Fracking Methode. Auf der Suche nach Gas – Fracking in der Ukraine - Seite 2

Veröffentlicht in: Politik und Geschehnisse Ukraine, am: 16 März 2013 | 3 Comments |

ist eine Methode zu fördern, das sich in tieferen Gesteinsschichten befindet. In der Regel handelt es sich bei diesen Gesteinsschichten um Schiefergestein, indem das Gas eingelagert ist. Fracking bedeutet soviel wie „aufbrechen“. Und hier liegt das eigentliche Problem der Methode – es werden massiv Gesteinsschichten aufgebrochen. Ohne Sprengstoff.

Wie funktioniert Fracking

Wie genau funktioniert Fracking? 6 Schritte des Hydraulic Frackings

 

Minder gefährlich ist das hochbrisante Gemisch jedoch nicht, was über eine Bohrung in die Tiefe in die Gesteinsschicht gebracht wird. Unter hohem Druck wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und hochgiftigen Chemikalien in die Tiefe gepumpt. Durch diesen Druck bricht der Schiefer und Gas wird freigesetzt. Was bei dieser Methode zurückbleibt ist Abwasser und die damit verbundenen Probleme.

Mögliche Fracking Gefahren

Giftiges Bohrwasser für das Fracking in Deutschland. Ingenieure habe eine weitere Methode entwickelt, die sie in Deutschland einsetzen möchten, bei der pro Bohrloch noch viel mehr Wasser eingesetzt wird.

Hydraulic Fracking

Diese neue Methode des sogenannten „Hydraulic Fracking“ verbraucht dann pro Bohrung in die Tiefe bis zu 15 Millionen Liter Wasser – Wasser, das mit Chemikalien versetzt ist! Schätzungen zu Folge verbleiben rund ein Drittel des Giftgemischs im Boden und wird nie neutralisiert oder wiederverwertet.

Ein Erbe, was dann nachfolgenden Generationen bleibt: Ein Wasser-Sand-Gemisch, versetzt mit so genannten Polymeren, die es fließfähig machen, damit es über Rohrssysteme in die tiefen Erdschichten gelangt. Ebenfalls enthalten sind Biozide und Tenside. Zwei Drittel gelangt mit dem Gas wieder an die Oberfläche und gilt als Sondermüll.

Erdbebengefahr

Experten sehen weitere, noch unabsehbare Folgen, die das Fracking mit sich bringt. Man nimmt an, dass einmal zerstörte Gesteinsmassen das Risiko von Erdrutschen und Erdbeben erhöhen könnten, wie sie auch aus Bergbauregionen bekannt sind.

Wie ein unterirdischer Giftsee entsteht

Derzeit leben die Anwohner eines Gasfeldes in Niedersachsen in ständiger Angst. Bei der Förderung von Gas, das in einer Sandsteinschicht in 5 Kilometer Tiefe eingeschlossen ist kommt es, neben des ohnehin schon giftigen Wasser-Chemikaliengemischs, was zum unmittelbaren Aufbrechen genommen wird, zur weiteren Giftbelastung aus dem Boden. So genanntes Lagerstättenwasser kommt mit dem Gas an die Oberfläche. Diese Lagerstättenwasser sind leicht radioaktiv, stark salzhaltig und enthalten Quecksilber und das krebserregende Benzol.

Die gängige Praxis sieht dann so aus, dass Tankwagen dieses Wasser in die Felder bringen, die bereits ausgebeutet wurden. Über die bereits vorhandenen Bohrlöcher füllt man die Hohlräume mit giftigem Lagerstättenwasser auf. Für den Bereich der niedersächsischen Förderung spricht man von rund 300.000 Kubikmeter giftigem Lagerstättenwasser. Ein unterirdischer Giftsee entsteht.

In NRW gilt das Fracking-Verbot. 2012 hat die NRW-Landesregierung neue Bohrgenehmigungen abgelehnt, weil die Fracking-Risiken nicht genügend untersucht und einschätzbar sind. Die Rechtslage um das Fracking ist äußerst unklar.

Gute Beiträge sind es wert geteilt zu werden!

Hinterlasse als Erster einen Kommentar

Name*
Email*

Kommentar