Yandex Money verkauft Kartenlesegeräte als Steckaufsätze für Smartphones

Veröffentlicht in: Online Handel und E-Commerce, am: 13 Juni 2014 | 1 Comment |

Eine sprichwörtlich kleine Revolution könnte hinter den kleinen Steckaufsätzen liegen, die aus jedem ein Kartenlesegerät machen. Vorbei sind die Zeiten, in denen man ein ziegelgroßes Gerät mitführen musste. Dadurch, dass das Kartenlesegerät auf- und abgesteckt werden kann, eröffnen sich wohl völlig neue Einsatzmöglichkeiten, auch für ganz kleine Ein-Mann-Unternehmen.

Der Handwerker könnte in Zukunft direkt seine Rechnung online und vor Ort erstellen und sich direkt per Kreditkarte bezahlen lassen. Vielleicht ist man dann auch gerne bereit Gebühr von 2,75% zu bezahlen, die bei dieser Zahlungsform entsteht.

Yandex Money Zahlungsterminal

Zahlungsterminal

 

Bankkartenleser im Mini-Format

Yandex Money startet den Verkauf seiner Bankkartenleser im Mini-Format von der Firma „2can“ und schafft eine neue Anwendungsmöglichkeit von Smartphones im Zahlungsverkehr.

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Im Testbetrieb konnten sich die neuen Lesegeräte in der Praxis bewähren und akzeptiert wurden vorerst Visa und Mastercard. Kompatibel sind die Geräte mit iOS und . In Verbindung mit einem mobilen Gerät, an das das Lesegerät angeschlossen ist, wird daraus eine umfassende Lösung für Zahlungen.

Um die neuen Funktionen nutzen zu können, muss ein Vertrag mit Yandex geschlossen werden, die dann Zahlung vom und auf das Konto möglich machen. Bei nur einmaliger oder sporadischer Nutzung kann eine vorbehaltliche Zahlung, nach einer Identifizierung erfolgen.

Yandex Money Steckaufsatz

Yandex Money Steckaufsatz

 

Für Zahlungen über das Mobilterminal werden Gebühren in Höhe von 2,75 % erhoben. Der Zahler bekommt eine Bestätigung per Email oder auf das Smartphone zugeschickt.

Eine große Zukunft

„Wir erwarten, dass die mobilen Kartenlesegeräte sehr gut angenommen werden. Insbesondere Kellner, Taxifahrer, Vertreter und Kurierfahrer könnten zu den Kunden zählen, die am meisten davon Gebrauch machen könnten. Ich könnte mir auch sehr gut vorstellen, dass im Bereich von Spenden, Stiftungen und anderen caritativen Organisationen vor Ort und per Klick gespendet werden kann. Wir sehen schier unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten für das System“

– so Oleg Nikitin, der Projektleiter bei Yandex Money.

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Der Fachwelt und Presse vorgestellt wurden die ersten Kartenleser auf der Messe RIF+KIB 2014 bereits in den vergangenen Tagen. Jeder Besucher konnte einen kostenloser Reader erhalten und erste Testkäufe machen.

In Russland bestehen bereits ähnlich ausgelegte Zahlungssysteme, die mobil erfolgen, wie Pay-me von und iPay von

Das „Yandex Money“ ist das größte im – Mit Stand April 2014 gab es 18 Millionen Online-Geldbörsen und täglich kommen rund 12.000 neue Konten hinzu.

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