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Eine Künstlerwebsite, die mehr leisten musste als nur gut auszusehen

Manche Projekte lassen sich schnell einordnen. Eine klassische Unternehmensseite. Ein Relaunch. Ein Shop. Und dann gibt es Arbeiten, bei denen schon nach den ersten Gesprächen klar wird: Hier reicht kein Standard. Genau so war es bei der Website für Omar Schmitz.

Im Mittelpunkt stand nicht einfach nur die Veröffentlichung von Texten, sondern ein künstlerisches Gesamtkonzept. Die Website sollte Gedichte nicht isoliert zeigen, sondern als Teil einer vielschichtigen Inszenierung: mit eigenen Bildern, mit Musik, mit Video und mit einer Atmosphäre, die den Charakter der Inhalte trägt. Schon auf der Startseite wird das deutlich. Dort präsentiert sich Omar Schmitz mit einem persönlichen Einstieg, einer klaren Autorenstimme und einer Struktur, die Besucher direkt zu den Gedichten führt. Die Website ist nicht laut, nicht überladen, aber sie hat sofort einen eigenen Ton. Genau das war hier entscheidend.

Gedichte als multimediales Erlebnis statt als bloße Textsammlung

Das eigentliche Besondere an diesem Projekt lag in der Art, wie die Inhalte gedacht und technisch umgesetzt wurden. Jedes veröffentlichte Gedicht steht nicht einfach nur als Text auf einer Unterseite. Es ist eingebettet in ein künstlerisches Umfeld aus Sprache, Bild und Klang. Auf der Website werden die Gedichte in einer eigenen Übersicht gesammelt und einzeln aufrufbar gemacht. Schon dort wird sichtbar, dass es sich nicht um wenige lose Beiträge handelt, sondern um eine kuratierte Sammlung mit wiedererkennbarem Aufbau. Zu den veröffentlichten Werken gehören zahlreiche eigenständige Titel, die jeweils nach demselben künstlerischen Prinzip aufbereitet wurden.

Die Einzelseiten zeigen dann, wie anspruchsvoll das Konzept tatsächlich ist. Die Gedichte werden nicht nur dargestellt, sondern inszeniert. Neben dem eigentlichen Text erscheinen dort auch die kreativen Beiträge rund um das Werk: Musik, Voice, Video, Postproduktion, Zeichnungen und weitere Mitwirkende. Das verleiht jeder Veröffentlichung eine eigene Tiefe. Der Leser bekommt nicht einfach einen Text vorgesetzt, sondern begegnet einem Werk, das über mehrere mediale Ebenen hinweg erzählt wird. Genau daraus entstand die besondere Anforderung an Design und Technik.

Omar Schmitz YouTube Integration
Jede Gedichtseite verbindet Text mit Bild, Musik, Video und ergänzenden Produktionsangaben zu einem eigenständigen Werk.

Individuelles Webdesign für ein sensibles, künstlerisches Format

Bei künstlerischen Projekten ist Gestaltung keine Nebensache. Sie entscheidet mit darüber, ob Inhalte wirken oder ob sie im Layout untergehen. Für Omar Schmitz wurde deshalb kein gewöhnliches Schema verwendet, sondern ein individuelles Design entwickelt, das den Arbeiten Raum gibt und sie zugleich zusammenhält.

Die Website musste mehrere Dinge gleichzeitig leisten. Sie sollte hochwertig und eigenständig wirken, ohne sich vor die Inhalte zu drängen. Sie sollte Orientierung geben, obwohl das Material inhaltlich sehr besonders ist. Und sie sollte genug Ruhe mitbringen, damit Gedichte, Bilder und Musik nicht gegeneinander arbeiten. Genau darin lag die gestalterische Herausforderung. Die Lösung war ein klar geführtes, bewusst zurückhaltendes, aber unverwechselbares Erscheinungsbild, das die künstlerische Handschrift des Projekts unterstützt. Die Startseite, die Gedichtübersicht und die einzelnen Werkseiten folgen dieser Logik konsequent. Besucher werden nicht mit Reizen überflutet, sondern Schritt für Schritt in die Welt des Projekts geführt.

Gerade bei einer Künstlerwebsite ist das ein wichtiger Punkt. Wer solche Inhalte veröffentlicht, braucht keine austauschbare Vorlage. Es braucht eine digitale Bühne, die Haltung hat. Eine Website, die den Werken gerecht wird, ohne künstlich dramatisch zu wirken. Genau diese Balance war hier gefragt.

