Zusammenfassung

Um den 2. und 3. Oktober 2021 scheint ein weiteres Update in der Google-Suche ausgerollt worden zu sein. Die SERP-Überwachungstools haben große Schwankungen in den Rankings festgestellt. Allerdings werden diese Änderungen in der Branche nicht so sehr diskutiert – zumindest noch nicht.

Bei vielen Tools wurden Schwankungen verzeichnet, wie sie seit der Einführung des letzten Core-Updates nicht mehr aufgetreten sind. Der Moz-Tracker zum Beispiel zeigt eine „Temperatur“ von 101 Grad, während Semrushs Durchschnittswert auf 9,2 von 10 Punkten gestiegen ist. Ein hohes Maß an Instabilität wurde auch bei Advanced Web Ranking, Accuranker und RankRanger festgestellt.

Für Website-Betreiber ist das vor allem ein Moment zum genauen Hinsehen: Welche Seiten verlieren, welche gewinnen, und passt das Muster zu früheren Google-Bewegungen? Wer jetzt nur auf einzelne Tageswerte schaut, übersieht schnell das größere Bild.

Was das in der Praxis bedeuten kann

  • Rankings können kurzfristig stark schwanken, ohne dass der Traffic sofort im gleichen Maß reagiert.
  • Betroffen sind oft mehrere Themenbereiche gleichzeitig, nicht nur einzelne Keywords.
  • Erst nach einigen Tagen zeigt sich, ob sich die Lage wieder beruhigt oder ob Google nachzieht.

Da SEO Experten nicht aktiv über die mögliche Aktualisierung diskutieren, wird spekuliert, dass Google etwas geändert haben könnte, das sich auf die von den Tools aufgezeichneten Statistiken auswirkt, aber weniger Einfluss auf die Website-Positionen und den Traffic hat. Genau diese Mischung macht solche Phasen so schwer greifbar: viel Bewegung, aber noch kein klares Narrativ.

Ein vorsichtiger Blick statt hektischer Reaktion

Wer in solchen Momenten sauber arbeitet, prüft zuerst Daten, dann Maßnahmen. Manchmal ist das Update nur ein kurzer Stoß, manchmal der Beginn einer längeren Verschiebung. Geduld ist hier kein Luxus, sondern Teil der Analyse.

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