennen.
- Vergleiche werden belastbarer, weil kurzfristige Ausschläge weniger dominieren.
- Jahreszyklen lassen sich einfacher nachvollziehen.
- Berichte wirken in der täglichen Arbeit etwas ruhiger und aussagekräftiger.
Ob das neue Reporting am Ende genau so genutzt wird, wie Google es jetzt andeutet, bleibt abzuwarten. Aber die Richtung ist klar: mehr Daten, mehr Kontext, mehr Substanz.
| Aktuell | Geplant |
|---|---|
| 90 Tage | 1 Jahr |
| Kurzer Analysezeitraum | Mehr historische Einordnung |