WordPress als Basis – aber weit entfernt vom Standardprojekt

Technisch wurde die Website mit WordPress realisiert. Das klingt auf den ersten Blick vertraut, hatte in diesem Projekt aber wenig mit einem gewöhnlichen WordPress-Aufbau zu tun. Denn die Herausforderung bestand nicht nur darin, Seiten anzulegen und Inhalte einzupflegen. Es ging darum, ein System zu schaffen, das Text, Bild, Musik und Video sinnvoll zusammenführt und redaktionell beherrschbar macht.

Besonders wichtig war dabei die Einbindung des audiovisuellen Materials. Die Inhalte wurden auf einem YouTube-Kanal veröffentlicht und von dort aus so in die Website integriert, dass sie als Teil des jeweiligen Gedichts erscheinen. Damit entstand eine technische Lösung, die nicht einfach nur einzelne Videos einbettet, sondern das Zusammenspiel zwischen Plattform, Medienmaterial und Website-Struktur organisiert. Für den Nutzer soll das leicht wirken. Im Hintergrund ist es jedoch eine Realisierung, die sauber geplant werden muss, damit das Ergebnis stabil, verständlich und gestalterisch geschlossen bleibt.

WordPress war dafür die richtige Grundlage, weil das System genug Flexibilität bietet, um individuelle Inhaltslogiken aufzubauen. Entscheidend war hier nicht das CMS allein, sondern die Art, wie es für dieses Projekt angepasst und genutzt wurde. Das Ergebnis ist keine Standardseite mit Blogcharakter, sondern eine individuell entwickelte Künstlerplattform.

Omar Schmitz Gedichte
Einbindung von Musik, Video und Bildmaterial aus einem YouTube-Kanal.

Sieben Sprachen, ein konsistentes digitales Erlebnis

Ein weiterer Punkt, der dieses Projekt besonders macht, ist die Mehrsprachigkeit. Die Website ist nicht nur auf Deutsch verfügbar, sondern zusätzlich in mehreren weiteren Sprachen. Damit wurde das gesamte Projekt international zugänglich gemacht, ohne dass die Seite ihre gestalterische Einheit verliert.

Das klingt zunächst nach einer technischen Zusatzfunktion, verändert aber in Wahrheit das gesamte Projekt. Denn eine mehrsprachige Website muss nicht nur übersetzt, sondern strukturell sauber gedacht werden. Navigation, Inhalte, Leserführung und Seitenlogik müssen in jeder Sprachversion funktionieren. Gerade bei einer Website, die stark über Atmosphäre und künstlerischen Ausdruck arbeitet, ist das keine Kleinigkeit. Die Mehrsprachigkeit erweitert die Reichweite des Projekts erheblich und macht zugleich deutlich, dass hier nicht lokal oder zufällig gedacht wurde, sondern bewusst international.

Für ein künstlerisches Format ist das besonders wertvoll. Gedichte, Bilder und Musik sprechen oft über Sprachgrenzen hinweg, aber sie brauchen dennoch einen Rahmen, der den Zugang erleichtert. Genau diesen Rahmen schafft die Website.

Omar Schmitz Bilder
Website in sieben Sprachen verfügbar

Ein digitales Kunstprojekt mit eigener Form und eigener Logik

Die Website von Omar Schmitz war kein typisches Webdesign-Projekt, und genau darin liegt ihre Stärke. Sie verbindet Literatur, Bildsprache, Musik und Video auf eine Weise, die technisch zuverlässig und gestalterisch eigenständig umgesetzt werden musste. Das Projekt verlangte nicht nach einem hübschen Theme, sondern nach einer durchdachten digitalen Form für ein ungewöhnliches inhaltliches Konzept.

Entstanden ist eine Künstlerwebsite, die Werke nicht nur veröffentlicht, sondern inszeniert. Eine Plattform, die Mehrsprachigkeit ernst nimmt. Eine WordPress-Lösung, die weit über Standardfunktionen hinausgeht. Und ein Design, das dem Projekt eine erkennbare Identität gibt, ohne sich in den Vordergrund zu schieben.

Gerade solche Arbeiten zeigen, worauf es bei guten digitalen Projekten wirklich ankommt: nicht auf Effekte, nicht auf modische Oberflächen, sondern auf das präzise Zusammenspiel von Inhalt, Technik und Gestaltung. Bei Omar Schmitz ist daraus eine Website geworden, die genau das leistet – und die dem künstlerischen Anspruch des Projekts auf überzeugende Weise gerecht wird.

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