Zusammenfassung
Google berücksichtigt die Anzahl der Schrägstriche in der URL nicht. Dies wurde von John Müller, auf die Frage eines SEO-Spezialisten auf Twitter, erneut bekräftigt. Die Frage lautete:
Gerade bei neuen Websites taucht diese Sorge schnell auf: Ist eine tiefere Ordnerstruktur automatisch schlechter? Die kurze Antwort lautet nein. Wichtiger ist, dass die URL-Struktur für Menschen nachvollziehbar bleibt und sich später sauber erweitern lässt.
„Was ist mit der Anzahl der Verzeichnisse in URLs?“ Ich arbeite derzeit an einer Website, wo die Architektur wie folgt aussieht: http://url.com/dir1/dir2/dir3/dir4 …, macht es Sinn, aber ich mache mir Sorgen, dass 4-5 Stufen (maximal) schlecht sein können aus SEO-Sicht“
Müller antwortete wie folgt:
„Wir zählen in der URL keine Slashes – verwenden Sie, was für Sie sinnvoll ist, und lassen Sie in Zukunft Raum für Wachstum, ohne dass Sie alle URLs ändern müssen.“
Für die Praxis heißt das: lieber eine klare, logisch aufgebaute Struktur als künstlich verkürzte URLs. Wenn Kategorien, Unterseiten oder Produkte sinnvoll ineinandergreifen, darf die Adresse das ruhig widerspiegeln.
- Wichtig ist Verständlichkeit, nicht eine bestimmte Anzahl an Verzeichnissen.
- Planen Sie URLs so, dass spätere Erweiterungen möglich bleiben.
- Vermeiden Sie unnötige Umzüge, nur um eine vermeintlich „flache“ Struktur zu erzwingen.
| Frage | Google-Sicht |
|---|---|
| Viele Schrägstriche | Kein direkter Nachteil |
| Saubere Struktur | Sinnvoll und empfehlenswert |
| Spätere Änderungen | Wenn möglich vermeiden |
Am Ende gilt: Die URL sollte zur Website passen, nicht zu einer pauschalen Regel. Wer hier mit Augenmaß plant, spart sich später oft viel Aufwand.
We don't count slashes in a URL – use what makes sense for you, giving yourself room to grow in the future without having to change all URLs.
— 🧀 John 🧀 (@JohnMu) May 23, 2018