Zusammenfassung

Google sagt, dass 15 Prozent aller Anfragen am Tag absolut neu in der Suche sind. Das hat die Suchmaschine bereits 2013 mitgeteilt. Seitdem hat sich das Verhältnis der vorher noch nie gestellten Fragen und denen, die Google bereits bekannt sind, unverändert bei 15 Prozent eingependelt. Im Jahr 2007 lag dieser Anteil bei 20 bis 25 Prozent.

Das klingt erst einmal nach einer kleinen Zahl. Doch bei Milliarden von Suchanfragen am Tag bedeutet selbst ein konstanter Anteil: Jeden Tag tauchen unzählige Formulierungen auf, die so noch niemand gestellt hat. Genau darin liegt die eigentliche Herausforderung für Google. Die Suchmaschine muss nicht nur Bekanntes wiederfinden, sondern auch mit neuen, ungewohnten Fragen umgehen.

„Wir bekommen Billionen von Anfragen jedes Jahr. In der Tat sich 15 Prozent der Anfragen, die wir jeden Tag sehen, absolut neu. Das bedeutet, dass wir immer mehr Arbeit investieren müssen, um den Usern die besten Ergebnisse zu liefern. Obwohl die Ergebnisse nie perfekt sein können, bemühen wir uns immer, das Vertrauen und die Verlässlichkeit zu ihnen zu halten“

– teilte Google mit.

Im Jahr 2016 gab Google an, dass die Suchmaschine mehr als zwei Billionen Abfragen pro Jahr bearbeitet hat. Im Jahr 2012 lag dieser Wert bei 1, 2 Billionen.

Was diese Zahl für die Suche bedeutet

Für die Praxis heißt das: Suchmaschinen leben nicht nur von Daten, sondern auch von Überraschungen. Menschen fragen anders, präziser, spontaner. Mal ist es ein neues Produkt, mal ein aktuelles Ereignis, mal eine Formulierung, die es gestern noch nicht gab.

  • Neue Fragen entstehen durch Trends, Nachrichten und Alltagssituationen.
  • Bekannte Themen werden ständig neu kombiniert oder anders formuliert.
  • Die Qualität der Suche zeigt sich gerade dann, wenn die Anfrage noch nicht „eingelernt“ ist.

Genau deshalb bleibt Suchtechnologie ein bewegliches Feld. 15 Prozent klingen stabil, sind aber in Wahrheit ein ziemlich lebendiger Wert.

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