Jetzt! 8 Schnelle Wege der Optimierung von Websites und Conversion

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Der Artikel wurde am 2022-02-04 aktualisiert.

Ist Ihre Website wirklich auf der Höhe der Zeit? Wenn ja, ist das gut, aber es gibt trotzdem noch ein paar einfache und schnelle Nachbesserungen, die maximale Effekte erzielen könnten. Dabei gelangt das Userverhalten immer mehr in den Fokus der Bemühungen. 20 Minuten, mehr Zeit brauchen Sie für die meisten Conversion-fördernden Anpassungen nicht! Hier sind alle Maßnahmen im Überblick:

1. Ladegeschwindigkeit der Zielseiten verbessern

Ladegeschwindigkeit ist eines der grundlegenden Kriterien von SEO. Es sollte unter keinen Umständen zu Ladezeiten von über 5 Sekunden kommen. Zu lange Ladezeiten wirken sich zum einen schlecht auf die Suchmaschinen aus, zum anderen führen sie beim User zu Absprungverhalten.

Ein kurzer Test, bei dem Sie sich einige Konkurrenzseiten zum Vergleich heranziehen und in den direkten Vergleich setzen, zeigt, wie gut oder schlecht die eigene Website ist. Hierzu eignet sich eine simple Stoppuhr.

Ein prominentes Beispiel hierfür ist Mozilla. Mozilla, das Unternehmen hinter dem bekannten kostenlosen Webbrowser Firefox, stellte fest, dass die eigentlich konvertierende Unterseite zum Firefox-Download wesentlich langsamer lädt, als die von Chrome oder Opera. Mozilla beschloss, sich dieses Problem vorzuknöpfen und die Leistung zu verbessern. Das wurde auch erfolgreich umgesetzt und schaffte eine um 2,2 Sekunden schnellere Zielseite. Solch trivialer Zeitgewinn ergab jedoch eine um 15,4% bessere Conversion-Rate.

2. Irrelevanten Content von den Seiten entfernen

Oft gleichen Webpräsenzen reinen Bleiwüsten und die Tendenz vieler Seitenbetreiber ist die, dass man sich nur schwer von eigenem Content lösen kann. Das kann den User manches Mal überfordern. Versuchen Sie ein paar Verkaufstexte / Produktbeschreibungen zu schreiben, die knapper sind und ergänzen Sie diese lieber mit Bildern.

Wenn Sie sich für Fotos von Stockagenturen entscheiden, dann zeigen neueste Studien, dass sich User an der klassischen Stockfotografie sattgesehen haben. Hier kann man etwas Kreativität beweisen, denn Bilder können sehr beliebig und austauschbar wirken. Lieber ein paar Fotos von Ihrem Produkt „in Action“ als ein „Mädchen mit Headset“, welches ja auf jeder zweiten Seite im Netz zu finden ist.

Experimentieren Sie auch in einem A/B-Test ihrer Zielseiten mit Hinzufügen und Entfernen unterschiedlicher Inhaltsblöcke und wie sich das auf Conversion auswirkt.

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3. Hinzufügen von User-Kommentaren

User-Kommentare sind in den meisten Fällen ein geeignetes Mittel, um eine Website glaubwürdiger und interessanter zu gestalten. Beim Projekt WikiJob konnte man eine um 34 Prozent höhere Konversionrate durch diese Kommentarfunktion erreichen. Zieht man in Betracht, dass es sich um reinen Textcontent handelt, eine gute Verbesserung.

Live-Chat Fenster

Live-Chat Fenster

 

4. Beantworten Sie die Fragen der Anwender schnell und zeitnah im Live-Chat

Immer beliebter bei Usern, aber auch bei den Unternehmen selbst, wird direkten Draht zum User gesucht. Anders als bei einer schriftlichen Anfrage oder einer Kontakt-E-Mail, werden hierzu Chat-Fenster in der Website eingeblendet, wo ständig angezeigt wird, ob ein Mitarbeiter online ist. User können so Fragen stellen, die dann in Echtzeit beantwortet werden.

Ein so genanntes Live-Chat-System funktioniert natürlich nur so gut, wie es auch betreut wird, sprich es kann nur dann gut funktionieren, wenn man auch in der meisten Zeit online ist. Bei Unternehmen, die über einen entsprechenden Mitarbeiterstamm verfügen, bietet es sich an diese Aufgabe auf mehrere Mitarbeiter zu verteilen. Vielfach werden im Chatfenster die Mitarbeiter eingeblendet, die gerade online sind oder einem bestimmten Sachgebiet zugeordnet sind. Mehr Umsatz und eine höhere Konversionsrate können eine direkte Folge davon sein.

