Russischer Online-Händler Lamoda erhält weitere 10 Millionen Euro

Veröffentlicht in: Online Handel und E-Commerce, am: 22 Februar 2014 | 1 Comment |

Lamoda, einer der größten Onlineshops des Landes, hat eine weitere Finanzspritze in Höhe von 10 Millionen Euro erhalten. Diesmal kommt das Geld von einem ausländischen Investor, der International Finance Corporation IFC, einem Mitglied der Weltbankgruppe.

Lamoda Screenshot

Lamoda Screenshot

 

Lamoda plant eigenen Lieferservice

Aus Unternehmenskreisen wurde bekannt, dass die Investition für den weiteren Ausbau, insbesondere der Umwelt- und Sozialstandards verwendet werden soll. Außerdem soll die Investition bei der regionalen Expansion helfen.

Hinter der regionalen Expansion verbirgt sich bei dem Unternehmen die Absicht einen eigenen Lieferservice aufzubauen, um so diese logistische Lücke zu schließen. Nach Aussage des CEO von Lamoda, Niels Tonsil, bestehe eine Hauptaufgabe des Unternehmens weiterhin in der Expansion auf dem gesamten Raum der ehemaligen GUS Staaten.

„Alle ehemaligen GUS Staaten sind von großem Interesse für uns. Wir haben bereits Erfahrungen durch den Projektstart der Lamoda .kz, bei dem in kurzer Zeit das Vertrauen der Kunden gewonnen wurde und sich in Kasachstan zu einem der führenden Onlineshops des Landes entwickelt hat“

– so Tonsil.

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Lamoda Investitionen

Für Lamoda, das in die TOP-100 größten Online-Händler in RuNet gehört, sind Investitionen in dieser Größenordnung keine Seltenheit. In der Vergangenheit erhielt das Unternehmen bereits Investitionen in Gesamthöhe von 130 Millionen US-Dollar. Access Industries, Investment AB Kinnevik, JP Morgan Chase, Summit Partners und Tengelmann setzen auf Lamoda.

International Finance Corporation

Die International Finance Corporation ist unlängst nicht nur bei Lamoda eingestiegen, sondern hat weltweite Unternehmensbeteiligungen, beispielsweise erhielt das südamerikanische Projekt Dafiti eine Investition in Höhe von 15 Millionen Euro. Aus diversen Pressemeldungen des Unternehmens, ließ sich entnehmen, dass das IFC vornehmlich Startups in Schwellenländern unterstützt, die auf e-Commerce setzen und weitere Arbeitsplätze in Entwicklungsgebieten schaffen. Bei Lamoda arbeiten mittlerweile rund 2000 Mitarbeiter.

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