Zusammenfassung

Das amerikanische Magazin Forbes hat eine Bewertung der 500 besten Arbeitgebern der Welt veröffentlicht. Auf den ersten Platz kam dabei die Alphabet Holding, der Google angehört. Auf dem zweiten Platz auf der Liste befindet sich Microsoft, und auf dem dritten Rang die japanische Finanzgesellschaft Japan Exchange Group.

Die Herausgeber des Ratings stellten fest, dass die drei Erstplatzierten Ränge an die Unternehmen gingen, die über die größte Attraktivität für ihre Mitarbeiter verfügen.

Im Allgemeinen wird das Ranking von Unternehmen aus den Vereinigten Staaten dominiert. Beim letzten Ranking waren unter den ersten 500 Unternehmen alleine 157 aus den USA. Sechs der TOP 10 Arbeitgeber sind ebenfalls aus den Vereinigten Staaten: Alphabet, Microsoft, Apple, Noble Energy, Williams und IBM.

Um das Rating zu erstellen, wurden 36.000 Empfehlungen aus der ganzen Welt analysiert. Die Mitarbeiter wurden gebeten, ihren Arbeitgeber und die Wahrscheinlichkeit zu bewerten, ob man das Unternehmen einem Freund oder Verwandten empfehlen würde.

Genau darin liegt der eigentliche Kern solcher Listen: Nicht nur Gehalt und Bekanntheit zählen, sondern auch Vertrauen, Arbeitsklima und die Frage, ob Menschen gern bleiben. Ein starker Arbeitgeber wirkt schließlich nicht nur nach außen, sondern jeden Tag im Inneren des Unternehmens.

Die Liste basiert auf der Liste von "Global 2000", der Unternehmen aus 58 Ländern mit einem Gesamteinkommen von 35,3 Trillionen US-Dollar angehören.

Was das Ranking interessant macht

Für Leser ist vor allem spannend, dass Forbes hier nicht bloß Größe oder Umsatz bewertet, sondern die Wahrnehmung der Beschäftigten einbezieht. Das macht die Liste greifbarer. Denn am Ende entscheidet oft nicht die glänzende Außendarstellung, sondern die Erfahrung im Alltag.

  • Wie zufrieden sind Mitarbeiter mit ihrem Arbeitgeber?
  • Würden sie das Unternehmen weiterempfehlen?
  • Wie stabil und attraktiv wirkt die Firma im internationalen Vergleich?

Gerade bei großen Technologiekonzernen zeigt sich: Ein guter Ruf entsteht nicht zufällig. Er wächst über Jahre, durch klare Strukturen, Entwicklungsmöglichkeiten und eine Unternehmenskultur, die mehr ist als ein hübsches Versprechen auf der Karriereseite.

PlatzUnternehmenLand
1AlphabetUSA
2MicrosoftUSA
3Japan Exchange GroupJapan

Für Arbeitgeber ist das ein kleiner Weckruf, für Bewerber eine nützliche Orientierung. Denn wer auf solche Rankings schaut, bekommt zumindest einen Eindruck davon, wo Mitarbeiter besonders gern arbeiten. Und genau das sagt oft mehr aus als jede Hochglanzbroschüre.

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