Das englische Unternehmen Intuit konnte seine Conversion um 211% steigern und erreichte folgende Ergebnisse nach der Einführung vom Live-Chat-System:
Mit Hilfe vom Live-Chat auf der Warenkorb-Seite wurden die durchschnittliche Rechnung um 43% und die Conversion um 20% erhöht.
Ein Live-Chat auf Vergleichsseiten von mehreren Produkten steigerte die Conversion-Rate um 211%. Es funktioniert wie in einem stationären Laden: „Sie wissen nicht, was Sie wählen sollten? Lassen Sie uns helfen.“

5. Rabatte und Sonderpreise, die jetzt dafür sorgen, dass der Warenkorb voller wird

Mag es auch noch so seltsam klingen, wenn die Preise durch Rabatte niedriger werden, aber sich die Summe des Warenkorbs erhöht und der voller wird. Jedoch kann man durch Rabatte ganz gezielt den Anreiz überhaupt erst schaffen, mehr einzukaufen. Beim Webhosting-Anbieter Meebox hat man einen hohen Rabatt für Kunden gegeben, die zunächst nur für ein Jahr eine Dienstleistung kaufen wollten. Durch den Anreiz ein zweites Jahr sehr viel günstiger zu bekommen, hat sich der durchschnittliche Warenwert des Warenkorbes erhöht.

Der Anreiz muss nicht immer über den direkten Preisnachlass erfolgen. Es eignen sich auch andere Art der Anreize. Das kann beim Kauf einer Lizenz, beispielsweise eine vergünstigte weitere Lizenz sein oder ähnliches. Vielleicht ist der Kunde bereit, für Premium-Support oder für eine verlängerte Geld-zurück-Garantie zu bezahlen? Testen Sie verschiedene Optionen, um festzustellen wie sich ein Webseitenbesucher in einen Kunden optimal konvertieren lässt.

6. Social Widget hinzufügen

Eine Auswahl von Social Widgets bietet sich vielfach an. Besucher, die über die Website kommen, und sich nach einem Besuch vielleicht wieder verlieren würden, können beim Anklicken des Social Widgets auf eine beispielsweise Facebook Seite ihres Unternehmens, weiteres Interesse haben. Vielfach bleibt der Kontakt, nicht direkt über die Website erhalten, aber über die sozialen Netzwerke.

Tipp: Planen Sie ein Budget dafür um Fans für Ihre Seite in sozialen Netzwerken zu gewinnen. Keine Fakes, sondern echte Benutzer! Fügen Sie dann ein social Widget auf ihre Seiten ein und messen Sie den erreichten Effekt. Testen Sie auch, welches soziale Netzwerke Ihr Publikum eher anspricht.

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Call-to-Action Button

Call-to-Action Button

 

7. Überflüssiges entfernen und ein Call-to-Action Button pro Seite verwenden

Einmal mehr gilt auch bei den Buttons, weniger ist mehr. Übersichtliche wenige, aber auch gut platzierte Buttons auf einer Website bringen Vorteile. Schlüsselbereiche einer Website werden mit Call-to-Action Buttons versehen. Um diese Bereiche klar zu definieren, ist es gang und gäbe, A/B Tests durchzuführen, bei der zwei Versionen miteinander verglichen werden, über die der Traffic zu je 50 Prozent verteilt wird. Jedoch gilt fast immer die Regel: eine Seite – ein CTA (Call-to-Action)!

Eine Seite – ein CTA!

8. Richtige Icons verwenden

Bilder, Symbole, Icons, alles das sind wichtige visuelle Bereiche einer Website und können verschieden auf den User wirken. Beispielsweise konnte ein Hostinganbieter, durch den einfachen Wechsel eines Symbols, 2-3 Mal mehr Conversion auf seiner Website erzielen. Um das herauszufinden, sollte man mehrere Icons bestellen und ebenfalls A/B Tests durchführen und die Ergebnisse miteinander vergleichen.

Über den Autor:
Foto von Vitaliy Malykin Vitaliy Malykin CEO von Design4u Köln Tel.: +49 2219753416 E-Mail: webmaster@design4u.org Websites: , , Wikipedia
Vitaliy Malykin (Dipl.-Kfm.) ist seit 2005 in den Bereichen Webentwicklung, Online Marketing, SEO, SEM und SMO unterwegs. Zu seinen Fähigkeiten und Kenntnissen zählen u. a. Suchmaschinenoptimierung, Webentwicklung, Webdesign, WordPress Development, Storytelling, Erstellung und Optimierung von Longreads und conversionsbasierter Landing Pages, Growth Hacking, aber auch Kommunikation, Führung von remote Entwickler Teams, Unternehmensführung, Beratung und Business Development. Malykin realisierte diverse IT-Projekte, plante, implementierte und setzte SEO Strategien und Maßnahmen für mehrere bekannte Unternehmen in Deutschland, Europa, Russland und der Welt um.
Gute Beiträge sind es wert geteilt zu werden!

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