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07-07-2017 // Google bereitet Berufung gegen Entscheidung der Europäischen Kommission vor

Google wird die Entscheidung der Europäischen Kommission bzgl. der Google Shopping Entscheidung nicht sang und klanglos hinnehmen und einfach so eingestehen, dass man seine marktbeherrschende Position ausnutzt. Zu viel steht auf dem Spiel, denn ein solcher Entscheid kann exemplarisch auch auf andere Länder bezogen werden und einen weltweiten Stein ins Rollen bringen. Das ist gefährlich.

Man stimmt also der Entscheidung nicht zu und plant die Berufung, so Google’s SVP und General Counsel Kent Walker, in einem offiziellen Blog von Google:

„Wenn Sie unter Verwendung von Google Shopping nach Produkten suchen, versuchen wir, Ihnen das zu geben, was Sie suchen. Unsere Fähigkeit, dieses gut zu machen bedeutet nicht, dass wir uns oder anderen den Vorzug dabei geben. Dies ist das Ergebnis harter Arbeit und Innovation, basierend auf dem Feedback von Nutzern. Angesichts dieser Tatsache, stimmen wir nicht mit den heute angekündigten Maßnahmen der Europäischen Kommission zu. Wir beraten die Entscheidung der Kommission im Detail, da wir erwägen in Berufung zu gehen. Wir freuen uns darauf, unser Geschäft weiterhin gut fortsetzen zu können.“


05-07-2017 // Google startete zwei Innovationen in der lokalen Suche

Google prescht in Sachen lokale Suche weiter vor und erweitert seine Suchfunktionen lokal um zwei Bereiche. Zu einem werden Suchergebnisse mit einem Prädikat „interessant“ versehen, aber auch Suchergebnisse mit „Preisschildern“ ausgezeichnet.

In der Kategorie „interessant“ finden sich ebenso Symbole, die dem Nutzer der Suchmaschine anzeigen, ob ein Café beispielsweise bestimmte Specials aufweist oder sich sonst von anderen abhebt. Beispielsweise sind das Auszeichnungen wie: „gemütlich“, „gute Cocktails“ oder „entspannte Atmosphäre“.

Durch Preisschilder in den Suchergebnissen bei beispielsweise Hotels, sind Nutzer in der Lage auf einen Blick eine Preissondierung und auch eine örtliche Einordnung vorzunehmen. Das war bis dato nur dann möglich, wenn man gezielt ein Buchungsportal aufgesucht hat.

Nach einem einmonatigen Test auf einem abgesteckten Markt, ist es jetzt für alle Suchmaschinennutzer zugänglich.


03-07-2017 // Die Europäische Kommission hat Google zu einer Geldstrafe von 2,42 Milliarden Euro verdonnert

Sage und schreibe 2,42 Milliarden Euro stehen im Raum, zu denen Google von der Europäischen Kommission, den obersten Europäischen Kartellgesetz-Hütern, zur Kasse gebeten wird. Google wird mal wieder seine beherrschende Stellung auf dem Suchmarkt, konkret bei seinem Service Google Shopping und dessen Missbrauch vorgeworfen. Das wäre nicht das erste Mal, denn auch auf anderen Märkten gerät Google zunehmend unter Druck.

Der Internet-Riese wurde angehalten, sein wettbewerbswidriges Verhalten innerhalb von 90 Tagen zu stoppen. Bei Nichtbeachtung, werden für jeden Tag, den man sich nicht daran hält, weitere 5 Prozent des durchschnittlichen Tagesumsatzes der Holding Alphabet in Rechnung gestellt.

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager:

„Google hat eine Reihe von innovativen Produkten und Dienstleistungen geschaffen, die unser Leben verändert haben. Das ist gut. Allerdings muss man auch sehen, dass Google bei seinem Service Google Shopping interessenbezogene Eingriffe vornimmt. Google missbraucht hier seine beherrschende Stellung, um seine Dienste in den Suchergebnissen zu fördern und die Dienstleistungen von Wettbewerbern zu reduzieren.

Was Google getan hat, ist es ein Verstoß gegen EU-Kartellrecht. Ein solches Verhalten, nimmt anderen Unternehmen die Möglichkeit, Wettbewerb und Innovation zu entwickeln. Und was am wichtigsten ist, es nimmt europäischen Verbrauchern die Möglichkeit eine echte Auswahl an Dienstleistungen und alle Vorteile von Innovationen anderer Wettbewerber zu nutzen.“

Seitens der Google-Pressestelle gibt es noch keine Stellungnahme.


30-06-2017 // Unterseiten optimieren – wie viele Keywords sind realistisch?

Einzelne Unterseiten können auf eine große Anzahl von Suchanfragen optimiert werden. Aber für wie viele Anfragen ist es tatsächlich möglich, Traffic zu bekommen? Wie viele Keywords sind für eine Unterseite realistisch?

Diesem Thema hat sich eine Studie angenommen:

  • Die Analyse wurde anhand von zwei unterschiedlichen Suchmaschinen durchgeführt, einmal war es Google.ua und Yandex.Moskau.
  • Man hat nach dem Zufallsprinzip beliebige URL’s genommen, die bei mindestens einem Begriff oder Phrase in den TOP 10 vertreten waren.
  • Für jede Seite wurde errechnet, für wie viele Begriffe oder Phrasen sie in den TOP 10 vertreten sind.

Es wurde eine durchschnittliche Anzahl der Begriffe auf jede Unterseite errechnet. Aufgrund der Tatsache, dass die Datenbasen verschieden groß waren, waren es im Ergebnis bei Google.ua 4 Millionen und Yandex.MSK 9 Millionen Keywords.

Das Ergebnis:
Mehr als 75 Prozent der untersuchten Seiten ranken mit nur zwei oder weniger als zwei Suchbegriffen in der TOP 10! Diese Ergebnisse sind zwar Länder- oder Regionen bezogen, lassen sich aber sicherlich auch auf europäische oder weltweite Google-Versionen übertragen.


26-06-2017 // Google: Bei einem Domainumzug kann die Aktualisierung in den Suchergebnissen bis zu drei Monaten dauern!

Google hat von offizieller Seite jetzt bestätigt, dass ein Domainumzug auch gewisse Probleme in der Suchmaschine erzeugen kann. Wenn die Website auf einer neuen Domain platziert wird, kann die Aktualisierung der URL im Google Index bis zu drei Monaten dauern, in Einzelfällen auch einmal länger. Das wurde kürzlich durch Gary Ilsh auf der SMX Advanced Konferenz bekanntgegeben.

Bis dato wurde seitens Google von einer Dauer von zwei Wochen gesprochen, mit der bei einem Domainumzug mit Verzögerungen zu rechnen sei. Bei einem Wechsel bei Protokoll von HTTP auf HTTPS, erfolgt das Update sehr viel schneller. Für Google sind solche Änderungen besser handzuhaben.