Zusammenfassung
Im Jahr 2017 hat Google mehr als 80% von gehackten Websites aus den Suchergebnissen entfernt. Google plant weiterhin in dieser Richtung zu arbeiten und mit gängigen Content-Management-Systemen zu arbeiten.
Das ist keine kleine Randnotiz, sondern ein ziemlich klares Signal: Sicherheit ist längst nicht mehr nur ein Thema für Administratoren, sondern auch für die Sichtbarkeit einer Website. Wer gehackt wird, riskiert nicht nur Datenverlust oder Schadcode, sondern im Zweifel auch den Vertrauensverlust bei Google und bei den eigenen Besuchern.
„Letztes Jahr haben wir uns darauf konzentriert, die Auswirkungen gehackter Websites auf die Nutzer zu reduzieren und mehr als 80% dieser Websites zu finden und aus den Suchergebnissen zu entfernen. Wir arbeiten auch eng mit vielen CMS-Anbietern wie WordPress und Joomla zusammen, die diese Wege ebenfalls wählen“
, ließ Google von offizieller Seite her verlautbaren.
Für Websitebetreiber heißt das vor allem: Updates nicht aufschieben, Zugänge sauber absichern und Warnungen in der Search Console ernst nehmen. Oft sind es die kleinen Dinge, die später den größten Ärger verhindern.
Folgende Statistiken und Erhebungen wurde ebenso veröffentlicht:
- Google hielt mehr als 250 Meetings für Webmaster auf der ganzen Welt ab, an denen mehr als 220.000 Websitebetreiber teilnahmen.
- Google hat über die Search Console mehr als 45 Millionen Benachrichtigungen gesendet, in denen vor möglichen Problemen mit der Website gewarnt wurde.
- Google schickte Webmastern 6 Millionen Benachrichtigungen über die Einführung von manuellen Sanktionen auf Websites
- Google ergreift Maßnahmen gegen fast 90.000 Nutzernachrichten zu Such-Spam
- Google hat bereits im Jahr 2016 die Funktionen der Safe Browsing-Technologie erweitert, die in Chrome, Firefox und Safari zum Schutz vor Phishing und bösartigen Aktivitäten eingesetzt wird. Jetzt blockiert es Websites, die wiederholt gegen die Regeln verstoßen und enthält Elemente von Social Engineering.
Unterm Strich zeigt sich: Google reagiert deutlich konsequenter auf Sicherheitsprobleme als noch vor einigen Jahren. Wer seine Website regelmäßig pflegt, spart sich im Ernstfall nicht nur Stress, sondern schützt auch Reichweite und Reputation.